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Ergebnisse hochschulinterner und -externer Wettkämpfe

Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Sommer-Universiade im BMI geehrt

Mit dabei drei Potsdamer Studierende

Am Mittwoch, den 18. Oktober, wurden die Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner der Sommer-Universiade zu einem Empfang im Bundesministerium des Innern eingeladen, um dort für ihre herausragenden Leistungen in Taipeh geehrt zu werden.

Aufgrund der Sondierungsgespräche in den laufenden Koalitionsverhandlungen musste Innenminister Thomas De Maizière seine Anwesenheit beim Empfang der Medaillengewinnerinnen und -gewinner leider kurzfristig absagen. Er wurde vom Staatssekretär Hans-Georg Engelke vertreten, der die Athletinnen und Athleten im BMI begrüßte und ihnen seine größte Anerkennung aussprach. 

Während einer Präsentation hatten einige der Medaillengewinnerinnen und -gewinner die Möglichkeit, von ihren Wettkämpfen zu berichten und Highlights vorzustellen. Auf die zahlreichen Rückfragen des Staatsekretärs gingen alle Aktiven gerne ein, so dass ein angeregtes Gespräch zustande kam. Auch adh-Vorstandsmitglied Juliane Bötel und adh-Generalsekretär Dr. Christoph Fischer berichteten von den Erlebnissen und Ereignissen in Taipeh und gaben einen guten Einblick in die Universiade. Beim abschließenden Get-together kamen die Athletinnen und Athleten sehr schnell in den direkten Austausch mit Staatssekretär Engelke sowie den anderen Vertretenden des BMI.

Der Empfang der Sportlerinnen und Sportler verdeutlicht deren herausragenden Leistungen bei der 29. Sommer-Universiade in Taipeh und würdigt ihre Erfolge. Alle Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner finden sich in dieser Liste wieder. Von den 24 Aktiven, die eine Podestplatzierung erreicht hatten, haben folgende Athletinnen und Athleten in Berlin am Empfang teilgenommen: Nadja Bazynski, Timo Benitz, Neele Eckhardt, Philipp Galandi, Andreas Hofmann, Jörg Onufriev, Kristin Pudenz, Maximilian Schubert, Martin Setz, Louisa Stawczynski, Falk Wendrich und Maike Ziech (Text: adh).

Teamwork makes the dream work – Potsdamer Rugbyspielerinnen holen den Hochschulmeistertitel

29. - 30. 09. 2017

In den letzten 2 Jahren wurde aus Mangel an einem Ausrichter keine deutsche Hochschulmeisterschaft im 7er Rugby mehr ausgetragen. Davor war diese wohl die größte Hochschulsport Veranstaltung Deutschlands, denn es trafen sich jährlich über fünfzig Damen- und Herrenteams, um an einem Wochenende den deutschen Hochschulmeister in dieser athletischen und kampfbetonten Sportart zu ermitteln.

Am 29. und 30. September war es nun endlich wieder so weit und im Rahmen der internationalen Oktoberfest Sevens kam auch das Hochschulsport Turnier zu einer Renaissance. Die lange Abstinenz und ein überarbeiteter Wettkampfmodus sorgten aber dafür, dass bei diesem Finalturnier lediglich 16 Herren- und 8 Damenteams antraten. Die Universität Potsdam, aus Tradition und über die enge Verbindung zum USV Potsdam , tief mit dieser Sportart verbunden, startete mit einem Männer- und einem Damenteam in der bayrischen Landeshauptstadt.

Geleitet vom ehemaligen DDR Nationaltrainer Dr. Detlef Krüger, startete das Herrenteam am ersten Tag mit einem 24:19 Sieg über Konstanz, einer 17:24 Niederlage gegen Karlsruhe und einem hart erkämpften 26:23 Sieg über Freiburg in das Turnier. Die Männer um top Tryscorer Michael Krenz erreichten damit den zweiten Platz in ihrer Gruppe, der den Traum von einem Finale im Olympiastadion im Rahmen des Profiturniers, zwischen den Spielen von Südafrika, Fidschi, Australien und England am Leben erhielt. Dieser Traum musste allerdings bereits im Viertelfinale gegen den späteren Turniersieger Aachen begraben werden. Die neuen und alten (2014) deutschen Hochschulmeister waren im Viertelfinale, welches auch noch am ersten Turniertag ausgetragen wurde für die Potsdamer Adler eine Nummer zu groß. Aachen war härter, konzentrierter und agiler als die Potsdamer und gewannen das Spiel überlegen mit 37:10. Der Potsdamer Traum vom Titel war ausgeträumt.

Ganz anders als bei der Frauenmannschaft der Uni Potsdam. Durch ihre überlegene Fitness und starke Unterstützung durch drei Berliner Studentinnen dominierten die Potsdamerinnen ihre Gruppe deutlich und gewannen gegen Jena 43:7, gegen Augsburg 35:0 und selbst gegen die starken Aachenerinnen, die vorher sowohl Jena als auch Augsburg deutlich geschlagen hatten, ließen die Adlerinnen keine Sekunde einen Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Das eigene Malfeld war über die gesamten vierzehn Minuten völlig ungefährdet und die Potsdamerinnen konnten am Ende durch ihren 34:0 Sieg den Gruppensieg bejubeln. Auch das Damenviertelfinale sollte noch am Freitag stattfinden, allerdings konnte Bad Honnef, die viertplatzierte Mannschaft der anderen Gruppe, verletzungsbedingt nicht mehr antreten und so zogen unsere Mädels kampflos ins Halbfinale ein und konnten frühzeitig unter die Dusche und in das Olympiastadion zum Profiturnier.

Vier Spiele – vier Siege!

Natürlich war an diesem Wochenende die Wiesn in München und natürlich gab es auch auf dem Zeltplatz der Potsdamer eine Hütte mit Maß und Festzeltmusik. Die Spieler und Spielerinnen wollten das Turnier jedoch ernsthaft bestreiten und so endete der Freitagabend ungewohnt früh, der Samstagabend sollte dafür umso ausgelassener werden. Das erste Spiel am Samstag hatten die Damen, die sich im Halbfinale mit Göttingen messen mussten. Dieses Spiel war mit denen des Vortages nicht zu vergleichen, denn Göttingen hatte traditionell sehr starke Spielerinnen, zudem war das Team durch erfahrene teils Erstligaspielerinnen  aus Hamburg und Kiel verstärkt. Eine fehlerlose Performance, absolute Taktiktreue und viel Leidenschaft auf Potsdamer Seite aber gaben letztlich den Ausschlag zu Gunsten der Adlerinnen, die durch den 29:10 Sieg ihr Finalticket buchen konnten.

Direkt im Anschluss hatten die Männer ihr Halbfinalspiel um Platz 5 gegen Mannheim. Angesteckt von den Damen waren auch die Männer am Tag zwei deutlich wacher und engagierter und konnten Mannheim dadurch bezwingen. Zwei große Spiele standen noch aus. Zuerst das Finale der Frauen, gegen die bis dahin ebenfalls unglaublich dominanten und fehlerlosen Mainzerinnen. Mainz hatte tatsächlich alles, was ein Champion braucht, eine gute Taktik, herausragende Einzelspielerinnen und athletische Skills, wie sie im Siebener Rugby absolut entscheidend sind. Die Dramaturgie dieses Finales lässt sich nicht in Worte fassen. Nur so viel: Potsdam gewann in letzter Sekunde durch einen phänomenalen Durchbruch von Katta Gerth. Ein Wechselbad der Gefühle, denn nach einer unerwartet deutlichen Halbzeitführung verloren die Potsdamerinnen in der zweiten Halbzeit die Struktur und waren nahe daran, das Spiel noch zu verlieren. Mainz konnte in Unterzahl bis zu einem 23:23 ausgleichen. Krachende Tackles, unbedingter Wille und Konsequenz in den entscheidenden Situationen aber trugen das Potsdamer Team, den Trainer und alle Supporter am Rand gemeinsam über die Mahlfeldlinie zum entscheidenden Versuch. Der Jubel  über den 30:23 Sieg, nach dem direkt im Anschluss ertönenden Schlusspfiff war grenzenlos. Eine Mannschaft, im Kern aus Damen bestehend, die erst seit etwas über einem Jahr Rugby spielen, gewinnt durch Teamgeist, Leidenschaft und Willen den Hochschulmeistertitel – ein absolutes Septembermärchen.

Wahrlich angesteckt von diesen emotionalen Momenten gingen die Männer kurz darauf in ihr abschließendes Spiel um Platz 5 gegen Göttingen. Endlich war auch in ihnen der Spirit erweckt, nicht zuletzt wie alle nach dem Spiel einstimmig zugaben durch das Vorbild der Frauen. Im Gegensatz zum Vortag zeigten sie vorher nie geahnte Tacklehärte und die Bereitschaft für einander einzustehen. Man hörte keine negativen Worte, wie sie an Tag 1 oft vielen, kein Ausruhen auf dem Boden nach einer Kontaktsituation, sondern  14 Minuten lang leidenschaftliches und aufopferndes Rugby. So wurde Göttingen mit 31:0 vom Platz gefegt und der 5. Platz im Turnier errungen. Wer weiß, was mit diesem Feuer auch gegen Aachen am Vortag möglich gewesen wäre. Aber diese Gedanken beschäftigten niemanden mehr, als alle Potsdamer gemeinsam, die Männer, die Frauen und die mitgereisten Supporter erschöpft und glücklich im Olympiastadion den Profis zuschauten und später dieses unvergessliche Wochenende im bayrischen Festzelt ausgelassen betanzten und bejubelten.

Frauen Doppelvierer im Rudern holt Silber

23. - 24. 09. 2017

Auch dieses Jahr haben wir uns wieder auf den Weg zu den Hochschulmeisterschaften gemacht, die zusammen mit den Landesmeisterschaften in Brandenburg an der Havel stattgefunden haben. Samstag starteten wir in einer Renngemeinschaft mit der TU Berlin und der Uni Magdeburg im Vierer ohne Steuerfrau. Durch ein relativ geringes Meldefeld wurde das Finale direkt ausgefahren. Nach einem langsamen Start kämpften wir uns durch eine furiose Aufholjagd an die Feldspitze und sicherten uns ganz knapp hinter der Uni Hannover, die sich für die EUC qualifizierten, die Silbermedaille.

Weiter ging es für uns am Sonntagmorgen mit dem Zweier ohne Steuermann. Hier mussten wir uns über einen Vorlauf für das Finale qualifizieren. Dies gelang uns mit dem Zweiten Platz. Im Finale mussten wir aufgrund fehlender Trainingskilometer uns mit dem sechsten Platz zufrieden geben. Zum Abschluss des Tages und des Wettkampfes wurden noch die Rennachter ausgefahren. Auch hier sind wir in einer Renngemeinschaft mit der Uni Magdeburg, HU Berlin, TU Berlin, FU  Berlin, Uni Leipzig, Uni Würzburg an den Start gegangen. Das Finale wurde mit altbekannten Gegner aus dem letzten Jahr gefahren. Letztes Jahr hatten wir noch das Nachsehen gegenüber der Uni Bremen, die wir dieses Jahr deutlich hinter uns lassen konnten. Nach einem spannenden Rennen fuhren wir als zweites Boot ins Ziel und sicherten uns die Silbermedaille hinter dem Favoriten aus Hamburg. Auch nächstes Jahr wollen wir wieder bei den Hochschulmeisterschaften an Start gehen und uns für die EUC qualifizieren.

Gold und Bronze für die Potsdamer Studierenden bei der Sommeruniversiade in Taipeh

19.-30.08.2017

Gold und Bronze gab es für die Potsdamer Studierenden am fünften Wettkampftag der Sommeruniversiade in Taipeh. Martin Setz und Maximilian Schubert holten Bronze im Judo Teamwettbewerb. Kristin Pudenz gewann beim Diskus der Frauen sogar Gold.

