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San Diego State University 2014/15

Mein Studienplatz an der San Diego State wurde mir durch IEC vermittelt. Der Beratungsservice von IEC ist kostenlos, allerdings muss man an die SDSU $ 180 Bewerbungsgebühren zahlen. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören u.a. ein Financial Statement über $ 10.000 (kann auch ein Sponsor für euch nachweisen bzw. wenn ihr Bafög bezieht reichen glaube ich ca. $ 2000, ihr braucht dann eine Bescheinigung vom Studierendenwerk Hamburg über das Auslandsbafög) sowie ein Sprachnachweis (das UniCert III Zertifikat reicht um sich ein DAAD-Zertifikat bestätigen zu lassen). Ganz wichtig auch, die SDSU, im Speziellen die Business Classes, sind sehr gefragt, bewerben sollte man sich daher für das Wintersemester im November/Dezember des Vorjahres. Das Studienplatzangebot der SDSU kam etwa 3 Wochen nach dem meine Bewerbungsunterlagen von IEC abgeschickt wurden. Nach Annahme werdet ihr dann über alles Weitere direkt von der SDSU per Mail auf dem Laufenden gehalten.


Studium an der Gastuniversität

Studienfach: BWL

Aufenthaltsdauer: 08 /14 – 01 /2015

Gastuniversität: San Diego State University

Gastland: USA

  • Studiensystem/Organisation der LV/ Anforderungen/Leistungsbewertung

Im Auslandssemester auf Bachelorniveau müssen Lehrveranstaltungen mit insgesamt 12 units belegt werden, um fürs Visum als Vollzeitstudent zu gelten. Als BWL-Student hat man 2 Business Classes, sogenannte Special Sessions, ausschließlich mit den anderen Business Internationals. 1 unit entspricht 2 deutschen Leistungspunkten. Die meisten Kurse haben 3 units, mit Ausnahme der Marketingkurse mit 4 units. Achtung die Studiengebühren beinhalten die Belegung von 12 units, für jede weitere fallen $ 250 an. Des Weiteren basieren die exams sehr auf den Unterrichtsbüchern. Eins von den Lehrbüchern kann schon mal $ 200 kosten, gegebenenfalls besteht noch die Möglichkeit diese gegen Gebühr (manche haben wohl $ 60 bezahlt) für das Semester auszuleihen. Dieses zusätzlichen Kosten sollten also mit eingeplant werden. Wer viel mit den Büchern lernt, sollte auch gute Noten schaffen. Die meisten exams bestehen zudem nur bzw. hauptsächlich aus MC-Aufgaben.

  • Studienklima

Für das Studienklima wird sehr viel an der SDSU getan. Auf dem Campus ist immer was los.
Die Nutzung des supermodernen Fitnessstudios inklusive Außenbereich mit Pool ist in den
tuition fees enthalten. Studenten erhalten kostenlos Karten für die Spiele des Basketball und
Football Teams.

  • Betreuung durch dortige Studenten/Verwaltungsmitarbeiter/Dozenten

Die Betreuung durch die dortigen Dozenten war einwandfrei. Viele Kurse fanden in kleinen
Gruppen statt und die meisten Dozenten kannten einen somit persönlich. Für Fragen konnte
man nach dem Unterricht immer zu Ihnen gehen oder per E-Mail jederzeit erreichen.

  • Technische Ausstattung/Öffnungszeiten von Bibliotheken/Computerpools

Die SDSU ist generell ein sehr moderner Campus. Die Bibliothek und ein Druckerbereich mit Personal sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche geöffnet.

