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Prof. Dr. Wilfried Schubarth

Forschungsprojekte

 

  • Employability und Arbeitsmarktrelevanz durch verstärkte Praxisbezüge im Studium

  • Professionalisierung der Praxisphasen an Hochschulen (ProPrax)
  • Wertebildung bei Jugendlichen
  • Kooperation an Ganztagsschulen (ProBildung)

  • Jugendliche in peripheren Regionen Brandenburgs

  • Evaluation der zweiten Phase der Lehrerbildung im Land Brandenburg

  • Soziale Probleme Jugendlicher in Deutschland, Polen und Russland

  • Evaluation außerschulischer politische Bildung

 

Forschungsprojekte

 

Forschungsprojekt: Der Studieneingang als formative Phase für den Studienerfolg. Analysen zur Wirksamkeit von Interventionen (StuFo)

Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth  (Verbundprojekt mit Uni Magdeburg und Mainz)


Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:
Sylvi Mauermeister, Dipl.-Soz.
Birgitta Zylla, M.A.
Assoziiert: Melinda Erdmann M.A. (ZfQ)


Laufzeit:
3/2015-02/2018


Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)


Projektbeschreibung:
Das Verbundprojekt StuFo untersucht an sieben Hochschulen die Wirksamkeit von Maßnahmen zum Studieneingang, die im Qualitätspakt Lehre gefördert werden. Die Universitäten Potsdam (Federführung), Mainz (Dr. Uwe Schmidt) und Magdeburg (Prof. Dr. Philipp Pohlenz) bilden das Projektkonsortium. Die Universitäten Greifswald, Kiel, Lüneburg und die Fachhochschule Dortmund sind weitere Verbundpartner (Konsortialhochschulen).

Das Verbundprojekt verfolgt drei Ziele: erstens eine Systematisierung der Angebote zum Studieneingang, zweitens deren evidenzbasierte Bewertung und drittens eine Optimierung des Studieneingangs. Dem Projekt liegt die Annahme zugrunde, dass die verschiedenen Maßnahmen in der Studieneingangsphase zur Herstellung von Studienerfolg unterschiedlich erfolgreich sind und zwar in Abhängigkeit davon, wie relevant die Einflussfaktoren für den Studienerfolg sind, an die die Projektmaßnahmen anknüpfen. Bei den Einflussfaktoren handelt es sich neben fachlichen Kompetenzen auch um solche Aspekte wie Fachidentifikation, soziale Integration, Aspekte der sozialen Herkunft oder Studieninteresse, Motivation und Selbstwirksamkeit. Mit der Untersuchung dieser Einflussgrößen können die Bedingungen für einen erfolgreichen Studieneinstieg identifiziert und konkrete Empfehlungen für den Studieneingang abgeleitet werden. So können Interventionen zielgerichteter und adressatenbezogener angeboten werden, um den Bedarfen einer zunehmend heterogen zusammengesetzten Studierendenschaft besser zu entsprechen. Damit soll insgesamt ein Beitrag zur Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre geleistet werden.


Forschungsprojekt: Lehrerhandeln bei Gewalt und Mobbing. Eine Studie zu Formen, Determinanten und Auswirkungen des Interventionshandelns aus Lehrer- und Schülersicht

Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam) in Kooperation mit Dr. Ludwig Bilz (Hochschule Magdeburg)


Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen:
Oertel, Lars, M.A.

Studentische Hilfskräfte:
Dudziak, Ines

Weiter Beteiligte:
Niproschke, Saskia, M.A.
Dr. Seidel, Andreas
Ulbricht, Juliane, M.A.