Drei Athleten, drei Medaillen hieß es am Ende des letzten Potsdamer Wettkampftages bei den diesjährigen Weltspielen der Studierenden in Taipeh. Die beiden Judoka Martin Setz und Maximilian Schubert gewannen gemeinsam mit ihren Teamkollegen Manuel Scheibel, Robin Gutsche und Benjamin Bouizgarne Bronze im Teamwettkampf. Maximilian Schubert (KSV Esslingen, Gewichtsklasse -90kg), der an der Universität Potsdam Sport und Deutsch auf Lehramt studiert, war wie Sportmanagement-Student Martin Setz (UJKC Potsdam, Gewichtsklasse -73kg) am Montag beim Einzelwettkampf in der Vorrunde ausgeschieden. Im Teamwettkampf am Donnerstag holten sie sich nun die ersehnte Medaille.
Für den sportlichen Höhepunkt aus Potsdamer Sicht sorgte Kristin Pudenz (SC Potsdam). Die Diskuswerferin, die an der Fachhochschule Potsdam Soziale Arbeit studiert, sicherte sich ebenfalls am Donnerstag mit uneinholbaren 59,09 Metern die Goldmedaille.

Die Universität Potsdam und der Hochschulsport Potsdam gratulieren allen drei Athletinnen und Athleten zu ihren hervorragenden Ergebnissen.

Universiaden sind die Weltspiele der Studierenden und werden all zwei Jahre im Winter und im Sommer vom internationalen Hochschulsportverband veranstaltet. Mit fast 13.000 Teilnehmenden aus über 170 Nationen im Sommer und mehr als 3.500 Beteiligten aus knapp 50 Ländern im Winter sind sie die weltweit größten Multisportveranstaltungen nach den Olympischen Spielen. Die Sommeruniversiade 2017 findet in Taipeh statt.

Medieninformation 25-08-2017 / Nr. 134
Matthias Zimmermann

Großartige Leistungen der Potsdamer Judoka bei den Studierenden-Europameisterschaften

24.-27.07.2017

Vom 24. Bis 27. Juli fanden im portugiesischen Coimbra die europäischen Hochschulmeisterschaften im Karate, Taekwondo und Judo statt. Auch die Universität Potsdam konnte drei Athleten zu den Spielen delegieren. Die Judoka Lea Folkerts, Maximilian Schubert und Martin Setz traten für Uni Potsdam an.

Lea Folkerts errang dabei einen 5. Platz (-78kg), Martin Setz holte sich mit einer spektakulären Wertung vor Ablauf der Zeit die Bronzemedaille (-73kg) und der Studenteneuropameister von 2015 Maximilian Schubert erkämpfte sogar die Silbermedaille in der Gewichtsklasse -90kg.

Nach diesen beeindruckenden Leistungen können sich Martin und Max sogar über eine Nominierung zu den Studierenden-Weltmeisterschaften im taiwanesischen Taipei freuen. Die Sommeruniversiade findet vom 19. bis 30 August 2017 statt und es werden rund 13.000 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt (über 150 Länder) an ihr teilnehmen.

Neben den beiden Judoka hat sich auch die Diskuswerferin Kristin Pudenz durch ihren starken Auftritt bei der diesjährigen DHM (deutschen Hochschulmeisterschaft - 1.Platz) für die Welt-Spiele qualifiziert.
Wir wünschen allen drei Sportlern tolle Erlebnisse in Taiwan und viel Erfolg.

Die Universität Potsdam ist unglaublich stolz auf euch.

adh-Artikel:
http://www.adh.de/medien/newsarchiv/news/euc-in-coimbra-deutschland-holt-viele-medaillen.html

adh-Sommeruniversiade:
http://www.adh.de/wettkampf/international/universiade/sommer-2017.html

Uni Potsdam wird 5. bei den DHM im Frauenfußball auf Kleinfeld in Bochum

16.-18.06.2017

Vom 16. - 18. Juni ging es für 11 Mädels der Uni Potsdam nach Bochum zu den deutschen Hochschulmeisterschaften im Frauenfußball auf Kleinfeld. Das Team bestand zu großen Teilen aus vielen Spielerinnen des Vorjahres. So waren mit Nicole Schröder, Johanna Barth, Nadja Pechmann, Julia Heidgen, Angelique Bratschke, Lisa Weinberg und Anina Sange 7 Spielerinnen des letzten Jahres wieder mit dabei. Mit Maxi Woelke, Karla Dupke, Judith Mengel und Linda Kollmann waren aber auch 4 DHM-Rookies am Start, die das Team nochmals verstärkten.

Am Samstag ging es dann mit der Gruppenphase los. Das erste Spiel war gleich ein Kracher gegen Würzburg, welche im letzten Jahr Platz 2 belegten. Noch etwas verschlafen und nicht richtig eingespielt, ging dieses leider verdient mit 3:0 verloren. Danach gab es eine sehr lange Pause für uns, da Duisburg-Essen, das vierte Team unserer Gruppe, nicht angereist war. So spielten wir nach 4 Stunden Pause dann unser letztes Gruppenspiel gegen Bayreuth. Wir spielten gut, konnten auch eine 2:1 Führung herausspielen. Durch ein Missverständnis unserer Torhüterin Jule und dem Schiedsrichter und ziemlich viel Pech, gelang Bayreuth kurz vor Schluss noch der Ausgleich, der dann auch gleichzeitig der Endstand war. Da Bayreuth zuvor 4:0 gegen Würzburg verloren hat, sollte uns ein Unentschieden reichen. Am Ende belegten wir mit einem zarten Punkt den zweiten Platz in der Gruppe und es wartete ein weiterer Kracher im Viertelfinale – Bochum! Der Sieger des letzten Jahres war wie erwartet wieder mit all seinen „Stars“ angereist, u.a. eine Spielerin der Frauen-A-Nationalmannschaft, und mehreren Bundesligaspielerinnen. Es war klar, wir mussten definitiv unsere Leistung aus der Gruppenphase steigern, um in dem Spiel überhaupt mithalten zu können. Wir konnten lange gut mitspielen und man erkannte zwischenzeitlich nicht wirklich einen großen Unterschied zwischen beiden Teams. Nach zwei klasse Spielzügen auf Bochums Seite stand es zwischenzeitlich 2:0 für die Gastgeber. Doch die Potsdamer steckten nicht auf und konnten durch einen frechen Heber von Nicky Schröder sogar auf 2:1 verkürzen. In dieser Phase waren die Potsdamer Mädels dem Anschlusstreffer sehr, sehr nahe. Es wurde gerannt, gekämpft und im Offensivspiel auch sehr stark kombiniert. Bochum war etwas irritiert und man spürte, dass sie auch ein bisschen „Angst“ vor einem Ausgleich hatten. In der Offensivphase der Potsdamer, gelang Bochum dann leider durch eine starke Einzelleistung der Endstand zum 3:1. Dadurch hieß es wie im Vorjahr Platzierungsrunde um die Plätze 5-8 gegen Freiburg. Zu diesem Spiel ist nur eines zu sagen: Wer vorne die Tore nicht macht, kriegt sie hinten. Aus gefühlt 35 sehr guten Chancen konnten die Potsdamer leider nur 1 Tor verwerten und kassierten 5 Sekunden vor Schluss durch den allerersten „Torschuss“ der Freiburger noch den 1:1 Ausgleich. So ging es wie auch im Vorjahr ins 7-Meterschießen. Dieses Jahr kürzten wir es allerdings etwas ab und gewannen nach drei Schützen mit 4:3. Damit stand fest: Potsdam landet auf einem besseren Platz als im Vorjahr. Das Spiel um Platz 5 fand dann am Sonntag gegen Göttingen statt. In einem von der Freundschaft zu Göttingen und der Hitze geprägten Spiel, fand die Potsdamer Mannschaft das bessere Ende für sich, gewann 3:2 und wurde 5.!
Fazit des Wochenendes: Mit dem 5. Platz sind wir hoch zufrieden und schleichen uns langsam an die Pokale ran. Für das nächste Jahr ist dann das Ziel „Potsdam auf dem Treppchen, (am besten ganz oben)“ ausgeschrieben.

Einen Dank an die gute Organisation der Bochumer. Eine Siegerehrung, in der nicht nur die ersten 3 Teams eines Wortes gewürdigt werden, wäre für das nächste Jahr allerdings wünschenswert.

DHM Tischtennis im Hamburg

09.-11.06.2017

Bereits das dritte Mal richtet der Hamburger Hochschulsport die Tischtennismeisterschaften aus. Parallel zu den deutschen Hochschulmeisterschaften im Badminton wurden die deutschen Meister unter den Studenten gesucht. Jeder wusste Bescheid: Gute Organisation, Zeitplan wird eingehalten, keine Sorgen machen - Hamburg kann das! Vielen Dank an dieser Stelle an das Team für die reibungslos Ausrichtung.
Dieses Jahr schickte die Universität Potsdam drei Teilnehmer ins Startfeld. Elena (Regionalliga Nord, Germania Schnelsen), Leonard (Oberliga Ost, Hertha BSC) und Johannes (Regionalliga Nord, TTC Düppel Dentalsplace) machten sich Freitag den 09.06.2017 auf den Weg in den stürmischen Norden, um die Universität Potsdam aus dem Land Brandenburg zu vertreten. Besonders reizvoll sind die Hochschulmeisterschaften dieses Jahr deswegen gewesen, weil die besten Teilnehmer sich für die Europameisterschaft der Hochschulen in Portugal qualifizierten. Die Qualifikation der Universitäts-Mannschaften wurde wie immer am Freitag ausgetragen. Potsdam stellte dieses Jahr leider kein Team. Im Nachhinein sehr schade – dieses Jahr wären Chancen da gewesen. Die starken Jungs der TU-Berlin sagten kurzfristig ab und auch sonst wurde dieses Jahr kein unschlagbares Team gemeldet. So gewann bei den Damen ein Team aus Leipzig und bei den Herren ein Team aus Karlsruhe.

Die überragende Lehramtsstudentin der Uni Potsdam Elena Uludintceva vertrat das Land Brandenburg mit Bravour. Im Damen Doppel gab es mit ihr die erste Medaille für den Tischtennis-Hochschulsport der Uni Potsdam.

Und als wäre das noch nicht genug, gewann Elena diesen Titel mit der gebürtigen Brandenburgerin Vivien Scholz (Damen 2.Bundesliga), welche schon für Brandenburg einige Titel im Tischtennis gewinnen konnte. Bei den Hochschulmeisterschaften spielte Vivien allerdings für die Uni Düsseldorf, damit sie dort mit dem Nationalkader trainieren kann. Für Elena und Johannes war Vivien auch die Gegnerin im Mixed Viertelfinale, um einen Platz auf dem Treppchen zu erringen. Überraschender Weise führten Elena und Johannes 2:0 gegen die klaren Favoriten Vivien und Frederik Spreckelsen (3.Bundesliga), doch konnten sie tragischer Weise ihr fantastisches Tischtennis aus den ersten beiden Sätzen nicht bis über die Ziellinie tragen und verloren leider im Entscheidungssatz und kamen damit nicht auf das Siegerfoto - somit leider keine Medaille im Mixed, aber eine gute Leistung der beiden Potsdamer. In der sehr stark besetzten Damenkonkurrenz glänzte Elena abermals und schaffte es hier ebenfalls bis ins Viertelfinale.
Für Johannes war dieses Jahr die Gruppe bereits eine schwere Hürde und musste seinen Setzplatz an den Regionalliga Spieler Lukas Koy abgeben.

Dies führte im KO-Feld zu einer quasi nicht schaffbaren Aufgabe gegen den deutschen Hochschulmeister im Doppel und an 7 gesetzten Jonas Becker (Regionalliga Süd). In einem wirklich starken Spiel von Johannes verlor dieser knapp im Entscheidungssatz zu 9 und musste sich bereits in der ersten KO-Runde geschlagen geben.

