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Tenure Track Modell der Universität Potsdam

Die Universität Potsdam hat ein eigenes Tenure Track Modell entwickelt. Es stellt ein gestuftes Karrieresystem zur Nachbesetzung der W2- und W3-Professuren dar, welches mit einer auf Wissenschaft und Forschung orientierten Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs und einer ganzheitlichen Fachentwicklungsstrategie verbunden ist. Es soll künftig die zentrale Komponente der Berufungsstrategie der Universität Potsdam bilden.

Strategische Ausrichtung

Grundsätzlich wird nach einer fakultätsinternen Auswahl der möglichen Professur und Zustimmung des Präsidiums eine internationale Ausschreibung der Juniorprofessuren mit Verweis auf die Tenure-Option vorgenommen.
Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber mit hoher wissenschaftlicher Reputation und Zukunftspotential. Sie sollten neben einer pädagogischen Eignung und einer besonderen Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit - die in der Regel durch eine sehr gute Promotion sowie einschlägige Publikationen nachgewiesen wird - auch über wissenschaftliche Erfahrungen im Ausland verfügen. Ziel ist, herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt für die Universität Potsdam zu rekrutieren und bei Bewährung langfristig in Potsdam zu halten.

Verfahren

Auf Vorschlag der Fakultäten werden die Juniorprofessuren mit Hinweis auf die Tenure-Option international ausgeschrieben. Nach drei Jahren erfolgt die erste Evaluation. Bei positivem Ergebnis wird die Juniorprofessur bis zu einer Laufzeit von insgesamt sechs Jahren verlängert und das W1-Grundgehalt gemäß Besoldungsordnung erhöht. Spätestens im sechsten Jahr der Juniorprofessur wird zum zweiten Mal evaluiert. Bei Erfolg wird die Wissenschaftlerin oder der Wissenschaftler auf eine Lebenszeit-Professur (im Regelfall W-2) mit fachüblicher W2-Ausstattung übernommen. Mehrere Jahre später wird auf Antrag der Professorin oder des Professors eine weitere Evaluation durchgeführt. Verläuft sie positiv, wird die Ausstattung weiter aufgestockt.