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Informationen zu den Lektürekursen

Nach der Bachelor-Studienordnung Philosophie von 2010 sind einige Leistungspunkte über von Studierenden selbst vorgeschlagene und in Zusammenarbeit mit Lehrenden des Instituts organisierte Lektürekurse philosophischer Texte zu erwerben. Solche Lektürekurse können entweder als vertiefende Begleitung einer anderen Veranstaltung (Seminar, Vorlesung) konzipiert oder als Möglichkeit zur weitgehend selbstständigen Vertiefung eigener Interessen genutzt werden. Jeder Kurs muss mindestens sieben und darf maximal 15 Teilnehmer*innen haben, die sich den gewählten Text als Arbeitsgruppe gemeinsam erarbeiten. Weiterhin wird jeder Kurs einer Lehrkraft zugeordnet, die ca. drei Sitzungen pro Semester für die Diskussion des entsprechenden Textes zur Verfügung stehen wird.

Für die Bildung eines Lektürekurses sind nun die folgenden Schritte zu unternehmen:

  1. Gruppen bilden: Die Studierenden sollten sich zunächst über ihre Interessen austauschen, um auf dieser Grundlage dann Gruppen zu bilden. Um allen Studierenden Zugang zu den Lektürekursen zu ermöglichen, sollte dieser Austausch immer über das in Moodle eingerichtete Internet-Portal „Lektürekurse“ dar, das eine Kommunikation anhand von Textnachrichten ermöglicht.
  2. Vorschläge unterbreiten:  Wenn eine Gruppe gebildet ist, die gemeinsam einen philosophischen Text lesen möchte, so sollte sich diese Gruppe an Stefanie Grüne (Stefanie.Gruene@uni-potsdam.de) wenden, die als Koordinatorin der Lektürekurse fungiert. Sie prüft, ob der vorgeschlagene Text für die gewünschten Module geeignet ist. Falls dies der Fall ist, versucht sie, einen Lehrenden zu finden, der den Kurs betreut. Es kann vorkommen, dass für einen gewünschten Lektürekurs - aufgrund von Kapazitätsproblemen oder weil das Thema nicht in die Kompetenzbereiche der Lehrenden fällt – kein Betreuer gefunden wird und der Kurs nicht stattfinden kann. Um die Koordination nicht unnötig zu erschweren, wird darum gebeten, dass sich nur ganze Gruppen von mindestens sieben Studierenden an sie wenden.
  3. Über PULS anmelden: Wenn Gruppen gebildet und Vorschläge unterbreitet worden sind, sollten sich die Studierenden dieser Gruppen im entsprechenden Modul über PULS für die allgemein als „Lektürekurs“ aufgeführte Veranstaltung anmelden. Nur wer Mitglied einer Gruppe ist, die sich bereits als solche an Stefanie Grüne gewandt hat, kann auch zugelassen werden. Zur Anmeldungs- und Belegungsfrist siehe hier.

Die Lektüregruppen sollten sich dann regelmäßig treffen: Während der Vorlesungszeit wäre ein Termin am Mittwoch ab 14 Uhr naheliegend; die Lektürekurse können aber auch während der vorlesungsfreien Zeit abgehalten werden. Die Teilnehmer*innen der Gruppe sollten sich zu Beginn auf ein Kommunikationsmedium einigen, das von allen Teilnehmer*innen genutzt wird, um Studierenden, die beispielweise nicht über Facebook oder WhatsApp kommunizieren, die Teilnahme an den Lektürekursen nicht zu erschweren.

Die Lektürekurse sind den Basismodulen "Grundlagen der theoretischen Philosophie", "Grundlagen der Ethik" und "Mensch, Gesellschaft und Kultur" im Umfang von jeweils 1 SWS zugeordnet und werden mit jeweils 2 Leistungspunkten angerechnet. Den Vertiefungsmodulen "Theoretische Philosophie", "Ethik", und "Mensch, Gesellschaft und Kultur" sind sie im Umfang von jeweils 2 SWS zugeordnet und werden mit jeweils 3 Leistungspunkten angerechnet. (In PULS werden sie ohne inhaltliche Spezifikation einfach als Lektürekurse des jeweiligen Moduls aufgeführt.)

Eine Liste mit Anregungen und Angeboten zur Lektüre findet sich hier.

Eine Liste der Lektürekurse, die sich im Sommersemester 2017 schon gebildet haben, finden Sie hier.