Leonard konnte sich hingegen in seiner ersten Runde übertreffen und schaffte es einem im Tunier vor ihm gesetzten zu schlagen, schied dann im Feld der letzten 64 gegen Alexander Kellert (Regionalliga Nord) aus.

Zusammengefasst bleibt es die wahrscheinlich erfolgreichste Hochschulmeisterschaft im Tischtennis für die Universität Potsdam.

Gratulation an Elena nochmal an dieser Stelle für ihr starkes Spiel und ein großes Dankeschön an die Ausrichter - und weil es uns so schön gefiel, hoffentlich nächstes Jahr nochmal dasselbe Spiel!

adh Open Wellenreiten 2017 – das Niveau steigt!

03.-10.06.2017

Vom 03. bis 10. Juni traten in Seignosse, Frankreich über 210 Studierende aus ganz Deutschland bei den adh-Open Wellenreiten gegeneinander an. In den folgenden Kategorien wurde um den Titel gesurft: Open Women, Longboard Women, Open Men und Longboard Men.Beherbergt werden mussten insgesamt 1.150 Gäste – ein neuer Besucherrekord – welche die Rider bejubelten und unterstützten.

Für Potsdam startete Caroline Doyé in der Kategorie Open Women, der in den Quarterfinals nur 0,50 Punkte für Platz zwei fehlte und somit ausschied.

Die Hochschulen aus München war am stärksten vertreten (26 Studierende), gefolgt von der Universität Kiel (18 Studierende) und der Deutschen Sporthochschule Köln (17 Studierende). Ebenfalls mehr als 10 Studierende schicken die Universität Bayreuth, die Universität Mainz, die HAW Hamburg sowie die Universität Rostock in die Wellen.

Untergebracht ist man in komfortablen Bungalows auf einer Meer- und Wald-Seite. Die Contest-Teilnehmer konnten die Meer-Seite beziehen, welche direkt hinter der Düne am Strand lag. So konnte man sich in Ruhe auf die Contests vorbereiten, die bereits in den frühen Morgenstunden begannen.
Wer weniger Schlaf brauchte, konnte das begleitende, breit gefächerte Rahmenprogramm genießen. Abends gibt es zahlreiche Live-Acts wie zum Beispiel Fye & Fennek, DJ Buchas Gracias und die legendäre Blue Funk Band. Studenten der Sporthochschule Köln organisierten ein Spikeball-Turnier, das am Donnerstag bei 30 Grad und blauem Himmel am Strand ausgetragen wurde.

Als Favoriten gingen Valeska Schneider (TU München, Vorjahresdoppelsiegerin der adh-Open Wellenreiten) und Tobias Schröder (TU München) an den Start. Beide repräsentieren momentan das deutsche Wellenreit-Nationalteam bei den ISA World Surfing Games in Biarritz. Ebenfalls in den Vorbereitungen zu Deutschlands größtem Wellenreitcontest steckt Marc Piwko (Deutsche Sporthochschule Köln, Deutscher Meister im Wellenreiten 2015).

Am Sonntag startete der Contest der Herren in der Open. Gesurft wurde an zwei nebeneinanderliegenden Sandbänken, um die vielen Starter zu bewältigen. Ein Heat dauerte 20 Minuten und beinhaltete sechs Surfer, eine Priority Regel gab es nicht und gestartet wurde an der Wasserkante.
Am ersten Tag der adh Open treffen richtig gute Surfer auf motivierte Neulinge, was viel Spaß brachte und bei den nicht einfachen Wellenbedingungen auch einige Anerkennung verdient.

Unterstützt wurde das ganze durch ein bis auf einen Regenschauer perfektes Strandwetter. Die Stimmung war super, die Kommentatoren heizten die Stimmung an und gute Musik schalte über den Strand. Von insgesamt 152 Startern bei Open Men, konnten sich die besten 72 Surfer für Runde 2 qualifizieren. Tobias Schröder (TU München) sicherte sich bei den Longboard Men den Tagesbestscore von 12 Punkten.

Der zweite Tag startete mit der zweiten Runde Herren am Südpodium, während am Nordpodium die Frauen aus der Open Kategorie starten durften. Direkt nach der ersten Runde Open durften auch die Longboard-Damen zeigen, wie sie die französischen Wellen beherrschen. Einige der DoppelstarterInnen kamen durch den vollgepackten Contestplan ziemlich an ihre Grenzen.

Mascha Trietsch (FU Berlin), Valeska Schneider (TU München) und Susanne Lücke (TU Clausthal), zeigten sowohl mit dem Shortboard als auch mit dem Longboard eine solide Performance trotz kräftezehrender Challenge. Marie Theres Ott (Universität Heidelberg), holte sich mit 14 Punkten die Tagesbestleistung im der Kategorie Longboard Women.

Nach der zweiten Runde Open und Longboard Women folgten die Quarterfinals der Longboard Men und die Semifinals der Longboard Women, während am Südpodium Runde zwei und drei der Open Men gesurft wurde.

Das Niveau der Heats stieg von Runde zu Runde und so wurde der Finals-Day sehnlichst erwartet. Dieser fand nach einem Layday dann am Mittwoch statt. Die Wellen waren am Vortag zu groß und wild und somit wurde der Contest für einen Tag ausgesetzt, was den Ridern die Möglichkeit zum Ausruhen gab.

Nachdem mit der Runde 4 Open Men gestartet wurde, trafen im Finale bei schwierigen Bedingungen mit viel Strömung und Onshore-Wind die Finalisten aufeinander. Tobias Schröder konnte einen soliden Doppelsieg einfahren.

Die Ergebnisse:

Open Men: Tobias Schröder (15,34 Punkten, TU München), Vincent Scholz (14,67 Punkte, Uni Duisburg-Essen), Julius Wenzel (11,27 Punkte, Uni Kiel) und Niels Nitsche (7,90 Punkte, Uni Freiburg)

Open Women: Valeska Schneider (12,53 Punkte, TU München), Yvonne Hoffmann (7,27 Punkte, Universität Würzburg), Susanne Lücke (5,57 Punkte, TU Clausthal), Veronika Steigner (5,10 Punkte, FH Dortmund)

Longboard Men: Tobias Schröder (16,10 Punkte, TU München), David Zimpel (13,03 Punkte, Berufsakademie Hamburg), Julius Wenzel (9,20 Punkte, Uni Kiel), Erik Randow (5,60 Punkte, Humboldt Universität zu Berlin)

Longboard Women: Marie Theres Ott (8,87 Punkte, Uni Heidelberg), Valeska Schneider (8,27 Punkte, TU München), Simone Schömig (3,50 Punkte, TU München), Susanne Lücke (2,33 Punkte, TU Clausthal)

Zum Ende der Woche, am Freitag, gab es wieder einen Beach Clean Up zusammen mit der Surfrider Foundation. Wer das Surfen liebt, sollte der Natur Respekt zollen und so kamen einige Säcke an Müll zusammen.

Das Niveau war zum Vorjahr gestiegen, es konnten einige unglaublich gute Surfer bejubelt werden und das Wetter und die Wellen waren dem Contest dieses Jahr sehr gewogen. Ein großes Dankeschön an die vielen freiwilligen Helfer, die dieses Event möglich machen und ein weiterer Dank an A. Johannes Wyneken, dass wir die wunderbaren Fotos nutzen dürfen.

Alle Ergebnisse findet Ihr hier: www.wavetours.com/adhopen

Deutsche Hochschulmeisterschaften im Tennis

30.05.-02.06.2017

Die diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften im Tennis fanden vom 30.05.- 02.06.2017 in Marburg statt. Für das Team Uni Potsdam waren Elena, Mats, Lisa, Felix, Florian und Mareen aufgestellt.

Bereits die Anreise des Mädels-Teams startete unter schwierigen Bedingungen, denn in Braunschweig musste das Auto von der Autobahn abgeschleppt werden. Mit einem Ersatzauto, großer Vorfreude auf das Turnier und viel Harmonie wurde Marburg dann doch noch am späten Abend und rechtzeitig bis zum Anmeldeschluss erreicht.

Dank einer herausragenden Turnierleitung konnten die ausgelosten Spielbegegnungen dann auch schon am Dienstagmittag beginnen. Im Dameneinzel musste leider Uni Potsdam gegen Uni Potsdam antreten. Zumindest war so das Weiterkommen in die nächste Runde für die Uni Potsdam gesichert. Elena konnte das Spiel gegen Lisa im Match-Tiebreak für sich entscheiden. Leider hatten auch Mats und Florian im Herreneinzel das Losglück nicht auf ihrer Seite. Florian spielte ein unerwartetes langes Einzel gegen die Nummer 236 aus Deutschland, konnte dieses aber leider nicht für sich entscheiden. Auch Mats konnte das Spiel gegen eine LK 1 nicht gewinnen. Ebenso musste sich Felix trotz eines hart umkämpften Matches geschlagen geben.

Nach den Niederlagen vom vergangen Tag startete das Team Uni Potsdam frisch und mit neuer Motivation in den zweiten Turniertag am Mittwoch. Direkt am frühen Morgen trat Elena in der zweite Runde der Dameneinzel an und unterlag trotz großer Nervenstärke ihrer Gegnerin leider knapp im Match-Tiebreak. Auch Mareen konnte sich in ihrem Einzel nicht gegen ihre Gegnerin durchsetzen. Am Nachmittag starteten dann die Kategorien Mixed und Herrendoppel, die fast alle Paarungen mit harmonischem Teamgeist bestritten. Florian und Mareen konnten im Mixed leider gegen die starken Gegner nicht das Spiel gewinnen. Auch Mats und Elena waren ihren Gegnern unterlegen. Felix und Lisa lieferten sich besonders für die Zuschauer ein unterhaltsames Match, konnten dieses aber dennoch nicht für sich entscheiden. Florian und Mats aber spielten an diesem Tag noch ein überragendes Herrendoppel, welches sie verdient gewannen und so zumindest ein Sieg für die Uni Potsdam an diesem Tag geholt werden konnte.

Am dritten Turniertag am Donnerstag konnten sich Lisa und Mareen im Damendoppel gegenüber ihren Gegnerinnen leider nicht behaupten und konnten somit nicht mit dem Sieg des Herrendoppels vom vergangenen Tag gleichziehen. Florian und Mats hingegen lieferten sich besonders für die Zuschauer ein nervenaufreibendes Match, welches sie im Match-Tiebreak überraschend gewannen und so den dritten Platz im Herrendoppel bei den deutschen Hochschulmeisterschaften belegen konnten.
Insgesamt war das Turnier durch ein sehr hohes Niveau und einer tollen Stimmung zwischen den verschiedenen Uni-Teams geprägt. Trotz des aus Potsdamer Sicht nicht ganz optimalen Turnierverlaufs, konnte das Team Uni Potsdam neben dem Platz durch eine herausragende Stimmung überzeugen und zum Austausch zwischen den verschiedenen Uni-Teams beitragen. Der Trainingsplan für das kommende Jahr steht: Deutsche Hochschulmeisterschaften im Tennis 2018 – wir kommen!

DHM Boxen

03.-04.06.2017

Zusammen mit den Trainern Felix & Siegfried ging es für sieben Boxer zu den diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften in Rostock. Das Turnier wurde sehr professionell organisiert - vielen Dank dafür an die Rostocker und den adh.

Die Uni Potsdam wurde vertreten durch: Patrycja - Bantamgewicht B, Anna - Federgewicht B, Leonie - Halbweltergewicht A, Frederik - Halbschwergewicht A, Giulio - Halbschwergewicht A, Martin - Halbschwergewicht B und Konstantin - Superschwergewicht B.

