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Band 23

Friederike Brinkmeier:

Der Einfluß des Kalten Krieges auf den internationalen Menschenrechtsschutz - Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte vor und nach dem Mauerfall

 

Die Arbeit untersucht den Einfluß der gegensätzlichen Ideologien un Ost und West durch eine Gegenüberstellung der menschenrechtlichen Tätigkeiten der Vereinten Nationen vor und nach den Ereignissen der Jahre 1989/90 am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

Zunächst werden die grundlegenden Prämissen der marxistisch-leninistischen Lehren und der freiheitlich-demokratischen Auffassungen und deren Niederschlag im jeweiligen Menschenrechtsverständnis untersucht, um in die Unterschiede der Menschenrechtskonzeptionen in sozialistischen und westlichen Staaten einzuführen. Da sich das unterschiedliche Verständnis von Menschenrechten und ihrer Durchsetzung auf innerstaatlicher Ebene besonders deutlich in den Staatenberichten nach Art. 40 IPbpR widerspiegelt, werden im Rahmen der Arbeit die Staatenberichte der Bundesrepublik Deutschland und der DDR sowie deren Diskussion vor dem Ausschuß analysiert und verglichen.

Anschließend wird aufgezeigt, welchen konkreten Einfluß das unterschiedliche Rechtsverständnis auf völkerrechtlicher Ebene auf die Arbeit der Organe der Vereinten Nationen und Vertragsorgane vor und nach 1989/1990 ausgeübt hat. In diesem Zusammenhang ist der Menschenrechtsausschuß als Überwachungsorgan der Gewährleistungen des internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte hervorgehoben, da er die Fortentwicklung des universellen Menschenrechtsschutzes bis heute wesentlich beeinflusst.

 

Inhaltverzeichnis:

Seite 1

Seite 2

Seite 3

Seite 4

Seite 5

Seite 6

 

Berlin: BVW · BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG, 2004
ISBN: 3-8305-0841-7