Studienfach: BWL

Aufenthaltsdauer: 08 /14 – 01 /2015

Gastuniversität: San Diego State University

Gastland: USA

Kontakte zu einheimischen und ausländischen Studierenden

Andere Internationals lernt man recht schnell kennen. Die meisten Internationals übernachten erst im Hostel und tun sich dann zur Wohnungssuche zusammen. Des Weiteren fahren fast wöchentlich Partybusse zu den besten Clubs in San Diego. Dieses Angebot wird von den Internationals rege in Anspruch genommen. Man muss sich aber bewusst sein, dass gefühlte 90 % der Internationals deutsche Studenten sind. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass es schwer ist engeren Kontakt zu den amerikanischen Studenten aufzubauen. Vor allem wenn man nicht on-campus lebt. Viele gehören Studentenverbindungen und Sportteams an, wo die Aufnahme von Austauschstudenten nicht wirklich möglich ist.

Wohn- und Lebenssituation

  • Wann und wie Unterkunft gefunden

Ich habe mich über das Homestay Program der SDSU für die Unterkunft in einer Gastfamilie beworben. Ca 3-4 Wochen vor Abflug erhielt ich die Kontaktdaten. Dies hatte den Vorteil, dass ich auch gleich am Flughafen von meiner Gastmutter abgeholt wurde. Die meisten Internationals übernachten jedoch erstmal im Hostel und gehen von dort aus gemeinsam auf die Wohnungssuche. In San Diego wohnen die internationalen Studenten entweder in der College Area oder in Pacific Beach/Mission Beach in Strandnähe. In der College Area besteht die Möglichkeit in privaten Studentenwohnheimen zu leben, dazu erhaltet ihr auch eine Mail mit Links von der SDSU. Die bekanntesten sind Boulevard 63 und 5025. Für PB/MB müsst ihr eher auf Craigslist gucken (bisschen wie Ebay-Kleinanzeigen vorstellbar) um Mietwohnungen/-häuser zu finden. Wichtig noch in den USA sind shared rooms üblich, auch dafür kann man in etwa $600-$850 zahlen. Single rooms sindm dementspechend teurer.

  • Bankgeschäfte

Ich würde nicht empfehlen unbedingt ein Konto in San Diego zu eröffnen. Möglich ist dies jedoch problemlos auf dem Campus, da dort auch verschiedene Banken kleine Filialen haben. Ich persönliche habe Geld immer kostenlos mit der Visa-Card der DKB abgehoben (bzw. die Gebühren werden einem nach dem man eine Mail hingeschickt hat rückerstattet). Für die bargeldlose Zahlung mit der Kreditkarte fallen 1,75% Gebühr vom Umsatz an. Bei kleineren Beträgen ist dies jedoch kaum relevant.

  • Krankenversicherung

An der SDSU wird auch eine in Deutschland abgeschlossene private Auslandskrankenversicherung akzeptiert. Die von der SDSU ist nicht zwingend günstiger. Ich habe in Deutschland eine für etwa 400 Euro abgeschlossen.

  • Freizeitangebote

San Diego selbst hat freizeitmäßig viel zu bieten, allein schon wegen dem guten Wetter und der Strandnähe. Darüberhinaus ist San Diego aber auch ein idealer Ausgangspunkt um viel zu reisen. Beliebte Ziele sind Las Vegas, Los Angeles, Grand Canyon, San Francisco oder sogar Hawaii.

  • USA: Auto ja/nein

Auto definitiv ja!!! Für amerikanische Verhältnisse ist San Diego zwar gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgestattet (Bus und Trolley). Allerdings ist die Fahrtzeit einfach unverhältnismäßig lang und man kann sich nicht auf pünktliche und regelmäßige Abfahrtzeiten verlassen. Es gibt Autovermietungen für Studenten wie Dirt Cheap Car Rental, allerdings sind die Autos alt und man darf teilweise nicht mit dem Auto aus San Diego rausfahren. Die zweite Alternative wäre ein Auto über Craigslist von Privatleuten zu kaufen und es dann am Semesterende wieder zu verkaufen.


Rückblick

Für mich war die Zeit in San Diego einer der besten Erfahrungen, wenn nicht sogar die beste, in meinem Leben. Besonders in Erinnerung behalten werde ich die vielen Reisen, die geschlossenen Freundschaften und natürlich auch das tolle Unileben auf dem wunderschönen Campus der SDSU.

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