An insgesamt zwei Wettkampftagen wurden viele Kämpfe auf teils sehr hohem Niveau ausgetragen. Zuerst waren unsere beiden Männer am dran, die im Halbschwergewicht in der A-Kategorie boxten. Frederik verlor leider nach Punkten, scheuchte jedoch seinen Gegner über die gesamte Kampfdistanz durch den Ring. Giulio besiegte seinen Gegner, der ihm bereits bei der letztjährigen DHM gegenüberstand, recht fix durch RSC. Giulios zweiter Kampf verlief sehr intensiv und schnell und er kassierte einen heftigen Leberschlag, wodurch er leider durch KO aufgeben musste. Da das Halbschwergewicht in der A-Kategorie extrem stark besetzt war, ist es trotzalledem ein super Leistung!
Leonie boxte ebenfalls am ersten Tag gegen eine Kölner Gegnerin in der A-Kategorie das Halbfinale aus. Für einen Punktsieg hat es leider nicht ganz gereicht, denn sie tat sich taktisch unheimlich schwer und biss sich an ihrer Gegnerin teilweise die Zähne aus. Immerhin reichte es trotzdem zu einem sehr akzeptablen dritten Platz!

Am zweiten Wettkampftag folgten dann die Finalkämpfe. Anna bestritt gleich den ersten Kampf des Tages und lieferte sich mit ihrer Kontrahentin einen intensiven Kampf. Sie erkämpfte sich letztendlich den zweiten Platz. Anna war erst seit einigen Wochen wieder im Training und lieferte dafür einen sehr starken Kampf ab! Auch Patrycja kam aus einer langen Pause und hatte nur eine kurze Vorbereitungszeit. Dennoch präsentierte sie sich stark im B-Bantamgewicht und schrammte knapp an einem Punktsieg vorbei. Martin bestritt seinen insgesamt zweiten Kampf, beschäftigte seinen Gegner durch viele saubere Schläge und entschied den Kampf für sich. Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel Martin! Den hast du dir wirklich verdient! Dann folgte Konstantin, der zu seinem allerersten Kampf in den Ring stieg. Er fing super an, jedoch blieb es beim reinen Sammeln von Erfahrung, denn der Ringrichter brach ab. Ein Vizetitel als Einstieg ist wirklich beachtlich, zumal Konstantin erst seit knapp einem halben Jahr boxt.

Nächstes Jahr sind die Boxer definitiv wieder für die Uni Potsdam dabei und zeigen, was sie drauf haben. Das diesjährige Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen. Danke an alle Daumendrücker und Zuschauer!

DHM Schwimmer in Darmstadt erfolgreich

19.-21.05.2017

Bei den diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen waren für die Uni Potsdam Eileen Alice Diener und Tim-Thorben Suck am Start. Vom 19.-21.05. 2017 kämpften Studierende aus ganz Deutschland im Darmstädter "DSW Freibad" um die Titel.

Im Vergleich zu den Vorjahren war der Wettkampf dieses Jahr mit einigen Olympiateilnehmern aus 2012 und 2016 hochkarätiger besetzt.Bei Dauerregen am ersten Wettkampftag, holte Eileen in den direkten Entscheidungen Gold (200m Rücken) und Bronze (400m Lagen) und Tim sicherte sich über 50m Brust den Finalplatz für den Folgetag.

Am Zweiten Tag wurde Tim bei deutlich besserem Wetter Vize-Meister über 50m Brust und belegte Platz 4 über 100m Freistil. Eileen entschied an diesem Tag die 50m Rücken für sich.

Auch am letzten Tag der Wettkämpfe sammelte Eileen weiterhin fleißig Goldmedaillen, da sie auch über die 100m Rücken und die 200m Lagen nicht zu schlagen war! Tim fischte zum Abschluss in einem engen Sprintfinale über 50m Freistil Bronze aus dem Wasser.

Das erfolgreiche Resultat der zwei Sportler der Uni Potsdam lautet also: 4xGold , 1xSilber , 2xBronze

Beide Athleten befinden sich derzeit in voller Vorbereitung auf die offenen Deutschen Meisterschaften, die vom 15.-18. Juni in Berlin ausgetragen werden. Dort haben sie die Möglichkeit, sich mit guten Ergebnissen für die Universiade zu qualifizieren. Wir wünschen den beiden viel Erfolg!

Die DHM in bewegten Bildern

Leichtathletik-DHM in Frankfurt am Main

01.02.2017

Am 01.02.2017 fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik in Frankfurt am Main statt.

Insgesamt war der Wettkampf von der Uni Frankfurt und dem ansässigen Verein gut organisiert. Unser Läufer, Maximilian Streubel, ist zum ersten Mal für die Uni Potsdam über 800 Meter an den Start gegangen. Nach einer langsamen ersten Runde ist er schließlich als Zweiter seines Laufes ins Ziel gelaufen. Mit der Gesamtplatzierung und der Zeit ist Maximilian noch nicht zufrieden. Allerdings hatte er nach vielen kleinen Verletzungen über die letzten 1 ½ Jahre und wenigen Tempoeinheiten seit Dezember auch nicht die besten Voraussetzungen. Nichtdestotrotz hat es ihm sehr viel Spaß gemacht und sowohl er als auch wir sind stolz, dass er – leider als einziger – für die Uni Potsdam angetreten ist. Darüber hinaus ist der Erfahrungsbalken gestiegen und er hat neue nette Sportler aus Mainz kennengelernt. Für das nächste Jahr – oder vielleicht schon für den Sommer – ist er sehr zuversichtlich, um die vorderen Plätze mitlaufen zu können.


Ergebnisse 2016

Erfolgreiche Judo DHM für die Uni Potsdam

10.12.2016

Bereits Mitte Dezember war die Uni Potsdam mit drei Teilnehmern  bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Judo vertreten – und das, wie im vergangenen Jahr 2015 ziemlich erfolgreich! 

Martin Setz erkämpfte sich den 1. Platz in der Gewichtsklasse bis 73 kg und wurde somit Deutscher Hochschulmeister. Bei 74 Kämpfern in seiner Gewichtsklasse und insgesamt sieben Kämpfen hatte er sich seinen Titel am Ende redlich verdient. Im Finale konnte er den Kampf gegen Thomas Graczyk sogar vorzeitig mit Ippon beenden, eine spektakuläre Eindrehtechnik (taio-toshi). 

Maximilian Schubert gewann den 1. Platz in der Gewichtsklasse bis 90 kg und wurde somit erneut Deutscher Hochschulmeister. Nach sechs Kämpfen in einem Starterfeld von 44 Kämpfern konnte er im Finale gegen Arthur Westerkamp eine Wazari Wertung durch einen Fußwurf erzielen. Diesen Punktgewinn brachte er erfolgreich über die Zeit und entschied den Kampf somit für sich.

Lea Folkerts erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 78kg einen erfolgreichen 3. Platz. Sie musste sich gegen sieben weitere Starterinnen behaupten. In der Hauptrunde musste sich Lea zwar im zweiten Kampf der späteren Siegerin geschlagen geben, sprang aber über die Trostrunde trotzdem aufs Treppchen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis!

Taekwondo DHM

03./04.12.2016

Patrick Heider hat bei der DHM Taekwondo in Friedberg den 2. Platz belegt! Leider gab es wohl einige Fehlentscheidungen und in sämtlichen Finalkämpfen einen nicht funktionsfähigen Kopfschoner. Aber wir freuen uns trotzdem über dieses tolle Ergebnis, denn er qualifizierte sich damit für die Teilnahme an den Europameisterschaften im kommenden Sommer in Portugal!

 

 

Fußball Hallenmasters Uni Potsdam

02.12.2016

Am Freitag versammelten sich 15 siegeshungrige Mannschaften zum diesjährigen Fußballturnier Uni Potsdam Hallenmasters in der Neuen Halle in Golm, um die Besten unter ihnen zu ermitteln.

Angetrieben von zahlreichen Zuschauern lieferten sich die Teams faire und spannende Spiele auf fußballerisch anspruchsvollem Niveau. Bis weit nach Mitternacht wurde gezaubert, gefightet, gehofft und gejubelt, bis schließlich aus einem packenden Finale die Auswahl Joventus Berlin als umjubelter Sieger hervorging.

Wir bedanken uns für eure Teilnahme und sehen uns nächstes Jahr wieder, um neue Champions zu küren!

Hochschulmeisterschaften im Rudern - ein Wochenende in Bremen

01.-03. Juli 2016

Freitag nach unseren Vorlesungen machten wir uns in einem vollgepackten Auto auf die Reise nach Bremen. Das Wetter wurde über die Fahrt immer schlechter und bei Regen erreichten wir den Regattaplatz. Die Boote riggerten wir auf und anschließend ging es für eine kurze Runde aufs Wasser, um die Strecke kennenzulernen. Danach hieß es, kurz Bremen und unsere Unterkunft erkunden. Früh ging es auf die Luftmatratze, um fit für die Rennen zu sein.  Für Jessika und Luisa ging es früh um 10 Uhr in den Vorlauf. Leider konnten sie ihn nicht gewinnen, sodass sie zusätzlich im Hoffnungslauf rudern mussten. Die Konkurrenz war stark. Fast alle Ruderinnen in dieser Bootsklasse und anderen Klassen betreiben noch Leistungssport. Unglücklicherweise war es sehr windig und böig, die Bedingungen waren also nicht ganz optimal. Nachdem im Hoffnungslauf ein zweiter Platz zum Weiterkommen reichte, ging es für die beiden im kleinen Finale weiter. Im B-Finale konnten Jessika und Luisa im Doppelzweier ihr Können beweisen und durch einen schnellen Endspurt einen guten zweiten Platz errudern.

Annas Vorlauf war um 18 Uhr. Bedauerlicherweise wurde sie von einer Windböe am Start überrascht und musste das Boot neu ausrichten, bevor sie erst Sekunden nach den Gegnern losfahren konnte. Der Vorsprung war nicht ganz aufzuholen, sodass sie am Sonntag ebenfalls in den Hoffnungslauf musste.

Es herrschte eine gute Stimmung auf dem Regattaplatz. Die meisten Universitäten hatten Zelte und Kochstellen dabei und viele Sportler, die ihre Mannschaften anfeuerten – das fehlte bei uns leider. Nichtsdestotrotz waren wir alle motiviert am Sonntag wieder anzugreifen. So ging Anna am Sonntagmorgen in den Hoffnungslauf. Leider reichte ein dritter Platz nicht, um sich für die Finalläufe zu qualifizieren. Nach einer Stunde Rennverzögerung wegen Regen und Gewitter griff Jessika noch einmal zum Riemen und gewann erfolgreich eine Bronzemedaille im Achter mit einem denkbar knappen Rückstand auf den zweiten Platz!

Nächstes Jahr wollen wir wieder an den Hochschulmeisterschaften teilnehmen und die Uni Potsdam mit mehr Leuten und Medaillen vertreten.


Bericht: Jessika Fuhr

Bärenstarker Auftritt der Potsdamer AthletenInnen bei den Studenten-Europameisterschaften in Kroatien

12.-25.07.2016

Vom 12. bis 25. Juli 2016 fanden in Zagreb & Rijeka die diesjährigen EUG (European University Games) statt, die in dieser Form alle zwei Jahre ausgetragen werden. SportlerInnen aus 20 verschieden Sportarten trafen sich in diesen zwei Wochen in Kroatien, um die besten aus ihren Sportarten zu ermitteln.

In diesem Jahr entsendete die Uni Potsdam insgesamt 7 SportlerInnen zu den Europaspielen und das mit herausragenden Resultaten.

Der Titelverteidiger im Judo (-90kg) Maximilian Schubert (25) hatte ein schweres Turnier. Nicht nur, dass durch die Anwesenheit vieler Kämpfer aus den Ostblockstarten das Teilnehmerfeld qualitativ noch hochkarätiger als im letzten Jahr aufgestellt war. Auch waren die Rahmenbedingungen für ihn mehr als suboptimal, da er intensiv in die Olympiavorbereitung des deutschen Judo-Teams eingebunden ist und ohne wirkliche Erholungsphase direkt aus dem Trainingslager nach Rijeka flog. Dennoch bestritt Max einen hervorragenden Wettkampf und konnte sich letztlich über einen verdienten 5. Platz (22 TN in dieser Gewichtsklasse) freuen.