Laufzeit:
1/2014-12/2015

Vorlaufphase 10-12/2013 (aus Eigenmitteln)

Fördermittelgeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt, das in enger Kooperation mit der Hochschule Magdeburg realisiert wird, will das Lehrerhandeln bei Gewalt und Mobbing untersuchen. Dabei geht es sowohl um das Ausmaß und die Entwicklung von Gewalt- und Mobbingphänomenen an Schulen als auch um mögliche Interventionsformen von Lehrerinnen und Lehrern. Insbesondere soll der Frage nachgegangen werden, wie Lehrpersonen Gewalt und Mobbing wahrnehmen, wovon ihre Reaktionen abhängen und welche Auswirkungen ihr Handeln auf das Schulklima und das sozialen Lernen der Schülerinnen und Schüler hat. Zur Beantwortung der aus einem heuristischen Theoriemodell des Interventionshandelns abgeleiteten Fragestellungen ist eine repräsentative quantitative Befragung von 360 Lehrkräften und ihren Schülern geplant. Durch die Verknüpfung von Lehrer- und Schülerperspektive sowie von schulbezogener Gewaltforschung und kompetenzorientierter Lehrerforschung werden neue Erkenntnisse zur Lehrerprofessionalisierung und zur demokratischen Schulentwicklung erwartet. Darüber hinaus sind durch den Einsatz identischer Fragestellungen auch Trendaussagen zur Entwicklung von Gewalt und Mobbing sowie zum Interventionshandeln von Lehrerinnen und Lehrer möglich. Das Projekt wird von einer Promotion flankiert, die die Interventionskompetenzen angehender Lehrerinnen und Lehrer, d.h. in der ersten und zweiten Phase der Lehrerbildung, untersucht. Dadurch können evidenzbasierte Folgerungen für die Lehrerausbildung abgeleitet werden.


Forschungsprojekt: Employability und Arbeitsmarktrelevanz durch verstärkte Praxisbezüge im wissenschaftlichen Studium

Projektleitung: 

Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)


Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Juliane Ulbricht, M.A.

Kooperationspartner:
Maud Krohn, Dipl.-Päd.
Caroline Kamm, M.A.

Hilfskräfte:
Ines Dudziak, B.A.
Ulli Gröger
Daria Nolkemper
Lascha Sochadse
Birgitta Zylla, B.A.

Laufzeit:
11/2012-05/2013

Fördermittelgeber:
Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz

Projektbeschreibung:
Im Auftrag der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wird ein Fachgutachten zur Berufsbefähigung im Studium durch verstärkte Praxisbezüge erstellt. Darin werden die Umsetzung wichtiger Bologna-Ziele wie das der Employability auf den Prüfstand gestellt und good practice Beispiele für eine gelungene Theorie-Praxis-Verknüpfung erforscht. Einbezogen in die Recherchen und Analysen werden dabei bundesweit sowohl Universitäten als auch Fachhochschulen sowie unterschiedliche Fächer und Fachkulturen. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Konzepte von Employability wissenschaftlich zu fundieren, beispielgebende Ansätze zu identifizieren und neue Impulse für die Entwicklung von Berufsbefähigung in unterschiedlichen Hochschultypen und Fachkulturen zu geben. Das Forschungsvorhaben schließt an die erfolgreiche Arbeit des dreijährigen BMBF-Projekts „Professionalisierung von Praxisphasen“ (ProPrax) an.

Forschungsprojekt: Evaluation des Boxenstopp-Schulprogramms „Wir für uns - Eine Schule mit Identität ist eine Schule mit Zukunft“ an der Grundschule Schwärzesee Eberswalde

Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth

KoordinatorInnen:
Dipl.-Päd. Andrea Kopp, Dr. Andreas Seidel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Saskia Niproschke

