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Institut für Biochemie und Biologie

 

Ökologische Station Gülpe der Universität Potsdam

Wissenschaftliche Leitung Dr. Ralf-Udo Mühle (Abteilung Tierökologie - Prof. Dr. Jana Eccard)

Technische Mitarbeiter: Sieglinde Kraft, Matthias Schlüter

Kontakt: Telefon: 033875/30621, Fax: 033875/30752

Email: muehle(AT)uni-potsdam.de

Aufgaben

  • Lehre: Ökologische Freilandausbildung in den Studiengängen MOEN, BBW,MGÖ und Lehramt Biologie
  • Forschung: Lysimeter für tierökologische Experimente, Labor, Büro und Unterkunft für Freilandprojekte
  • Kommunikation: Forschungsretreats, AG Seminare

Bild: 16 Lysimeter (je 2,4 qm) zur Beobachtung von Grabaktivität von Wühlmäusen und deren Auswirkungen auf hydrologische Prozesse, Bodenchemie und Pflanzenartengemeinschaft

Ausstattung

  • Kursräume, Seminarraum
  • Unterkunft für 25 Personen
  • Labore, Bibliothek (Bestimmungsliteratur)
  • Übernachtung in 4-Bett- oder Doppelzimmern
  • Kissen, Schlafsack, Bettlaken, Handtücher sind mitzubringen
  • Selbstverpflegung: Küche, Geschirr und Besteck sind vorhanden
  • Catering: bitte Kontakt mit Frau Kraft aufnehmen
  • Ausrüstung für Boden- und Vegetationsuntersuchungen
  • Lysimeteranlage
  • Vogelpräparate
  • Wetterstation
  • Internet

Anfahrt

  • Auto: 80 km (ca. 1,5 h Autofahrt) - westlich von Potsdam gelegen
  • Bahn + Bus: Bahn bis Rathenow oder Neustadt/Dosse, von dort 25 km mit dem Bus (Buslinie 684) bis Gülpe oder mit dem Fahrad

Veranstaltungen und Kurse

Projekte an der Ökologischen Station Gülpe

Publikationen

Die Station - Ökologische Forschung an der Unteren Havel

Seit 1975 forschen und lehren Potsdamer Wissenschaftler auf dem ehemaligen Gehöft "Hünemörderhof" bei der kleinen Ortschaft Gülpe an der Unteren Havel. Zuerst ornithologische, dann übergreifend weitere zoologische und botanische Einzeluntersuchungen der Anfangsjahre wurden auf der Ebene von ökosystemaren Betrachtungen zusammengeführt und bildeten die wissenschaftliche Grundlage für die Ausweisung von Schutzgebieten. Bereits 1967 wurde der benachbarte Gülper See aufgrund seines Reichtums an Vogelarten zum Naturschutzgebiet erklärt. Die intensive Erforschung der Zugvögel und die Bedeutung der Niederung der Unteren Havel als Rastgebiet für migrierende Wat- und Wasservogelarten führten 1978 zur Ausweisung eines Feuchtgebietes von internationaler Bedeutung. Eine Fläche von ca. 6 000 ha feuchtem Grünland und Gewässern wurde als Ramsar-Gebiet somit unter den Schutz einer UNESCO-Konvention gestellt. Die fächerübergreifende Erforschung der vielfältigen Naturausstattung der Niederungen und Ländchen an der Unteren Havel bildete die wesentliche Voraussetzung für die Ausweisung des Naturparks Westhavelland, des mit 1315 km2 größten Schutzgebietes in Brandenburg.

Mit der umfassenden Renovierung der ökologischen Station in 1990ger Jahren wurde eine moderne Forschungsstätte geschaffen, die in idealer Weise Lehr- und Forschungsmöglichkeiten in einer dynamischen Landschaft miteinander verbindet. Dabei hat sich auch der Forschungsfokus der ökologischen Station geändert: stand in der Region in der Vergangenheit die deskriptive Forschung zur Schaffung einer soliden Wissensbasis im Mittelpunkt der Bemühungen so wird auf dieser Basis nun zunehmend quantitative, prozessorientierte und experimentelle Forschung durchgeführt.

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Kontakt

Universität Potsdam

Institut für Biochemie und Biologie

Prof. Dr. Silke Leimkühler

Karl-Liebknecht-Straße 24-25

Haus 25

14476 Potsdam

Tel.: 0331/977-5423

Fax: 0331/977-5128

Email:ibb@uni-potsdam.de

Informationen für Studieninteressierte HIER

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