Noch etwas besser haben es die beiden Topschwimmer der Uni Potsdam gemacht. 4 Medaillen bei 6 Starts – unglaublich! Tim-Thorben Suck (22) startete im 50m und 100m Freistil sowie in seiner Paradedisziplin 50m Brust. In allen drei Disziplinen startete er auch schon sehr erfolgreich bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Mai dieses Jahr. Im 50m Freistil erkämpfte sich Tim-Thorben die Silbermedaille und musste sich nur Simon Hengel aus Heidelberg geschlagen geben. Mit einer hundertstel Sekunde Vorsprung setzte er sich gegen den Drittplatzierten aus England durch. Genau um diese hundertstel Sekunde verpasste er im Finale der 100m Freistil das Treppchen und wurde etwas unglücklich Vierter. Das Finale der 50m Brust war ebenfalls eine mehr als enge Kiste. Vierzehntel hinter dem neuen Europameister Tomic (Zagreb) schlug Tim-Thorben an und landete damit erneut auf dem vierten Platz. Diese hervorragenden Platzierungen aus einem europäischen Spitzenfeld von bis zu 50 Teilnehmern pro Disziplin verdienen größten Respekt.

Nur der Goldfisch der diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften Eileen Alice Diener (4x Gold und 1x Silber bei der DHM im Mai) machte es noch besser. Die erst wenige Tage vor der Europameisterschaft 21 Jahre jung gewordene Athletin schaffte es in jeder der drei Disziplinen, in denen sie an den Start ging, aufs Treppchen. Einzig die goldene Medaille blieb der sympathischen Schwimmerin aus Cottbus (startet jetzt für den OSC Potsdam) noch verwehrt. Sowohl in 50m als auch in 100m Rücken musste sie sich nur knapp geschlagen geben und gewann die Silbermedaille. Dass sie in einer der vielseitigsten Disziplinen (200m Lagen) dann auch noch mit der Bronzemedaille brillierte, lässt erahnen, wie viel Potenzial Eileen Alice hat. Es ist mehr als sicher, dass wir in den nächsten Jahren noch einiges von ihr hören, lesen und sehen werden.

Den ganz großen Coup landeten das Bridge-Team der Universität Potsdam. Die vier SportlerInnen Marie Isabelle Eggeling, Vemund Vikjord, Raphael Braun und Paul David Grünke setzen sich in dem 18 Runden umfassenden Turnier überlegen gegen 9 andere Teams durch und erspielten die Goldmedaille für sich und ihre Universität, vor der Charles University (Tschechien) und der Koc University (Türkei). Wenn man bedenkt, dass das Team bei der letztjährigen reinen Bridge-Europameisterschaft den 12. Platz von 22 Teams belegte, kam dieser Erfolg überraschend. Umso größer war die anschließende Freude über diese großartige Leistung.

Die Universität Potsdam gratuliert ihren 7 SportlernInnen von Zagreb und Rijeka für die hervorragenden Ergebnisse herzlich und freut sich mit ihnen.

Die Ergebnisse zusammengefasst:

GoldBridge Team der Universität Potsdam
(Marie Isabelle Eggeling, Vemund Vikjord, Raphael Braun, Paul David Grünke)
SilberEileen Alice Diener – Schwimmen / 50m Rücken
Eileen Alice Diener – Schwimmen / 100m Rücken
Tim-Thorben Suck – Schwimmen / 50m Freistil
BronzeEileen Alice Diener – Schwimmen / 200m Lagen
4.-6. PlatzTim-Thorben Suck – Schwimmen / 100m Freistil (4.Platz)
Tim-Thorben Suck – Schwimmen / 50m Brust (4.Platz)
Maximilian Schubert – Judo / -90kg (5.Platz)

Hochschulmeister im Halbschwergewicht

15.-17.07.2016

DHM Boxen Marburg a. d. L.

Vom 15. bis 17. Juli ging es für vier Sportler und zwei Betreuer nach Marburg an der Lahn zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Boxen. Nach zwei Jahren Pause fand die DHM dieses Mal in Hessen mit rund 100 Teilnehmern statt. Einige Neuerungen und veränderte Regeln kamen auf uns zu: so sollten diesmal alle Boxer mit Kopfschutz antreten und auch die Einteilung in die verschiedenen Turnierklassen wurde verändert, sodass  ein A-Turnier für die erfahreneren Boxer und ein B-Turnier für diejenigen Sportler angesetzt wurde, die etwas weniger Kämpfe in ihren Startbüchern aufweisen konnten.  In beiden Wettbewerben waren wir jeweils mit zwei Sportlern vertreten: Frederik Franz boxte im A-Schwergewicht, Gloria Hartmann im A-Federgewicht, Leonie Schauer im B-Halbweltergewicht und  Giulio Politano im B-Halbschwergewicht. Durch die Prüfungszeit fiel unser Team in diesem Jahr leider sehr klein aus, was der Lust am Turnier aber keinen Abbruch tat: Giulio erkämpfte an zwei Tagen einen starken ersten Platz in seiner Gewichtsklasse. Frederik, Gloria und Leonie verpassten durch knapp ausfallende Punkturteile leider den Sieg.

Bericht: Leonie Schauer
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DHM Endrunde im Tischtennis

17.-19.06.2016

Am vergangenen Wochenende vom 17.-19. Juni standen wieder einmal die Hochschulmeisterschaften im Tischtennis an. Zum ersten Mal hieß der Austragungsort Wuppertal.

Wie immer war das Turnier überdurchschnittlich gut besetzt und die Elite des Tischtennissports lieferte sich einen hochklassigen Wettkampf auf Leistungssport-Niveau mit einigen Spielern der zweiten und dritten Bundesliga. Aus dem Team Potsdam wurden im letzten Jahr in der dritten Liga einige Einsätze absolviert. Einige Breitensportler der universitären Tischtenniskurse machten daher regelmäßig große Augen, wenn sich an den Tischen eingespielt wurde.

Am Freitag begann das Turnier mit der Austragung der Finalspiele um die ersten drei Plätze im Mannschaftswettbewerb, aus dem die Uni Potsdam leider eine Runde zuvor bereits ausgeschieden war. Den zweiten Platz in diesem Wettbewerb sicherten sich unsere Nachbarn aus Berlin, denen wir in der ersten Runde bereits unterlagen aber dort als einziges Team ein Spiel abluchsen konnten. Sie gewannen sehr knapp gegen die Uni aus Göttingen im Halbfinale. Im Finale unterlag Berlin gegen die Uni Saarbrücken, die sich damit die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb sichern konnte. Am Abend bei Grillspaß und Bier-Pong wurde sich ein wenig beschnuppert und die letzten Ereignisse im Tischtennissport reflektiert: Deutschland ist leider nicht mehr zwangsläufig die Nummer 2 in der Welt des Tischtennissports. Gespannt warten wir alle auf neue Talente, die Legenden wie Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov nacheifern.

Gemeinsam übernachteten alle Sportler in den Hallen in Wuppertal. Die gute Organisation des Turniers war durchweg bemerkbar vom Frühstück über den Ablauf des Turniers bis hin zum abendlichen Grillen und der Party lief alles überaus pünktlich und reibungslos ab. Nachdem von 7-9 Uhr gefrühstückt wurde, startete der Mixed-Wettbewerb. Johannes Heise startete dieses Jahr in keinem der Doppelwettbewerbe, da keine anderen Potsdamer dabei waren. Im Mixed standen bereits am Samstagabend die beiden Gewinner fest: Hartmuth Lohne und Bianka Dahlmann.

Johannes Heise konnte sich beim Herreneinzel als Gruppenerster durchsetzen, gewann eine K.O-Runde und schied anschließend gegen einen höher rangierenden Spieler aus. So erhaschte er den letzten Setzplatz als Kopf der Gruppe 46 und bekam damit sehr ausgeglichene Partien. Alle Gruppen bestanden aus 3 Spielern aus der zweiten und dritten Bundesliga und wurden mit Regionalligaspielern, Ober-/Verbandsliga-Spielern und unterklassigen Spielern aufgefüllt. Johannes konnte sich gegen seine Gegner aus der Oberliga-Ost und einem Spieler aus Wuppertal mit jeweils 3:0 durchsetzen.  Anschließend gewann er im K.O-Feld in der ersten Runde mit 3:1 gegen Maximilian Schreiner und stoß anschließend auf den ihm aus der dritten Bundesliga schon bekannten Yannik Dohrmann. Nach zwei deutlich verlorenen Sätzen schien es so, als könnte sich das Spiel noch drehen, aber am Ende musste er sich leider erwartungsgemäß 1:3 geschlagen geben. Yannik Dohrmann konnte sich noch eine weitere Runde durchschlagen.

Der Einzelwettbewerb der Herren verlief dagegen ein wenig überraschend. Die gesetzten Favoriten des Turniers flogen erstaunlich früh raus und Arne Hölter von der TU-Berlin konnte sich den Titel im Einzelwettbewerb sichern. Im Gegensatz dazu wurde das Damen-Einzel den Erwartungen entsprechend erfüllt und Setzplatz 1-4 sicherten sich auch genau diese Plätze.

Nachdem bereits Samstagabend die Sieger aus dem Mixed gekürt wurden, schauten wir gemeinsam, bei Bratwurst und Steak, das spannende Spiel Portugal gegen Österreich und feierten danach die Nacht gemeinsam durch. Am Sonntag wurden noch die Runden der letzten 8 im Einzel und die letzten 4 im Doppel gespielt. Am Ende standen gegen Mittag alle Sieger fest.

Bericht: Johannes Heise

Uni Potsdam wird 7. bei ihrer ersten DHM-Teilnahme im Frauenfußball auf Kleinfeld in Wiesbaden - der etwas längere Bericht

18./19.06.2016

Am Wochenende schickte die Uni Potsdam das erste Mal überhaupt ein Frauenfußball-Team zu den Hochschulmeisterschaften auf Kleinfeld nach Wiesbaden. Nachdem im Laufe des Freitags noch 2 Spielerinnen kurzfristig abgesagt hatten, machten sich die Mädels am Freitagabend zu zehnt auf den Weg nach Wiesbaden. Im Vorfeld wusste niemand, was bzw. wer sie dort erwartet. Dort angekommen, wurde dies allerdings relativ schnell klar. Die meisten Mannschaften bestanden aus mehreren Spielerinnen der Regionalliga oder 2. Liga und trainierten durchgehend im Jahr mindestens 1x die Woche an ihrer Uni. Die Potsdamer Mädels Nicole Schröder, Anina Sange, Antonia Craven, Angelique Bratschke, Lisa Rotzsche, (alle Berlin-Liga), Nadja Pechmann (Football-Nationalspielerin), Johanna Barth, Johanna Dahm, Lisa Weinberg (alle 3 momentan nicht im Verein aktiv) und Julia Heidgen (Bezirksliga) lernten sich hingegen größtenteils alle auf der Hinfahrt kennen und hatten für dieses Wochenende nur eine Vorgabe: Den andern Unis zeigen, wie man in Potsdam feiert und mindestens 1 Tor schießen!

Am Samstag standen zunächst die Gruppenspiele gegen Bayreuth, Bochum und Darmstadt an. Schon im ersten Spiel gegen Bayreuth wurde das Turnierziel übertroffen und das Spiel mit 3:1 gewonnen. Gut gelaunt gingen die Mädels in das zweite Spiel gegen Bochum. Gegen den späteren Turniersieger gab es nur eine Option: Solange wie möglich den Favoriten, der hauptsächlich aus Spielerinnen der  2.Liga bestand, ärgern und die Null halten, was bis zur Halbzeit gut gelang. Das Spiel ging dann zwar mit 2:0 verloren, Bochum war gegen die Potsdamer Mädels aber überraschend harmlos. Das letzte Gruppenspiel gegen Darmstadt wurde dann mit 2:1 gewonnen, was dazu führte, dass sich die Mädels als Zweitplatzierter der Gruppe C für das Viertelfinale qualifizierten.

