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Lehrstuhl für Theoretische Philosophie

Anneliese Maier-Forschungspreis

Photo: Privat
Professor James Conant

Medieninformation Nr. 2011-235 vom 17.11.2011

250.000 Euro-Kooperationspreis der Humboldt-Stiftung holt amerikanischen Philosophen an die Universität Potsdam

Erstmals vergebener Anneliese Maier-Forschungspreis an Prof. Dr. James Conant für die Zusammenarbeit mit Potsdamer Philosophen

Der amerikanische Philosoph James Conant erhält den 2011 erstmalig vergebenen Anneliese Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Der mit 250.000 Euro dotierte Preis wird an insgesamt sieben herausragende Sozial- und Geisteswissenschaftler vergeben und soll internationale Forschungskooperationen ermöglichen. Conant wird der Preis für die weitere Zusammenarbeit mit Philosophen der Universität Potsdam verliehen.

James Conant, einer der führenden Vertreter der amerikanischen Gegenwartsphilosphie, erhält den Anneliese Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Der 2011 erstmals ausgelobte Preis ist mit 250.000 Euro dotiert und wird jährlich an herausragende ausländische Wissenschaftler aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften vergeben. Mit dem Preisgeld können über einen Zeitraum von fünf Jahren Forschungskooperationen mit Fachkollegen in Deutschland finanziert werden. Nominiert werden die Forscher von wissenschaftlichen Kooperationspartnern in Deutschland.

Conant, Professor an der University of Chicago, wurde von Johannes Haag, Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Potsdam, für den Preis vorgeschlagen. Wie Haag betont, verbinde Conant in seinen philosophischen Arbeiten „höchste systematische Ansprüche mit gründlichen philosophiehistorischen Analysen“ und habe in „einer beeindruckenden Reihe wichtiger und hochaktueller Forschungsgebiete einen fruchtbaren Dialog zwischen Wissenschaftlern in Deutschland und den USA angestoßen“.

Der Preis ermögliche in den kommenden fünf Jahren eine „Intensivierung der Kooperation zwischen dem Institut für Philosophie der Universität Potsdam und der University of Chicago, die schon seit längerer Zeit durch Conant und Vertreter der Potsdamer Philosophie gepflegt wurde“, so Haag. Neben gemeinsamen Forschungsprojekten mit Haag – vor allem zur Philosophie Immanuel Kants und deren Relevanz für zeitgenössische Debatten insbesondere der Analytischen Philosophie sowie zu neo-pragmatistischen Strömungen in der Gegenwartsphilosophie – und anderen Potsdamer Philosophen wird Conant hier fächerübergreifend auch mit Historikern, Philologen und Kulturwissenschaftlern zusammenarbeiten.

Mit der Universität Potsdam verbindet James Conant seit 2000 gepflegte, langjährige Zusammenarbeit. Neben zahlreichen mit Potsdamer Kollegen durchgeführten Workshops und Konferenzen war er im Sommersemester 2004 als Gastprofessor am Potsdamer Institut für Philosophie.

Photo: Privat
Professor James Conant