Institut für Germanistik

Geschichte der deutschen Sprache

Dr. phil. Elisabeth Berner

Tel: 0331/ 977-4229, Email: berner@uni-potsdam.de

Ausbildung und akademischer Werdegang

1976-1980 Studium an der Pädagogischen Hochschule Potsdam (Diplomlehrer für Deutsch und Geschichte)
1980-1983 Forschungsstudium auf dem Gebiet der Germanistischen Linguistik
1983 Promotion im Bereich der Geschichte der deutschen Sprache
seit 1983 befristete Assistentin, dann wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Potsdam, später Universität Potsdam

Arbeitsgebiete

Geschichte der deutschen Sprache, historische Soziolinguistik, Varietätenlinguistik, feministische Linguistik Schwerpunkte im Bereich historische politische Semantik, regionale Sprachgeschichte

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Historische Soziolinguistik und politischen Semantik mit Schwerpunkt im Diskurs der Frauenbewegung seit dem 19. Jahrhundert
  • Varietäten (Dialekte, Umgangssprache, Berlinisch) im Land Brandenburg
  • Sprachkritik und Deutschunterricht
  • Erarbeitung einer E-Learning-Plattform für theoriebasiertes Testen und Üben orthografischer Kompetenzen von Studierenden (Gemeinschaftsprojekt von Kolleginnen und Kollegen der Sprachdidaktik, der germanistischen Linguistik und dem AVZ der Universität Potsdam)

Publikationen (Auswahl)

  • Langner, H.; Berner, E. unter Mitwirkung von R. Bock (1986): Untersuchungen zur Geschichte der deutschen Sprache im 19. und 20. Jahrhundert, PoFo, Ges.-wiss. Reihe, H. 81
  • Grundpositionen und exemplarische Analyse zur Untersuchung der Lexik im Bereich der Frauenbewegung um 1900. – In: Langner, H./ Berner, E. (Hrg., 1991): Untersuchungen Geschichte der deutschen Sprache seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Arbeitsstandpunkte und Beiträge.–  Potsdamer Forschungen der Brandenburgischen Landeshochschule (108), Ges.-wiss. Reihe,  Potsdam, S. 119-137
  • Dialekt, Umgangssprache und Standardsprache im Sprecherurteil von Frauen und Männern. - Zur Wahrnehmung des aktuellen Sprachgebrauchs im Land Brandenburg.- In: Brandt, Gisela: (Hrg., 1996): Bausteine zu einer Geschichte des weiblichen Sprachgebrauchs II: Forschungsberichte - Methodenreflexion. Internationale Fachtagung Lübben/Spreewald 16.-19.07.1995, Stuttgart, S. 5-28.
  • Berner, E./Freitag, W./Höfner, M./Mühlbauer, E. (1997): Die niederdeutschen Dialekte in Brandenburg. Arbeitsmaterial für den Deutschunterricht. – Ludwigsfelde: Pädagogisches Landesinstitut.
  • „Ick sprech doch Dialekt – oder wat sonst“ – Varietätenspektrum und Sprachbewußtsein im Brandenburgischen. – In: Brandt, G. (Hrg., 1997): Sprachgebrauch und sprachliche Leistung in sozialen Schichten und soziofunktionalen Gruppen. – Stuttgart, S. 247–260
  • Emanzipation – Zur Entwicklung eines politischen Schlagwortes im öffentlichen Diskurs (der Frauenbewegung) Mitte des 19. Jahrhunderts. – In: Hoffmann, M./Keßler, Chr. (Hrg., 1998): Beiträge zur Persuasionsforschung. Unter besonderer Berücksichtigung textlinguistischer und stilistischer Aspekte. – Frankfurt/Main, Berlin u.a., S. 217-237
  • Zum Einfluß der proletarischen  und der bürgerlichen Frauenbewegung auf den politischen Wortschatz (um 1900). – In: Cherubim, D./Grosse, S./Mattheier, Kl. J. (Hrg., 1998): Sprache und bürgerliche Nation. Beiträge zur deutschen und europäischen Sprachgeschichte des 19. Jahrhunderts. –Berlin, New York, S. 341-359)
  • Das Weib soll schweigen ...? – Geschlechtsspezifische Differenzen im Sprachbewußtsein von Studentinnen und Studenten. In: Brandt, G. (Hrg., 1998): Bausteine zu einer Geschichte des weiblichen Sprachgebrauchs III. Forschungsberichte und feministische Fragestellungen. Internationale Fachtagung. Dresden 15.-16.09.1997. – Stuttgart, S.169-190
  • Plattdeutsch in Brandenburg (1998). Ein Video für den Deutschunterricht in der Sekundarstufe I und II. Produziert gem. mit dem MPZ Potsdam 1998.
  • Gessinger, Joachim, Berner, Elisabeth, Fischer, Christian (1999): Umgangssprache in Brandenburg. Ergebnisse einer landesweiten Umfrage. Internetadresse: www.uni-potsdam.de/u/germanistik/ls_dia/umfrage/.
  • Sprachliche Inszenierung von Geschlechtlichkeit in Briefen Kinder und Jugendlicher des 18. und  19. Jahrhunderts. – In: Brandt, G. (Hrg., 2002): Bausteine zu einer Geschichte des weiblichen Sprachgebrauchs V: Vertextungsstrategien und Sprachmittelwahl in Texten von Frauen. Internationale Fachtagung Dresden 10.-12.9.2001. – Stuttgart, S. 109-121
  • Berner, E./Böhm, M./Voeste. A. (Hrgg., 2005): Ein groſs vnnd narhafft haffen. Festschrift für Joachim Gessinger. –Potsdam
  • "Zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Briefe aus Konzentrationslagern, Zuchthäusern und Gefängnissen der NS-Zeit 1933-1945". – In: Brandt, G., Rösler, I.  (Hrgg., 2006): Historische Soziolinguistik des Deutschen VI. Kommunikative Anforderungen – Textsorten – Sprachgebrauch – soziofunktionale Gruppen. Internationale Fachtagung Rostock 23.-25.09.2002. – Stuttgart 2006, S. 221-232 
  • Das Deutsch der jüngeren Neuzeit (1800 bis 1950)/Das Deutsch der jüngsten Neuzeit (1950 bis zur Gegenwart)/Mittelhochdeutsch. – In: Geschichte der deutschen Sprache. Begründet von Wilhelm Schmidt, erarbeitet unter der Leitung von Helmut Langner und Norbert Richard Wolf. – 10. verb. und erw. Aufl. 2007 – Stuttgart
  • „Mir geht es soweit noch gut“ – Jüdische Feldpostbriefe aus dem ersten Weltkrieg. In:  Brandt, G.  (Hrg., 2007): Historische Soziolinguistik des Deutschen VII. Soziofunktionale Determinanten des Sprachgebrauchs.   Internationale Fachtagung Rostock 20.-22.9.2004. – Stuttgart, S. 203-219
  • Siehr, K.-H./Berner, E. (Hrg., 2009): Sprachwandel und Entwicklungstendenzen als Themen im Deutschunterricht: fachliche Grundlagen – Unterrichtsanregungen – Unterrichtsmaterialien. –Potsdam
  • Tscherniavskaia, V./Berner, E. (Hrg., 2011): Text und Diskurslinguistik: Traditionen und Trends. –Sankt Petersburg
  • Böhm, M./Berner, E./Erfurt, J. (Hrg., 2011): Nach dem linguistic turn. Sprachwissenschaft im Wandel. – Obst 78, Pößneck·      
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