Im Viertelfinale kam mit Magdeburg der nächste Kracher. Magdeburg hatte mit 14 Spielerinnen und 3(!) Trainern eigentlich nur ein Ziel: Turniersieg. Potsdam war auf diesem Weg nur eine vermeintlich leichte Hürde. Doch so einfach wollten sich die Party-Mädels aus Brandenburg nicht geschlagen geben. Klar wusste man, dass man theoretisch keine Chance gegen die Magdeburgerinnen hat. Dementsprechend fiel die Ansprache der Kapitänin Anina relativ simpel aus: Tut das, was ihr am besten könnt: Auf dem Platz Spaß haben, gute Laune verbreiten und zeigen, dass man uns nicht unterschätzen sollte. Dies sollte bis kurz vor der Halbzeit auch gelingen. So gelang Magdeburg bis 1 Minute vor Halbzeitpfiff keine einzige Chance und der Trainer der Magdeburgerinnen flippte an der Seitenlinie quasi aus. Durch eine starke Einzelaktion der gegnerischen Stürmerin fiel dann allerdings das unglückliche 0:1. Nach einer sehr lauten und aggressiven Ansage des Magdeburger Trainers, der auch die Potsdamerinnen belustigt lauschten, gelangen Magdeburg noch die Treffer 2,3 und 4. So ging das Viertelfinale leider mit 4:1 verloren.

Nur 30 Minuten später sollte direkt das erste Spiel der Platzierungsrunde um die Plätze 5-8 gegen die Uni Freiburg gespielt werden. Diese kamen jedoch 5 Minuten vor Spielbeginn komplett geduscht zu den Potsdamerinnen und baten darum,  das Spiel auf Sonntagmorgen zu verlegen. Die Freiburgerinnen hatten scheinbar einen falschen Turnierplan und dachten, sie hätten keine Spiele mehr. So waren sie inzwischen geduscht und wollten nicht wieder in ihre nassen Trikots (es hat den kompletten Samstag geregnet). Als Entschädigung wurde den Potsdamer Ladies ein Kasten Bier angeboten, den man zusammen mit den Freiburgerinnen am Abend beim Spiel Portugal gegen Österreich auf einem Beamer in deren Unterkunft trinken konnte. Nach reichlicher Überlegung entschied sich das Team, dieses Angebot anzunehmen und am Sonntag um 9:15 Uhr zu spielen.

Am Abend schaute man dann zusammen mit der Uni Freiburg, der Uni Trier und der Uni Göttingen das EM-Spiel in einem Seminarraum der Hochschule RheinMain. Am Sonntagmorgen ging es noch etwas verschlafen aber pünktlich um 8 Uhr los. Am Platz angekommen hieß es schnell etwas frühstücken, umziehen und den Freiburgerinnen zeigen, dass sie auch um diese Uhrzeit nicht gewinnen werden. In einem spannenden Spiel verletzte sich Nicky leider am Fuß. Da auch Toni über Nacht krank geworden ist, war nur noch eine Auswechselspielerin verfügbar. Beim Stand von 2:2 zeigte der Schiri, dass der Eckball für Potsdam die letzte Aktion des Spiels war. Angi schlug den Ball sehr scharf halbhoch vors Tor und Anina konnte eigentlich gar nicht mehr anders als ihren Kopf dort hinzuhalten. Leider lohnten sich die anschließenden Kopfschmerzen, die sie den Rest des Tages davon trug, nicht – der Ball traf nur die Latte. Anschließend gab es Neunmeterschießen. Nach unglaublichen 13 Neunmetern pro Mannschaft (!) gewann Freiburg glücklich das Spiel. So spielten die Mädels direkt im Anschluss im Spiel um Platz 7 gegen die Uni Göttingen. Da nun auch Hanna wegen völliger Erschöpfung ausfiel, wurde das letzte Spiel ohne Auswechselspieler bestritten. Das letzte Spiel war auch gleichzeitig das lustigste. Da man mit der Uni Göttingen inzwischen angefreundet hatte, beschlossen beide Mannschaften, den Kreis vor dem Spiel einheitlich als einen großen Kreis zu absolvieren. Während des Spiels scherzte man ab und zu, aber Potsdam konnte 1:0 in Führung gehen. Beim Ausgleich verletzte sich dann unsere Torhüterin Jule am Knie und musste raus. Nadja ging für sie ins Tor und wir waren schon darauf eingestellt, in Unterzahl zu spielen. Göttingen beschloss allerdings, auch eine Spielerin runterzunehmen, sodass das Spiel mit 6 vs 6 fortgesetzt werden konnte. Legendär war der Schiri. Da er merkte, dass sich beide Mannschaften sowieso gut verstehen, entschied er sich zwischendurch mit seinem Handy auf dem Platz zu stehen. Des Weiteren fragte er beide Mannschaften, ob man die Verletzungsunterbrechung der Potsdamer Torhüterin nachspielen lassen wollte oder nicht. Da beide Seiten eigentlich eher zum Feiern hier waren und Mittagessen gehen wollte, wurde die Pause nicht nachgespielt. Am Ende gewannen die Potsdamerinnen 3:1 und standen auf dem 7. Platz von 16 Mannschaften!

Insgesamt sind wir mehr als zufrieden über diesen 7. Platz. Für das nächste Jahr gibt es allerdings auch schon das nächste Ziel: Bochum besiegen! ;)

Bericht: Anina Sange

Volleyball-Herren-Team der Uni Potsdam wird überraschend 3. bei den deutschen Hochschulmeisterschaften!

17.-19.06.2016

Ein Paukenschlag lässt Paderborn erzittern. Beim Treffen der acht besten Universitäten Deutschlands in der beliebten Rückschlagsportart erreichen die Potsdamer Studenten einen historischen Erfolg. Angereist mit 6 Spielern und einem Libero, bei einer durchschnittlichen Körperhöhe von 1,90m, sah man sich Kadern aus bis zu 14 Spielern gegenüber, welche im Schnitt 2 Meter groß waren. Da diese alle in der dritten und zweiten Bundesliga spielten, war die Frage unseres Mittelblockers (und eigentlichem Speerwerfer) Ruben Gatzkes berechtigt, als er beim Einschlagen zum Gegner meinte: „Spielte ihr eigentlich im Verein?“

Trotz körperlicher und vermeintlich spielerischer Unterlegenheit schafften es die Potsdamer Jungs Florian Grüschow (vereinslos), Felix Werner (Potsdam-Waldstadt, Landesliga), Ruben Gatzke (fragiler Speerwerfer), Jacob Genzmer (Lindow-Gransee II, Landesliga), Richard Dalbock, Lennart Salabarria (beide Schöneiche, 3. Liga) und Kapitän Philip Marchal (USV Potsdam, Regionalliga) in der Vorrunde Rostock und München zu besiegen und so das Halbfinale am folgenden Sonntag zu erreichen. Nach semierfolgreicher Regenerationseinheit in der Nacht und ca. 3 Stunden Schlaf wurde das Halbfinale am Sonntag früh um 9:30 Uhr angepfiffen. Auch hier setzten sich die Männer-im-Schlafanzug, wie sie aufgrund ihrer salzgeränderten Baumwolltrikots von anderen Teams liebevoll genannt wurden, zunächst vom Gegner Gießen ab, schafften es aber in beiden Sätzen nicht, den Vorsprung zu halten und verloren am Ende leistungsgerecht mit 2:0 (20:25, 23:25). Kurz vor dem Spiel um Platz drei riss unserem 17-jährigen Zuspieler Lernhart eine Kontaktlinse, weshalb man sich bei -4,5 Stärke nicht mehr allzu viele Chancen ausrechnete. Nach einem trostlosen ersten Satz gegen Duisburg/Essen, welcher verloren ging, besann sich das Potsdamer Party-Team wieder seiner Stärken und feierte jeden Punkt, sich selbst und mit der Tribüne. Viele Paderborner und andere Teams dürften auch heute noch mit Ohrwürmern der Potsdamer Gesänge wach geworden sein.

Aufgrund der überragenden Stimmung fertige man Duisburg im Tiebreak 15:6 ab und durfte sich die verdienten bronzenen Anstecknadeln abholen. An dieser Stelle sei auch den Paderborner Veranstaltern gedankt, welche uns ein gutorganisiertes Turnier boten.

Im nächsten Jahr ist dann der Siegerpokal fällig.

Bericht: Philip Marchal

Deutsche Hochschulmeisterschaft im Futsal 2016

11.06.2016

Potsdamer Futsal-Delegation zu Gast bei der Uni Tübingen

Zum ersten Mal nahm die Universität Potsdam an den Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) im Futsal teil. Aufgrund des Hochschulsportkurses und weiteren Futsalerfahrungen machte man sich trotz einer kleinen Anzahl von nur sechs Spielern mit großem Selbstbewusstsein auf die lange Reise nach Tübingen. Insgesamt 16 Herrenmannschaften lieferten sich in vier Gruppen einen spannenden Kampf um die Tickets für das Viertelfinale. Spannend wurde es für die Potsdamer in der Gruppe D mit den Gegnern WG Köln, WG Erlangen-Nürnberg und HS Rhein-Waal jedoch nicht wirklich. Gleich dem ersten Gegner HS Rhein-Waal war man zwar spielerisch und optisch überlegen, jedoch fing sich das Team aus Potsdam einfache Gegentore und verlor das Spiel mit 0:3. Eine lange Pause konnte die Mienen im Anschluss jedoch wieder aufhellen, so dass man sich im zweiten Spiel bessern wollte. Doch merkte man schnell, dass der zweite Gegner aus Erlangen-Nürnberg unseren Jungs taktisch überlegen war. Hinzu kam die frühe Verletzung eines unserer Spieler, so dass das Team aus Potsdam keinen Auswechsler mehr hatte und so an ihre Grenzen gehen mussten. Doch trotz eines großen Kampfes und Engagements musste man sich mit 0:4 geschlagen geben. Im letzten Gruppenspiel ging es bereits nur noch um die goldene Ananas, da durch den direkten Vergleich ein Weiterkommen nicht mehr möglich war. Hinzu kam, dass die WG Köln zu den großen Favoriten des Turniers gehörten, weswegen unser Team aus Potsdam nur mit wenig Mut an die letzte Aufgabe heranging. Köln dagegen merkte man die Freude an, welche sogar über die gesamte Spielzeit mit Flying Goalkeeper spielten. Am Ende der 20min Nettospielzeit und aufgrund der fehlenden Kräfte verbuchte man ein weiteres Spiel ohne eigenes Tor und musste sich mit 0:10 geschlagen geben.

Insgesamt haben unsere Jungs jedoch viel dazugelernt und hatten trotzdem viel Spaß bei einem rundum sehr gut organisierten Turnier mit einem sehr hohen Niveau der teilnehmenden Mannschaften.

Ballschlacht Outdoor 2016

03.06.2016

Am 3. Juni fand bei tollstem Wetter unsere Outdoor-Ballschlacht statt! Insgesamt waren 6 Teams dabei, diese wurden in zwei Gruppen a 3 Mannschaften aufgeteilt. Es wurde eine Gruppenphase, das Halbfinale und natürlich das Finale am Ende ausgespielt!

Es gewann (Mal wieder) die Mannschaft von "Hangover 69", die auch in den letzen Jahren einige Siege errungen haben! Im Finale schlugen sie im Volleyball und im Fußball den "Baffaloh Club" und gewannen somit verdientermaßen die Ballschlacht Outdoor 2016!

Alle Teams haben super mitgespielt und haben alles gegeben! Wir danken allen Teams und allen Teilnehmern und hoffen, dass ihr nächstes Semester wieder dabei sein werdet!

