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University of Mississippi 2013/14

Ich bin Masterstudentin im Fach Psychologie mit Vertiefung auf Wirtschaft/Human Resources. Für mich persönlich war dieses Auslandssemester in meiner Laufbahn sehr wichtig und habe mich dafür entschieden, mein Auslandssemester in den Master zu legen. Es standen drei Universitäten in den USA für Masterstudenten zur Verfügung: Duke, Mississippi und Montana. Ich war sehr froh, als ich hörte, dass ich für Mississippi akzeptiert wurde. Dann ging es auf in die Organisationsphase, Formulare ausfüllen, Anträge einreichen. Im März wurde dann die Bewerbung bei Ole Miss eingereicht. Ich hatte lange nichts von Ole Miss gehört gehabt und habe eine Email geschrieben. Es gab einige Probleme mit meiner Kurswahl als Masterstudent. Denn die Professoren kennen einen nicht, können einen nicht im Englisch Niveau einschätzen und lehnen einen, in meinem Fall, ab. Wegen der ganzen Kurswahl hat sich auch meine Einschreibung an der Ole Miss hinausgezögert und ich habe schlussendlich erst meine für das VISA relevanten Unterlagen einen Monat vor Abflug erhalten. Dies gestaltete sich für mich schwierig in Anbetracht der Beantragung des VISA und der Flugbuchung. Im Endeffekt ist aber alles gut gegangen. Ich kann nur empfehlen, wenn ihr ein mulmiges Gefühl habt oder irgendwas nicht so läuft, immer nach haken. Dies hat bei meinem Fall viel geholfen und hat es einen Schritt weiter gebracht.


Studienfach: Psychologie

Aufenthaltsdauer: 08 /2013 – 12 /2013

Gastuniversität: University of Mississippi

Gastland: USA

Für die Bewerbungsunterlagen kann ich die folgenden Tipps geben:

  • Für den Nachweis, dass ihr genug Geld mithabt, würde ich mir, wenn ihr finanziell nicht gut da steht und definitiv Auslandsbafög erhaltet, das Geld aus dem Familienkreis kurzzeitig leihen, da es in dem Fall nur darum geht, wieviel ihr zum Stand der Bewerbung habt.
  • Wenn ihr das Housing Formular ausfüllt, kann ich euch nur empfehlen, nicht die zwei angebotenen Pakete zu nehmen, die $50 kosten. Wenn ihr euch es selbst holt, kommt ihr besser weg. Darin sind enthalten: Ein Teller, eine Tasse, ein Plastikbecher, eine Gabel, ein Messer, ein Löffel, eine Müslischale, ein Topf mit Deckel, eine Art Waschlappen, ein Handtuch (sehr klein), ein Bettlacken, ein Kissen, ein Bett- und Kissenbezug sowie eine dickere Decke.
  • Für die Auslandskrankenversicherung kann ich euch die Hanse Merkur Premium Versicherung empfehlen. Sie wird nun von der Ole Miss akzeptiert, deckt mehr ab und ist kostengünstiger. Die Hanse Merkur ist auch relativ schnell, wenn es um Kostenrückerstattung geht.

Immer gut ist an den internationalen Studentenausweis zu denken, den man auch gleich gekoppelt mit einem Kreditkarten-Konto koppeln kann (bei der DKB). Wenn ihr noch Auto fahren wollt, seid ihr auf der sicheren Seite einen internationalen Führerschein zu beantragen, denn jeder Staat in den USA und jeder Polizist hat seine eigenen Regeln.

Studienfach: Psychologie

Aufenthaltsdauer: 08 /2013 – 12 /2013

Gastuniversität: University of Mississippi

Gastland: USA

Studium an der Gastuniversität

Ich hatte für mein Semester mich für ein Französisch Kurs, einen Master of Business Administration Kurs, einen Psychologie Kurs und die Marching Band entschieden. Die Anforderungen waren unterschiedlich. Den Französisch Kurs hatte ich jeden Tag, was für das Sprache lernen sehr optimal ist. Ich hatte jeden Tag zwar Hausaufgaben auf, dennoch half dies im Verständnis der Sprache und ich war immer für Tests vorbereitet. Das Studiensystem im Bachelor ist dort sehr verschult mit Hausaufgaben, Testkontrollen und zwei Prüfungen über das Semester. Der Master of Business Administration Kurs ist da schon ein wenig komplexer, keine Multiplus Choice Questions, nur Essays schreiben, die Prüfungen sind so aufgebaut, dass man das ganze Wissen zusammen integrieren muss. Der Psychologie Kurs im Master war für mich leider sehr enttäuschend, da ich diese Art von Kurs leider schon in meinem Bachelor hatte und mir somit nichts gebracht hat. In der Marching Band wurde man daran bewertet, ob man immer pünktlich war, ob man überhaupt erschienen ist und sein Engagement in der Band. Im Allgemeinen sind die Anforderungen und die Leistungsbewertung meines Erachtens einfacher und leichter zu erfüllen als in Deutschland.