Hilfskraft:
Svetlana Lammok

Laufzeit:
08/2012-07/2013

Fördermittelgeber:
Landespräventionsrat des Landes Brandenburg

Projektbeschreibung:
Am Lehrstuhl für Erziehungs- und Sozialisationstheorie der Universität Potsdam wird im Auftrag des Landespräventionsrates des Landes Brandenburg die Evaluation des Boxenstopp-Schulprogramms an der Grundschule Schwärzesee in Eberswalde durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Schulentwicklungsforschung und der Forschung um Gewaltprävention setzt sich die Evaluation zum Ziel, die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Boxenstopp-Programms wissenschaftlich zu untersuchen. Dadurch soll ein Beitrag zur Gewaltprävention und Schulentwicklung im Land Brandenburg geleistet werden. Ein weiteres Anliegen der externen Evaluation ist es, durch evidenzbasierte Erkenntnisse aus qualitativen und quantitativen Methoden hinsichtlich der gewaltpräventiven Wirkung des Programms, einen Transfer an andere Schulen zu prüfen.

Forschungsprojekt: Synopse zu geförderten Projekten des Landespräventionsrates

Fördermittelgeber:
Landespräventionsrat des Landes Brandenburg

Laufzeit:
05/2012-07/2012

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Andrea Kopp, Dipl.-Päd.
Caroline Kamm, M.A.

Studentische Mitarbeiterin:
Svetlana Lammok

Projektbeschreibung:
Ziel des Projektes ist es, die geförderten Maßnahmen des Landespräventionsrates Brandenburg im Zeitraum 2006-2011 zu analysieren und in Form einer synoptischen Darstellung aufzubereiten (Fokus: Kinder-, Jugend- und Gewaltdelinquenz/Kinder- und Jugendschutz). Darauf aufbauend sollen Empfehlungen für die künftige Förderstrategie und Förderpraxis im Land Brandenburg abgeleitet werden.


Forschungsprojekt:
„Evidenzbasierte Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten – Forschung zu Praxiskonzepten unterschiedlicher Fachdisziplinen und deren berufsorientierende Wirksamkeit – ProPrax“ (2009 – 2012)

Fördermittelgeber:

BMBF

Projektleitung:Prof. Dr. Wilfried Schubarth
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Dr. Andreas Seidel

Laufzeit:
01/2009 - 02/2012

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:

Dipl.-Psych. Corinna Gottmann
Caroline Kamm, M.A.
Dipl.-Päd. Maud Krohn

Kooperationspartner am Zentrum für Lehrerbildung (ZfL):

Dipl.-Psych. Mirko Wendland

Studentische Mitarbeiterin:
Laura Bastian
Eric Bochow
Ingke List
Saskia Niproschke

Projektbeschreibung:
Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten zu leisten, indem die Qualität und die Wirksamkeit von Praxiskonzepten in unterschiedlichen Fachdisziplinen systematisch und vergleichend untersucht und Folgerungen für eine Optimierung der berufsorientierenden Ausbildung gezogen werden. Dazu werden an vier ausgewählten Hochschulen der Region Potsdam/Berlin vergleichende Untersuchungen durchgeführt. Vorgesehen sind im Einzelnen: 1) eine Analyse der Praxiskonzepte in unterschiedlichen Fachdisziplinen mittels einer Dokumentenanalyse, 2) eine multiperspektivische, empirisch-vergleichende Erfassung deren organisatorischer Umsetzung und 3) die Gewinnung von Erkenntnissen über den Erwerb berufsorientierender Kompetenzen durch Studierende sowie über förderliche bzw. hinderliche Bedingungen mittels Längsschnittstudien. Die Erkenntnisse werden für eine Verbesserung der curricularen und formal-organisatorischen Ausgestaltung der Praxisphasen genutzt. Die Effekte der veränderten Praxisphasen werden wiederum empirisch überprüft. Das Projekt erforscht somit den Zusammenhang von formal-organisatorischen bzw. curricularen Gestaltungsaspekten der Praxisphasen (einschließlich der Begleitung, Betreuung und Kooperation) und dem Kompetenzerwerb seitens der Studierenden. Aufbauend auf dem gewonnenen Steuerungswissen sollen Folgerungen für die Professionalisierung der Hochschullehre mit Blick auf die Praxisphasen gezogen werden. Eine enge Kooperation mit dem Brandenburgischen Hochschuldidaktischen Netzwerk ist vorgesehen.