DHM Schwimmen 2016

27.-29.05.2016

4x Gold, 4x Silber, 3x Bronze... Mega DHM der Schwimmer

Vom 27.-29.05. fanden im Freibad Göttingen die Hochschulmeisterschaften im Schwimmen statt. Insgesamt waren 500 Teilnehmer von 99 verschiedenen Hochschulen vertreten.

Die Universität Potsdam war mit 6 Sportlern vertreten. Zum Team gehörten Eileen Diener (Wirtschaftsinformatik), Alisa Riebensahm (Lehramt), Lisa-Marie Kaiser (Lehramt), Kevin Lehr (Lehramt), Arwed Golldack (Lehramt) und Tim-Thorben Suck (Psychologie).

Eileen erschwamm 4 goldene (50, 100, 200 Rücken, 200 Lagen) und 1 silberne Medaille (400 Lagen), Alisa erkämpfte sich Silber (50 Schmetterling) und 3 mal Bronze (50 Rücken, 50 Freistil, 200 Lagen), Tim gewann zwei Silbermedaillen (50 Brust, 100 Freistil).

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, bei der an alles gedacht war und bei der glücklicherweise auch das Wetter hervorragend mitspielte.

DHM Zwischenrunde Tischtennis

18.05.2016

Nachdem sich die Tischtennis-Auswahl der Uni Potsdam vor rund zwei Monaten bei der Vorrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaften als Zweiter durchsetzen konnte, stand nun am vergangen Mittwoch die Zwischenrunde in Göttingen an. Anders als bei der Vorrunde würde hier nur der Sieger das Ticket für die Endrunde der DHM lösen dürfen.

Die personellen Rahmenbedingungen vor der Fahrt waren denkbar schlecht. Die Mannschaft musste sowohl auf Raphael Albrecht als auch Marius Gehler verzichten, die in der Vorrunde beide im oberen Paarkreuz angetreten waren. Ins Team rutschten dafür Johannes Heise und Thomas Jannek. Das unterre Paarkreuz wurde wie bereits in der Vorrunde mit Leo Kriese und David Jannek besetzt.

Am Mittwochmorgen ging es dann mit dem Auto um 8.00 Uhr vom Potsdamer Hauptbahnhof los in Richtung Göttingen. Gespielt wurde in einer Dreiergruppe mit den Uni-Teams aus Kiel und Göttingen. Die Auslosung entschied, dass wir zunächst gegen Kiel antraten. Gespielt wurde in 4er-Mannschaften, zunächst zwei Doppel und dann acht Einzelspiele. Sowohl die Doppel als auch die erste Einzelzunde ging hierbei zu gleichen Teilen an und wie an Kiel. Nach sechs Spielen stand es demnach 3 zu 3. Im Anschluss verloren wir im oberen Paarkreuz beide Spiele, so dass wir mit einem 3 zu 5 Rückstand in die letzten beiden Einzel gingen, die jedoch beide klar gewonnen werden konnten. Nach über 2 Stunden Kampf hieß es somit 5 zu 5 und es mussten die kleinen Satzgewinne entscheiden, welche Mannschaft das Spiel gewann. Am Ende hatten wir die besseren kleinen Punkte und holten damit den Sieg.

Im zweiten Spiel kam es dann zu der Begegnung Göttingen gegen Kiel, dass die Gastgeber deutlich mit 6 zu 1 für sich entschieden. Die Spieler der Göttinger Mannschaft sind uns bereits aus dem überregionalen Tischtennissport bekannt und spielen im Durschnitt jeweils mindestens eine Liga höher, als wir. Daher war für uns klar, dass es schwer werden würde, mit den Gastgebern zu konkurrieren.

Diese hielten dann auch in ihrem zweiten Spiel gegen uns ihr hohes Niveau fehlerfrei durch uns ließen uns innerhalb der einzelnen Begegnungen kaum eine Chance. Nach knapp 1 Stunde ging Göttingen mit 6 zu 0 als Sieger vom Tisch. Wir waren uns einig, dass es für uns selbst in Bestbesetzung äußerst schwer geworden wäre, den Platz für die Endrunde der DHM zu erspielen. Das Göttingen mit dieser Mannschaft, zumindest auf dem Papier, wiederum keine großen Chancen gegen die anderen Spitzenteams des Wettbewerbs hat, zeigt wie hoch das Niveau des Turniers in der Spitze ist.

Wir fuhren mit dem Gefühl nach Hause, erneut einen sehr guten zweiten Platz erkämpft und damit unsere Uni gut vertreten zu haben.

Bericht: David Jannek

Internationaler Hallen-Siebenkampf in Berlin

19./20.03.2016

Zwei Tage, sieben Disziplinen, acht motivierte Leichtathleten aus Potsdam

Leichtathletik ist eine Individualsportart. Das heißt aber nicht, dass das Training nicht auch von einem tollen Gruppengefühl begleitet werden kann. Als Gruppe entschieden wir uns zusammen mit unserem Trainer Karsten am 20. Internationalen Hallen-Siebenkampf in Berlin teilzunehmen. Im Laufe des Semesters bereiteten wir uns mit großer Vorfreude auf den Wettkampf vor. In drei Teams mit insgesamt acht Sportlern fuhren wir dann am 19. und 20. März in die Hauptstadt.
An den zwei Tagen sprinteten wir 60 Meter, sogar über Hürden, sprangen hoch und weit, stießen Eisenkugeln durch die Gegend und bewiesen unsere Ausdauer über 1000 Meter. Wir haben uns sogar an einer für uns neuen Disziplin versucht: dem Stabhochsprung. Wir merkten schnell, dass es sich lohnt, die anfängliche Angst zu überwinden und sich auf die eigene Kraft zu verlassen.
Da sich Robert am ersten Tag verletzt hatte, legten wir zwei Teams zusammen. So konnten am Ende „Die gestiefelten Muskelkater“ (Annika, Caro, Franzi, Christopher) und „Rotkäppchen und die bösen Wölfe“ (Judith, Fabian, Karsten) den Potsdamer Hochschulsport bei der Teamsiegerehrung stolz vertreten. Märchenhaft waren aber nicht nur unsere Teamnamen, sondern auch unsere Ergebnisse. Jeder von uns erreichte mehrere persönliche Ziele. Bei Judith und Christopher reichten die Leistungen aus, um jeweils die Riegenwertung zu gewinnen. Auch bei der Gesamtwertung der Frauen erreichte Judith den 1. Platz.

Der Wettkampf hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir brauchen wieder ein neues Ziel für unser Training. Also haben wir beschlossen, am 23. Juli am 3-Stunden-Zehnkampf in Berlin teilzunehmen und wieder unser Bestes zu geben.

Zum Video-Bericht auf hauptstadtsport.tv

Infos zu den Berliner Jedermann-Mehrkämpfen

Leichtathletik-DHM in Frankfurt-Kalbach

03.02.2016

Lauf-Bestzeit nach langer Leidenszeit

Nachdem die letzten zwei Jahre ihrer Hallensaison aus gesundheitlichen Gründen gescheitert ist, konnte Julia Brugger es in diesem Jahr ganz besonders wertschätzen, in Frankfurt am Main für die Hochschulmeisterschaften über 3000 m am Start zu stehen. Die ersten Hallenwettkämpfe hatten sich sehr gut angefühlt und so war das Ziel für diesen Wettkampf, ihre schon einige Jahre alte Bestzeit über 3000 m zu knacken. Wie zu erwarten war, wurde das Rennen von drei deutlich schnelleren Läuferinnen angeführt und Julia verbrachte die ersten zwei Kilometer in der Mitte des Feldes als vierte Läuferin sehr einsam mit deutlichem Abstand nach vorne, ausreichend Abstand nach hinten und dem Wissen, dass das nicht die optimale Situation für eine schnelle Zeit war.

Der Rennverlauf nahm dann eine abrupte Veränderung, als sie plötzlich erstaunlich nah an die Dritte heranlaufen konnte, dadurch angespornt, das Überrunden der sehr starken Führenden zu verhindern. Zwar blieb es bei Platz Vier, jedoch zog sie gemeinsam mit der Drittplatzierten auf den letzten 500 m zu einem so starken Endspurt an, dass der letzte Kilometer in 3:15 min über 10 Sekunden schneller war als die vorherigen und sie mit einer Endzeit von 10:10,12 deutlich unter ihrer Bestzeit bleiben konnte. Nach zwei läuferischen Krisenjahren mit vielen gesundheitlichen Herausforderungen war es ein sehr besonderes Gefühl, endlich wieder Bestzeiten erreichen zu können. Noch schöner war, dass es unglaublich viel Spaß gemacht hat und sie die letzten Runden das Gefühl hatte, zu fliegen. Insofern war Platz Drei zum Schluss mit einer Sekunde Abstand zwar sehr nah, aber es überwiegt die Zufriedenheit über einen tollen Lauf mit guter Zeit!

Zum Bericht des adh

Zu den Ergebnissen

Ballschlacht 2016

29.01.2016

Baffaloh Klub gewinnt Indoor-Ballschlacht

Es ist vollbracht!
Am vergangenen Freitag, 29.01., fanden sich 6 Teams in der Spielhalle in Golm zusammen um den besten „Ballschlachtler“ des Wintersemesters zu küren. In den Sportarten Volleyball, Basketball und Fußball wurde sich erneut gemessen. Mit Ballarinas, Baffaloh Klub und Hangover 69, die in den letzten Jahren die Ballschlacht dominierten, kristallisierte sich schnell ein Führungstrio heraus. Aber auch zwischen Team Rob, IBO 400 und GC United entwickelte sich ein Dreikampf um die unteren Plätze.

Am Ende war es Baffaloh Klub, die sich auf Grund der besseren Differenz in den kleinen Punkten den Gesamtsieg holten und somit die langjährigen Titelverteidiger von Hangover 69 auf den zweiten Platz verwiesen. Beide hatten am Ende 23 Punkte. Auf dem 3. Platz landeten die Ballarinas, die sich mit 21 Punkten denkbar knapp den ersten beiden Platzierungen geschlagen geben mussten. In den Einzelsportarten gewann Baffaloh Klub im Volleyball, Ballarinas im Basketball und Hangover 69 im Fußball.

Abschließend gilt ein großer Dank an alle Beteiligten. Das Turnier konnte durch große Unterstützung des Hallenwartes planmäßig durchgeführt werden. Auch die Spieler, die sich während ihrer Pause die Pfeife schnappten, gilt größter Respekt.


Ergebnisse 2015

Boulder GOLMania 2015

12.12.2015

Am Samstag den 12. Dezember zelebrierten wir zum fünften Mal den Bouldercup der Universität Potsdam. Unsere Teilnehmer konnten sich an 36 Bouldern die Finger gehörig in die Länge ziehen. Nach einem nervenaufreibenden Finale heizten "The Dirty Frank´s" allen Anwesenden ordentlich ein und brachten die Boulderhalle mit aller feinstem Rock zum beben.

Wir hoffen, ihr seid alle auf eure Kosten gekommen und wir würden uns freuen, euch nächstes Jahr wieder bei uns zu begrüßen. Wir wünschen euch noch eine entspannte und boulderlastige Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2016. Wir gratulieren allen Finalisten und Gewinnern und bedanken uns für einen extrem spannenden, aber dennoch lustigen Wettkampf.

Noch mehr Fotos findet ihr hier.

Badminton Mixed Turnier 2015

11.12.2015

Das nun sechste Badminton-Mixed-Turnier war ein voller Erfolg, schaute man nach der Siegerehrung in die erschöpften aber glücklichen Gesichter der rund 32 Frauen und Männer. Die Anwesenden bekamen nach gut viereinhalb Stunden und zahlreichen gespielten Spielen nicht nur ein spannendes und ansehnliches Finale zu sehen, sondern konnten sich auch über den ein oder anderen gewonnen Preis erfreuen. Aber der Reihe nach:

Am Freitag, dem 11. Dezember waren mal wieder Badminton Skills und Teamwork gefragt, um am Ende vielleicht den goldenen Schläger mit nach Hause nehmen zu können.

