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25.03.2017: 60 Jahre Römische Verträge

PHOENIX TV:
„Forum Demokratie: Die römischen Verträge ‒ Europas Unvollendete“
Sonntag, 26.03.2017, 13:00
14:00 Uhr

Europa durchlebt aktuell schwierige Zeiten. Selten seit Ende des Zweiten Weltkrieges waren die politischen Herausforderungen derart groß wie in diesen Tagen. Der Druck auf die Europäische Union wächst. Die Eurokrise, die Flüchtlingsbewegung, der internationale Terrorismus und allgemein eine sich sicherheitspolitisch neu formierende Welt zwingen Europa zur Einheit. Doch in der Krise zeigt sich, wie verschieden die Europäer auch nach 60 Jahren politischer Integrationsbemühungen noch immer sind.

In diese Zeit der Unsicherheit fiel am 25. März 2017 der 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge, quasi die Geburtsstunde der Europäischen Union. Am 25. März 1957 schlossen sich die sechs Gründerstaaten Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) als Vorläuferin der späteren EU zusammen. Eine wichtige Grundlage dafür war die Aussöhnung zwischen der Bundesrepublik und Frankreich, die bereits mit dem Schuman-Plan vom Mai 1950 begonnen hatte, der am 18. April 1951 zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl ‒ der sogenannten „Montanunion“ ‒ führte. Doch auch viele andere Faktoren trugen zur europäischen Einigung bei.

Die Hintergründe und der Verlauf der Integration wurden am 25. März 2017 in einer Sendung von PHOENIX TV erörtert. Moderatorin Michaela Kolster diskutierte mit folgenden Gästen:

  • Prof. Manfred Görtemaker (Historiker an der Universität Potsdam)
  • Prof. Henri Ménudier (Universität Sorbonne, Paris)
  • Gabriele D’Ottavio (Historiker am Italienisch-Deutschen Historischen Institut, Trient)

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