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Mutterschutz

Arbeitnehmerinnen erhalten nach dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) für die Zeit der Schwangerschaft und direkt nach der Geburt einen besonderen Schutz vor beruflicher Belastung. Dieser Schutz gilt analog für Studentinnen. Die Universität Potsdam hat sich hierzu explizit in ihren Rahmenstudienordnungen, nämlich in § 15 Abs. 3 BAMA-O und BAMALA-O verpflichtet.

Regelungen des Mutterschutzgesetzes betreffen:

  • die 6 Wochen vor der Geburt,
  • die 8 Wochen nach der Geburt,
  • Tätigkeiten mit besonderen Belastungen oder Gefahren für Mutter und Kind

Schwangere Frauen haben Anspruch auf eine Freistellung ihrer beruflichen Aufgaben oder ihren Studienverpflichtungen für die sechs Wochen vor der Geburt sowie die acht Wochen nach der Geburt ihres Kindes. Arbeitnehmerinnen müssen ihren Arbeitgeber schriftlich benachrichtigen, wenn sie auf die sechswöchige Freistellung vor der Geburt verzichten und – soweit es für sie geht – weiterarbeiten möchten.

Die achtwöchige Freistellung nach der Geburt ist für alle Seiten verpflichtend.

Bei Tätigkeiten, mit denen besondere gesundheitliche Belastungen und Risiken für Mutter und Kind verbunden sind, kann auch schon lange vor Beginn der eigentlichen Mutterschutzfrist ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden. Dieses betrifft Tätigkeiten in Laboren und Werkstätten sowie in einigen pädagogischen Arbeitsfeldern, insbesondere mit Kleinkindern. Checkliste und Formular des Sicherheitswesens zur Schwangerschaft