Der Turniermodus sah dabei eine Vorrunde sowie eine darauffolgende Haupt- bzw. Lucky-Loser-Runde vor und bot genügend Spielzeiten für alle Teilnehmer. Die Vorrunde bestand aus sieben Spielen. Um für Chancengleichheit in den Teams zu sorgen, entschied das Zufallslos für jedes dieser Spiele über neue Partner und Gegner. Die nach Punkten besten 16 Teilnehmer kamen dann in die Hauptrunde und die restlichen 16 in die Lucky-Loser-Runde. Mit einem fest zugelosten Partner wurde nun jeweils ein Champion im Doppel-Ko-System ausgespielt!

In der Vorrunde wurde bereits um jeden Punkt gefightet und so kam es auch zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen um die Hauptrundenplätze. Die Punktedifferenz zwischen fünf Spielern musste verglichen werden, um über das Weiterkommen zu entscheiden. Die Spiele wurden umso spannender, je länger der Abend dauerte. Besonders ab dem Ko-System, bei dem sich das Niveau weiter ausglich, kämpften die Teilnehmer darum, nicht aus dem Turnier zu fliegen.

Trotz gewissem Ehrgeiz war die Atmosphäre zu jeder Zeit ausgelassen, was das Finale des Abends zwischen den Teams Ronald/Marc und Frank/Sebastian zeigte. Am Ende konnten sich Frank und Sebastian in zwei Sätzen durchsetzen und gewannen das Turnier 2015.

Schlusspunkt war dann die Siegerehrung und Verlosung mit tollen Preisen, darunter Tickets von Alba Berlin, den Berlin Recycling Volleys oder dem Erstliga-Damenvolleyballteam des SC Potsdam!

Fußball Hallenmasters 2015

05.12.2015

Am 4. Dezember war es wieder so weit:  Der Ball rollte wieder, denn die Fußball Hallenmasters suchten in einer erneuten Auflage ihren neuen Champion. 14 der 16 angemeldeten Teams fanden den Weg in die Sporthalle nach Golm und boten den Zuschauern über weite Strecken technisch ansehnlichen Hallenfußball. Da Titelverteidiger SpVgg BzH Nispe und Titelaspirant Grüne Brille in diesem Jahr nicht zu den Teilnehmern gehörten, konnte man ein offenes Rennen um den Sieg erwarten. Tormusik und eingespielte Fangesänge sollten die Atmosphäre zusätzlich anheizen. Aus zwei Gruppen mit 5 Mannschaften und einer Gruppe mit 4 Mannschaften konnten sich die Teams zunächst im Viertelfinale, dann im Halbfinale und letztendlich im Finale die goldene Trophäe sichern. Am Ende war es Berlin United, die in einem packenden Finale mit 9-Meter-Schießen  gegen Go Home United das Hallenmasters für sich entscheiden konnten und neben dem Pokal auch Karten für ein Heimspiel von Hertha BSC abstauben konnten. Aufgrund der Tatsache, dass die Finalteilnehmer jeweils nur 5 Spieler auf dem Parkett hatten, war es möglich, der unterlegenen Mannschaft die restlichen 5 Eintrittskarten für Hertha zu überreichen und somit einen gelungenen und zufriedenstellenden Abschluss dieser Veranstaltung zu finden. Für das leibliche Wohl war mit Bier, Softdrinks, Würstchen, Brötchen und Kuchen sowie durch das Sponsoring von Red Bull im Foyer der Halle gesorgt.

Alles in allem war es ein sehr faires und vor allem freundschaftliches Hallenmasters 2015! Gute Besserung wünschen wir an dieser Stelle noch einem Spieler des Siegerteams, der aufgrund einer Verletzung das Turnier nicht beenden konnte. 

„Heute Morgen wusste ich einfach, dass es gut laufen wird!“ - Markus Niski wird Deutscher Hochschulmeister 2015 im Ju-Jutsu Fighting

14.11.2015

„Sehr gut, Deutscher Hochschulmeister!“ kommentiert Landestrainer Uwe Steinmetz den Ausgang des entscheidenden Kampfes seines 110 kg schweren und zwei Meter großen Landeskaderathleten Markus Niski. Der an der Universität Potsdam Geschichte studierende Neuköllner konnte sich in insgesamt vier Kämpfen den Titel in der Klasse über 94 kg sichern. In den Vorjahren hatte er sich immer mit zweiten oder dritten Plätzen zufrieden geben müssen, so dass er sich umso mehr über den verdienten Sieg freute. Anders als bei den German Open sechs Wochen zuvor, bei denen Markus leider keinen Sieg erringen konnte, hatte der 28-Jährige bei der DHM von Anfang an ein gutes Gefühl. Dies zeigte sich auch durchweg an seiner Leistung auf der Matte, die letztlich mit der goldenen DHM-Nadel belohnt wurde.

Ebenfalls an den Start gegangen war auch das ehemalige Bundeskader- und BlnJJV-Vorstandsmitglied Alexander Tirpitz. Alex hatte vor etwas mehr als einem Jahr nach einer längeren Pause wieder das Ju-Jutsu-Training aufgenommen. Sein letzter Wettkampf lag bereits über sechs Jahre zurück und so wollte er sich bei den Hochschulmeisterschaften einmal testen. Alex, der berufsbegleitend an der Freien Universität Berlin promoviert, startete gleich in zwei Disziplinen: Im Fighting bis 77 kg und im Ne-Waza bis 85 kg. Aufgrund der großen Gewichtsdifferenz und des gänzlich unvertrauten Regelwerks konnte er sich im Ne-Waza jedoch nicht behaupten. Und auch im Fighting hatte er Schwierigkeiten, sich souverän in die Kämpfe hineinzufinden und durchzusetzen. „Irgendwie ist es mir leider nicht gelungen, dass im Training geübte Kampfmuster abzurufen“, gibt er selbstkritisch zu.

Landestrainer Uwe Steinmetz zeigt sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Ergebnis der am 14. November in Würzburg ausgetragenen Deutschen Hochschulmeisterschaft. „Wünschenswert wäre nur, dass wir für das nächste Jahr mit einem größeren Team an Berliner Kämpfern zur DHM fahren,“ appelliert der ehemalige Weltmeister an alle studierenden Ju-Jutsuka Berlins.

Text und Fotos: Harald Schneider

Kanupolo-Delegation schlägt sich wacker in Göttingen

11.11.2015

Um an der DHM teilzunehmen, machte sich das Team der Uni Potsdam bestehend aus Arved Schulz (8), Hannah Liebmann (6),  Katharina Kaufmann (5),  Philine Thöle (7) und Max Hagel (3) auf den Weg nach Göttingen. Dieses Jahr fand jedoch kein Qualifikationsturnier vor der Endrunde statt, sodass das Team direkt für die Meisterschaft qualifiziert war. Insgesamt haben sich 18 Mannschaften aus ganz Deutschland angemeldet. Das Team der Uni Potsdam traf in der Gruppenphase am Samstag auf die Mannschaften aus Hamburg, Aachen, Darmstadt und Marburg.   

Das erste Spiel gegen die sehr stark aufgestellte WG Hamburg hat spielerisch gut für Potsdam angefangen. Jedoch hat das Hamburger Team mit ihren Nationalspielern in der zweiten Halbzeit aufgedreht und Potsdam mit 6:0 geschlagen. Hamburg wurde Turnier Dritter.

Im zweiten Spiel gegen Aachen 1 hat Potsdam zunächst ein vernünftiges Abwehrspiel mit starken Würfen gezeigt und lag zur Halbzeit nur mit einem Tor zurück. Potsdam konnte schnell auf den Gegner reagieren und hat keine Kontertore zugelassen. Potsdam unterlag am Ende mit 5:3. Insgesamt war es aber ein faires und sauberes Spiel. Aachen 1 wurde 9 im Turnier. 

Im dritten Spiel lag Potsdam nach der Halbzeit noch 2:0 zurück, konnte aber durch eine Taktikänderung zu alter Stärke zurückfinden und die Ballunsicherheit des Teams der WG Darmstadt ausnutzen. Potsdam lag bis zur letzten Sekunde torgleich mit dem Gegner, denen leider 4 Sekunden vor Abpfiff noch ein Tor gelang. Spielendtand 4:3. Darmstadt wurde 16. im Turnier.

Das letzte Spiel an diesem Tag gegen die Mannschaft aus Marburg verlief unkonzentriert, in der sich die Mannschaft aus Potsdam nicht finden konnte. So ging es 4:0 für die Gegner aus. Marburg belegte am Ende des Turniers den 10. Platz. 

Das erste Spiel am Sonntag gegen die Mannschaft aus Rostock fing schwach an. Es schien ganz so, als ob Potsdam sich dem Niveau des Gegners anpasste. Allerdings konnte Potsdam das Spiel noch drehen und mit 3:2 gewinnen. Rostock wurde 17. im Turnier.  

Das zweite Spiel gegen Aachen 2 war hart umkämpft und Potsdam konnte wieder alles geben und ging mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause. Jedoch spielte Potsdam danach zu offensiv, so dass der Gegner 5:3 unter lautem Applaus der vielen Zuschauer gewinnen konnte. Aachen 2 wurde 14. im Turnier.    

Das Spiel um Platz 15. gegen die Mannschaft aus Darmstadt war ein starkes und spannendes Spiel auf Augenhöhe, das Potsdam mit 4:3 gewann. Das Team der Uni Potsdam  konnte somit die Deutschen Hochschulmeisterschaften auf einem hart erkämpften und stolzen 15. Platz beenden. Insgesamt war es trotz der vielen Niederlagen ein sehr schönes, faires und lehrreiches Turnier. Die Mannschaft aus Potsdam war aufgrund ihres ungewöhnlich hohen Frauenanteils mit zunächst nur einem Quoten-Mann sowie ohne Auswechselspieler physisch oft den sehr stark aufgestellten Gegnern, bestehend aus Vereins-, Bundesliga- oder Nationalmannschaftsspielern, unterlegen.

Sonntags konnten wir dank der Unterstützung von Arved mit einem Ersatzmann spielen. Darüber hinaus sind die sehr starken Balleroberungen beim Anfahren von Max hervorzuheben. Bis auf zwei Ausnahmen konnte er alle Bälle für die Mannschaft gewinnen. Unser Torwart Philine zeigte eine sehr gute Verteidigung und verhinderte viele Tore. Hannah ist mit 5 Toren unsere DHM-Torschützenkönigin, gefolgt von Max mit 4 Toren sowie Philine und Katharina mit jeweils einem Tor. Die Mannschaft der Uni Potsdam, die so vorher noch nie zusammen gespielt hatte, wuchs schnell zusammen und zeichnete sich von Anfang an durch ein gutes Spielverständnis mit einzigartigem Teamgeist aus. Vielen Dank an die Uni Potsdam und den Hochschulsport, die diese tolle Erfahrung ermöglicht haben! 

Wir sind Europameister - Potsdamer Student Maximilian Schubert holt Gold im Judo!

12.10.2015

Am zweiten Wettkampftag ging im französischen Reims Maximilian Schubert für die Universität Potsdam in der Gewichtsklasse bis 90 Kg auf die Matte. Nach einem Freilos traf er in der zweiten Runde auf den Spanier Daniel Martinez, den er mit einer Haltetechnik vorzeitig bezwingen konnte. Im darauffolgenden Kampf wartete der amtierende Studierenden-Europameister Valentin Jourdan aus Frankreich. Auch diesen konnte er vorzeitig durch einen Ippon für sich entscheiden und stand somit im Finale. In einem spannenden Kampf gegen den Weißrussen Ihar Zhukau, hat unser Potsdamer Student schlussendlich die Nase vorn und stand somit ganz oben auf dem Siegerpodest. Für ihn und für unsere Universität ist das ein ganz großer Erfolg! Herzlichen Glückwunsch, Maximilian!