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Forschungsprojekt: Kooperation formaler und non-formaler Bildungsinstitutionen im Ganztag“ (ProBildung)

Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (weitere Informationen)

Projektleitung:
Dr. Karsten Speck
Prof. Dr. Wilfried Schubarth
Dr. Seidel

Laufzeit:
04/2008 - 12/2009

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
M. A. Nico Michalsky

Studentische MitarbeiterInnen:
Kathrin Wegmann
Marlen Wodke
Elisabeth Krüger

Kooperationspartner:
Prof. Dr. Thomas Olk (Martin-Luther-Universität Halle)
Dr. Georg Breidenstein (Martin-Luther-Universität Halle)
Dr. Elena Piskunova (Pädagogische Universität St. Petersburg, Russland)

Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt gehört als Teilprojekt 3 zum Verbundprojekt „Professionelle Kooperation von unterschiedlichen Berufskulturen an Ganztagsschulen“. Das Verbundprojekt wird gemeinsam von der Universität Potsdam und der Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. Thomas Olk) durchgeführt. Herauskristallisiert werden sollen im Teilprojekt 3 anhand von qualitativen Erhebungen im Land Niedersachsen a) die Bildungsvorstellungen und das Bildungsverständnis der am Ganztag Beteiligten, b) die konkrete Entwicklung und Abstimmung des ganztägigen Bildungsangebots und c) der Bildungserfolg der Kooperation aus Sicht der am Ganztag Beteiligten. Von Bedeutung ist zum ersten, inwiefern es Schulen und Trägern der Jugendhilfe sowie gegebenenfalls weiteren Institutionen und Personen im Sozialraum gelingt, auf kommunaler Ebene ein gemeinsames Ganztagsangebot mit formalen, non-formalen und informellen Bildungsbestandteilen und -arrangements für und mit Kindern und Jugendlichen zu planen, umzusetzen und weiterzuentwickeln. Zum zweiten ist von Interesse, welche Wechselwirkungen zwischen der Schulqualität einerseits und der Kooperation mit anderen Bildungsinstitutionen im Ganztag andererseits existieren. Zum dritten soll untersucht werden, inwiefern eine Kooperation der Ganztagsschulen mit anderen Bildungsinstitutionen zu einer Schulentwicklung führt. Theoretisch orientiert wird sich in dem Forschungsprojekt – neben professions- und kooperationstheoretischen Konzepten – an Befunden der Schulforschung zur Autonomie, Qualität und Weiterentwicklung von Schulen (z.B. Rolff 2001, Fend 2006, Solzbacher 2007) sowie Konzepten der Ganztagsbildung (Coelen 2002, 2004) und Kommunaler Bildungslandschaften (vgl. BMFSFJ 2005).

 

Forschungsprojekt: "Teilhabe und Wertebildung von benachteiligten Jugendlichen in ländlichen Regionen Brandenburgs" (2008-2009)

weitere Informationen

Fördermittelgeber:
Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ (weitere Informationen)

Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (weitere Informationen)

Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam) - Seit 1.Juni 2010 Professor an der Universität Oldenburg

Laufzeit:
04/2008 - 12/2009

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dr. phil. Heinz Lynen von Berg (Universität Potsdam)

Studentische Mitarbeiterin:
Susanne Hamann (Universität Potsdam)

Projektbeschreibung:
Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Teilhabe und Wertebildung von benachteiligten Jugendlichen. Mit der Fokussierung des Forschungsprojektes auf ländliche Regionen sollen die Besonderheiten der Teilhabe und der Werte-Bildung im ländlichen Raum des Flächenlandes Brandenburg angemessen berücksichtigt und die dortigen Spezifika, Potenziale und Herausforderungen nicht zuletzt angesichts des demographischen Wandels und seiner Auswirkungen für den ländlichen Raum herauskristallisiert werden. Hierzu ist nach einer landesweiten Bestandsaufnahme eine vertiefende Analyse in zwei bis drei ausgewählten ländlichen Regionen vorgesehen. Aus dem Forschungsprojekt sollen darauf aufbauend Transfererkenntnisse für Jugendhilfe, Schulen und die Landes- und Kommunalpolitik gewonnen werden. Das Forschungsprojekte verfolgt im Einzelnen drei Ziele:

