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Arbeitszeitorganisation

Familie und die Sorge für Familienangehörige brauchen vor allem Zeit und Flexibilität. Die einzelnen Bedarfe sind sehr individuell, weil sie abhängig sind von der Situation aller Familienmitglieder. Eine Organisation der Arbeitszeit, die diese Belange mit berücksichtigt, hat daher eine zentrale Bedeutung für eine familienfreundliche Hochschule. Wer Arbeit und Familie gut miteinander verbinden kann, ist zufriedener und auch leistungsfähiger. Besonders wichtig ist hier, die Abstimmung von Arbeits- und Betreuungszeiten. Dies kommt allen Seiten zugute.

Verschiedene Formen der Arbeitszeitorganisation erleichtern an der Universität Potsdam den Beschäftigten, sowohl ihren Arbeits- als auch Familieninteressen gerecht zu werden:

  • Flexible Präsenz-Arbeitszeiten (Gleitzeit)
    Bereits seit 1995 besteht für alle Verwaltungsangestellten die Möglichkeit zur gleitenden Arbeitszeit. Diese erlaubt einen flexiblen Arbeitsbeginn zwischen 6:30 Uhr und 9 Uhr sowie ein ebenso flexibles Arbeitsende zwischen 15 (freitags 14) und 19 Uhr. Die Regelungen zur Gleitarbeitszeit sind in einer Dienstvereinbarung vom 19.11.2012 festgehalten.

    Individuelle Arbeitszeitmodelle sind mit den direkten Vorgesetzten abzusprechen.
  • Reduktion der Arbeitszeit
    Wenn die Anforderungen der Betreuung oder Pflege von Kindern oder anderen nahen Angehörigen zu hoch für die verbleibende Zeit nach der Arbeit werden, kann ein (Aus-)Weg sein, die bisherige Arbeitszeit zu reduzieren.

    Grundlage für das grundsätzliche Recht auf Teilzeit-Arbeit für Beschäftigte, die bereits mehr als sechs Monate lang im Dienst sind, ist § 8 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Den Wunsch nach einer Verringerung der Arbeitszeit müssen Sie mindestens drei Monate vorher anmelden. Der Arbeitgeber muss zustimmen; er kann aus betrieblichen Gründen allerdings auch den Antrag ablehnen (bis zu einem Monat vor Beginn).

    Im Hinblick auf eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördert und ermöglicht die Uni Potsdam Teilzeit-Beschäftigung auch in Führungspositionen wie bei Professuren. Ein Beispiel dafür finden Sie hier.
  • Home Office bzw. Alternierende Telearbeit
    Home Office – das Büro zuhause – bezeichnet die Möglichkeit, seine Arbeit von zuhause aus zu erledigen. Auch ein Arbeitsplatz, der nur zuhause angesiedelt ist, kann als „Home Office“ bezeichnet werden.

    Alternierende Telearbeit bedeutet, dass ein Teil der Arbeit, insbesondere mittels elektronischer Medien, von zuhause aus erledigt wird und der andere Teil an einem festen Arbeitsplatz beim Arbeitgeber.

    Beschäftigte der Universität Potsdam können nach vorheriger Abstimmung mit ihren jeweiligen Vorgesetzten beim Personaldezernat einen Antrag auf Home Office im Sinne von alternierender Telearbeit stellen. Der Antrag muss genaue Angaben über den geplanten Umfang sowie die Aufgaben, die im Home Office bearbeitet werden sollen, enthalten.