Das Studienklima ist sehr angenehm, der Campus ist einer der schönsten in den USA. Die Betreuung durch die Dozenten ist sehr offen und locker. Sie helfen immer gern und sind für einen da, hören sich auch Probleme von Studenten an.

Kontakt zu den amerikanischen Studenten konnte ich am besten durch die Marching Band aufbauen, da ich dort die Studenten offener erlebt habe als in den Kursen. In den Kursen hatte ich das Gefühl, dass man erst nach einigen Wochen richtig Kontakt knüpft, jeder ist für sich alleine, erst wenn die Gruppenarbeiten anfangen, gehen die ersten „Beschnupperungen“ los. Die Marching Band ist für alle Musiker mit eines der besten und großartigsten Erlebnisse. Ich hatte durch die Marching Band auch ein Stipendium erhalten, was meine Finanzen sehr aufgebesserte. Die internationalen Studenten sind mit einer partyfreudigsten Studenten in Oxford und es gibt immer ein Grund zum Feiern. Man findet hier Freunde fürs Leben.

Meine Sprachkompetenz vor dem Auslandsaufenthalt war gut ausgeprägt, da ich in der 11. Klasse schon als High-School-Student ein Jahr in Florida war. Aus diesem Grund war ich an den südländischen Akzent gewöhnt. Er ist definitiv gewöhnungsbedürftig und manchmal sehr lustig. Aber Oxford ist nicht nur voll von typical southerners. Es ist auf jeden Fall interessant, dass amerikanische südländische Essen zu probieren, typisch frittiert, fettig, salzig und/oder süß. Eine komische Mischung, aber wahnsinnig lecker und hart zu widerstehen.

Wohn- und Lebenssituation

Durch das Housing Formular habe ich ein WG-Zimmer gestellt bekommen. Es ist entweder eine dreier oder vierer WG. Wir wurden mit anderen internationalen Studenten zusammen gewürfelt. Dadurch dass bei uns die Asiaten die größte Gruppe war, dicht gefolgt von den Deutschen, wurden dann meist ein Deutscher, zwei Asiaten und eine andere Nationalität in eine WG zusammen gesteckt. In der WG wurden nur die nötigsten Dinge gestellt: Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank, Tiefkühler, Mikrowelle, Geschirrspüler, Couch, TV, Tisch mit Stühlen. Im WG Zimmer selbst waren nur Bett, Schreibtisch, Stuhl, Kleiderschrank, Kommode, gestellt. Der Rest war komplett leer und musste für ein Semester gekauft werden. Wichtig zu wissen, dass eigentlich kein Alkohol auf dem Campusgelände, auf der Straße sowie in den Apartmentkomplexen erlaubt ist. Die Betonung liegt auf eigentlich, man darf sich nur nicht erwischen lassen von der Polizei, da man da für mindestens $277 eine Nacht im Polizeirevier übernachten darf.

Das Nachtleben in Oxford hat viele Bars zu bieten, leider keine Clubs. Aber einige Bars haben eine kleine Tanzfläche. Ab Donnerstagabend ist meistens auf dem Square immer etwas los. In Oxford ist es noch sehr streng mit der Schließung der Bars, von Sonntag bis Mittwoch schließen diese schon um Mitternacht, Donnerstag bis Samstag bis 1 Uhr. Aus diesem Grund geht das Party machen meist schon gegen 21 Uhr los.

Es gibt mehrere Busse, die auf dem Campus fahren und auch durch Oxford. Die Transportwege sind also gesichert. Ich hatte mir ein Fahrrad für das ganze Semester für $25 ausgeliehen. Das war im Endeffekt eine gute Entscheidung, da ich recht flexibel war und nicht immer auf den Bus warten musste.

Für Bankgeschäfte kann ich nur die Kreditkarte empfehlen. Auf dem Campus gibt es genügend ATM Machines. Lebenshaltungskosten sind definitiv teurer als in Deutschland. Die Mensa in dem Sinne gibt es nicht in Ole Miss. Es gibt eine Student Union (wo es viele Fast Food Ketten gibt, man bekommt dort durchschnittlich Essen für $7 bis $12), eine JC (eine Art Buffet mit Salat Bar) und ein Marketplace (kommt dem deutschen Essen schon sehr Nahe, eine Art Buffet, bietet gesünderes Essen). Allgemein essen die Amerikaner viel in Restaurants und kochen nicht selber, was schon automatisch zu höheren Monatsausgaben führt. Eine durchschnittliche Zahl festzulegen kommt natürlich auch auf die Freizeitaktivitäten an. Freizeitangebote gibt es zu Genüge: Sei es vom International Study Abroad Office, Ole Miss Outdoors, (kostenlose) Konzerte vom Musik-Institut oder Sportveranstaltungen (Football und Basketball Spiele sind die einzigen, die etwas kosten; Volleyball, Fußballspiele, etc. sind kostenlos). Sportaktivitäten wie Schwimmen, Fitness-Center, Squash, Sportkurse sind alle kostenlos. Genauso wie Musikaktivitäten wie Chor oder Orchester.


Wenn was schief geht oder schwierig wird, es geht immer irgendwie weiter!

Hotty toddy y’all!

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