Ziel 1: Landesweite Bestandsaufnahme: Systematische Erfassung, Aufbereitung und Veröffentlichung von Teilhabe- und Wertebildungsansätzen im ländlichen Raum des Landes Brandenburg mit einem Schwerpunkt auf benachteiligte Jugendliche.
Ziel 2: Lokale Bestandsaufnahme: Erfassung der Wahrnehmungen und Strategien zur Teilhabe sowie zur Wertebildung von (benachteiligten) Jugendlichen einerseits und Jugend- und Bildungsexperten andererseits in zwei bis drei ausgewählten ländlichen Regionen des Landes Brandenburg (z.B. Jugendämter, Ämter, Bürgermeister, Beteiligungsverantwortliche, freie Träger der Jugendhilfe, Vereine, Vertreter von lokalen Bündnissen).
Ziel 3: Landesweite und lokale Handlungsempfehlungen: Formulierung und Transfer von Handlungsempfehlungen für Jugendhilfe, Schulen und Landes- und Kommunalpolitik zur Förderung der Teilhabe und der Wertebildung von (benachteiligten) Jugendlichen in ländlichen Regionen Brandenburgs.

Das Forschungsprojekt wird in drei Etappen durchgeführt, und zwar: 1. Etappe: Vorbereitung der Bestandsaufnahme im Rahmen einer Vorstudie mittels eines Lehr-Forschungsprojektes (April – September 2008), 2. Etappe: Landesweite Bestandsaufnahme im Rahmen einer ersten Hauptstudie (Oktober 2008 – März 2009), 3. Etappe: Lokale Bestandsaufnahme im Rahmen einer zweiten Hauptstudie und Formulierung von Handlungsempfehlungen (April 2009 – Dezember 2009).

Forschungsprojekt: „Sozialraumanalyse Templin“ (2009)

Fördermittelgeber:Stadt TemplinBMFSFJ (weitere Informationen)Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" (weitere Informationen)

Projektleitung:

Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)

Laufzeit:
06/2009-12/2009

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Frau Astrid Peters

Projektbeschreibung:
Im Auftrag und in Abstimmung mit der Stadt Templin wird eine Sozialraumanalyse in der Stadt Templin durchgeführt: Die Sozialraumanalyse beinhaltet zum einen eine Kontextanalyse und zum anderen eine qualitative Befragung von Akteuren unterschiedlicher Altersgruppen, einschließlich Experten verschiedener Institutionen. Schwerpunkte der Analyse sind a)  das Partizipations- und Werteverständnis der befragten Templiner, b) die in Templin vorhandenen zivilgesellschaftlichen und demokratiefördernden Partizipations- und Wertebildungsangebote und c) das Erleben und Mitgestalten zivilgesellschaftlicher Strukturen in der Stadt Templin. Die Sozialraumanalyse wird als ein partizipativer Prozess empirischer Erhebung angelegt. In dem geplanten Abschlussbericht sollen neben den Analyseergebnisse auch Empfehlungen für Handlungsstrategien zur Förderung der Zivilgesellschaft für die Stadt Templin formuliert werden.

 

Forschungsprojekt: „Kooperationsmodelle zwischen Jugendhilfe und Schule im Land Brandenburg" (2007-2008)

Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (weitere Informationen)
Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe im Land Brandenburg
(weitere Informationen)

Projektleitung:
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)

Laufzeit:
06/2007 - 01/2008

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Nicole Vogel

Studentische Mitarbeiterin:
Susanne Hamann

Projektbeschreibung:
Die in der Fachliteratur beschriebene Vielfalt und Dynamik im Bereich der Kooperation von Schule und Jugendhilfe und die aktuellen Veränderungen im Land Brandenburg bildeten den Ausgangspunkt des Forschungsprojekts zu den Kooperationsmodellen von Jugendhilfe und Schule. Das Forschungsprojekt verfolgte mittels eines qualitativen Ansatzes im Einzelnen folgende vier Ziele:

Ersten sollten die umgesetzten bzw. angestrebten Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg einschließlich der damit verbundenen Zielsetzungen erfasst werden.

Zweitens sollten die Stärken und Schwächen der verschiedenen Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg mit den zu erwartenden Ergebnissen gegenüberstellt werden.

Drittens sollte eruiert werden, welchen Stellenwert der Schulsozialarbeit im Rahmen der verschiedenen Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg einnimmt.

Viertens sollten aus den Untersuchungsergebnissen Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger auf der Landesebene und kommunalen Ebene abgeleitet werden.

Im Projektzeitraum wurden – neben einer Dokumentenanalyse – Interviews mit 21 ExpertInnen aus Schule und Jugendhilfe in vier Regionen Brandenburgs geführt. Dabei waren in den Regionen zwei ExpertInnengruppen von besonderer Bedeutung, zum einen die Steuerungsebene (Schulamt, Jugendamt) und zum anderen die Handlungsebene (SozialarbeiterInnen, SchulsozialarbeiterInnen, Schulleitung).

 

Forschungsprojekt: „Die Zweite Phase der Lehrerbildung. Potsdamer Studien zum Referendariat" (2004-2006)

Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (weitereInformationen )

Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (stellv. Projektleitung, Universität Potsdam)

Laufzeit:
08/2004 - 12/2006

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dr. Andreas Seidel (Universität Potsdam)
Ulrike Gladasch (Universität Potsdam)
Dr. Charlotte Gemsa (Universität Potsdam)
Daniela Kunze (Universität Potsdam)

Studentische Mitarbeiterinnen:
Daniele Schultz
Nicole Vogel
Sina Abraham

Projektbeschreibung:
In Anbetracht der anhaltenden bundesweiten Debatte zur Reform der Lehrerausbildung sollten in dem Forschungsprojekt zum Ersten Stärken und Schwächen der zweiten Phase der Lehrerausbildung (Vorbereitungsdienst) im Land Brandenburg aus der Perspektive der Lehramtskandidatinnen, Seminarleiterinnen, Ausbildungslehrerinnen und Schulleiterinnen identifiziert werden. Zum Zweiten sollten Vergleiche zwischen den Perspektiven aller vier Befragtengruppen gezogen und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden. Zum Dritten war schließlich beabsichtigt, Reformvorschläge und Empfehlungen für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst zu erfassen bzw. zu entwickeln sowie Einschätzungen zu bestehenden Reformvorschlägen zu erhalten. Für die Untersuchung war darüber hinaus von besonderem Interesse, wie intensiv in der Ausbildung bestimmte Kompetenzen vermittelt wurden und wie kompetent die Lehramtskandidatinnen hinsichtlich dieser Kompetenzen sind.

Literatur:
Schubarth, Wilfried/Speck, Karsten/Seidel, Andreas (Hrsg.) 2007: Endlich Praxis! Die Zweite Phase der Lehrerbildung. Potsdamer Studien zum Referendariat, Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag.

Kontakt

Universität Potsdam

Professur für Erziehungs-
und Sozialisationstheorie
Karl-Liebknecht Str. 24-25
14476 Potsdam, OT Golm

Sekretariat: Iris Schwarz
Tel.: 0331/977-2157
Fax: 0331/977-2067
E-Mail: kasprzok@uni-potsdam.de

Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät, Professur für Erziehungs- und Sozialisationstheorie