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Duke University 2014/15

Als erster Punkt bei meinem Vorhaben, im Rahmen einer Hochschulpartnerschaft der Uni Potsdam im Ausland zu studieren, stand logischerweise der Schritt sich einen Überblick über die verschiedenen Partnerhochschulen der Universität zu verschaffen, besonders unter dem Gesichtspunkt welche Partnerunis überhaupt für mein eigenes Studienprogramm in Frage kamen. Für mich als Masterstudent mit dem Vorhaben, in den USA zu studieren, stand hier zuerst die Frage wo überhaupt Graduate-Studies als Austauschprogramm angeboten werden, und was es generell bedeutet in den USA im Graduate-Bereich zu studieren (s.u.). Durch Recherche bei den jeweiligen Gastuniversitäten konnte ich hier einen ersten Überblick gewinnen: Was die Schwerpunkte des jeweiligen Instituts sind, wer dort lehrt und welche Kursangebote es gibt. Da ich plante mein Masterstudium in der Regelstudienzeit abzuschließen musste ich zudem im Auge behalten dass das Bewerbungsverfahren beim Akademischen Auslandsamt (AAA) für das Wintersemester nächsten Jahres schon im vorigen Wintersemester beginnt, so dass ich mich beim Studienbeginn im WS 2013/14 schon kurz nach Studienbeginn für ein Auslandssemester im WS 2014/15 bewerben musste wollte ich im Sommersemester 2015 abschließen.


Studienfach: M.A. Politikwissenschaft

Aufenthaltsdauer: 08 /2014 – 12 /2014

Gastuniversität: Duke University

Gastland: USA

Bewerbung in Potsdam

In Bewerbung und Auswahlgespräch beim Akademischen Auslandsamt versuchte ich konkret darzulegen warum ein Studium an meiner Wunschhochschule, der Duke University, in meinem Wunschland, den USA, gerade für mein Studium besonders bereichernd sein würde. Hier verwies ich auf mein bisheriges Studienprofil im Bachelor und zeigte auf warum meine Studienschwerpunkte in Potsdam von den Angeboten an der Duke gut ergänzt werden könnten. Da ich meinen Bachelor an einer anderen Universität absolviert hatte und erst seit kurzer Zeit in Potsdam studierte erhielt ich ein Empfehlungsschreiben von einem Professor meiner alten Universität. Im Auswahlgespräch, in dem Vertreter des AAA und meines Fachbereiches anwesend waren, konnte ich dann darlegen warum ich konkret mein Fach an der Duke studieren wollte und dass ich mich allgemein für ein Studium in den USA (Sprachkenntnisse, 'Kulturschock' etc.) geeignet fühlte. Angesprochen wurden außerdem einige Grundinformationen zur Universität Potsdam im Allgemeinen und speziell die Gründe für meine Entscheidung, meinen Master hier zu absolvieren.

Bewerbung an der Duke

Nachdem ich erfuhr dass ich für einen der beiden Plätze an der Duke ausgewählt worden war ging es an die Bewerbung an der Duke selbst. Diese ist zwar grundsätzlich Formsache, da man von der Uni Potsdam für den Platz ausgewählt wurde, muss aber trotzdem formal korrekt sein und den Eindruck unterstützen dass die Universität hier einen geeigneten Kandidaten ausgewählt hat. Neben einer Überarbeitung des Motivationsschreibens galt es hier vor allem zwei weitere Empfehlungsschreiben zu finden, welche ich wiederum von Professoren meiner alten Universität erhielt. Bei den standardisierten Tests war bei der Bewerbung nur ein Englisch-Sprachtest erforderlich, andere wie den GRE musste ich nicht einzureichen. Bei den fachspezifischen Voraussetzungen mussten reguläre Bewerber beim Department of Political Science ein Writing Sample einreichen, hier erfuhr ich nachdem das AAA in den USA nachgefragt hatte dass dies für mich als Austauschstudent ebenso nicht notwendig war. Generell waren für diesen und alle folgenden administrativen Schritte an der Duke beinahe alle Informationen auf deren Website zu finden. Sollten allerdings doch einmal Probleme auftreten und direkte Anfragen an der Duke unbeantwortet bleiben half mir der Kontakt über das AAA da dieses bereits bekannte Ansprechpartner in den USA hat.

Zur Unterstützung bei der Finanzierung hatte ich mich zudem für ein Reisestipendium der Fulbright-Stiftung beworben, wiederum mit einem veränderten Motivationsschreiben und zwei Empfehlungsschreiben. Neben dem finanziellen Aspekt ist dieses Stipendium auch nützlich da man, wenn ausgewählt, auf der vorbereitenden Konferenz nützliche Informationen zum Auslandsstudium bekommt und Kontakte zu ehemaligen und zukünftigen Austauschstudenten knüpfen kann.

Nach der Admission

Anfang Februar hatte ich die Bewerbung für die Duke abgeschickt, Mitte April kam die Admission. Da ich davor und auch danach nicht der Allerschnellste in Erledigung der weiteren Formalien war möchte ich hier darlegen wie ich im Nachhinein denke dass das Abarbeiten der weiteren zahlreichen Formalien am besten vonstattengehen kann. Diese Formalien sind alle ausführlich bei der Graduate School aufgelistet, einige sind allerdings besonders aufwändig und zeitsensitiv – besonders der Visumsantrag, aber auch die Impfungen und die Transcripts.

Am wichtigsten ist zunächst der Visumsantrag. Hierbei muss zunächst ein Visumsantrag an die Duke gehen die den Studenten dann offiziell in die USA einlädt. Hierbei am aufwändigsten ist die Erbringung des Nachweises der Finanzierung. Die Duke listet auf was für Kosten sie für ein Semester Graduate Studies erwartet. Hiervon kann man die Tuition abziehen da diese durch das Austauschprogramm erlassen wird, für alle anderen muss aber nachgewiesen werden dass man über die entsprechende Summe verfügt.

Dafür benötigt man eine englischsprachige Bestätigung der Bank dass diese Summe auf einem Konto vorhanden ist. Manche Banken stellen sich etwas an diese auszustellen, einfach etwas nerven oder persönlich hingehen und einen Verantwortlichen davon überzeugen dass sie ja nur bestätigen wie viel Geld auf dem Konto ist und wie viel das in US-Dollar sind sollte dann helfen. Ist das Geld nicht auf dem eigenen Konto sondern etwa bei den Eltern braucht es zudem einen Brief vom Kontobesitzer dass dieser beabsichtigt euch während des Auslandsaufenthaltes finanziell zu unterstützen. Da die Ausstellung dieses Schreibens von Seiten der Bank etwas Zeit in Anspruch nehmen kann und möglicherweise in den USA noch Unklarheiten auftreten können da irgend etwas unklar formuliert ist (gerade regionale Bankfilialen sind oftmals keine Englischspezialisten) besorgt man dieses Schreiben idealerweise schon vor oder kurz nach Erhalt der Admission.

Dies sollte so schnell wie möglich geschehen da die Duke den Antrag erst einige Wochen bearbeiten muss um dann die Dokumente zu senden die für den tatsächlichen Visumsantrag bei den US-Behörden notwendig sind. Dieses Verfahren ist wiederum recht aufwändig – die unkomplizierten und unbürokratischen USA erweisen sich hier eher als Mythos - und endet in der Festlegung eines Termins an einem US-Konsulat zur persönlichen Beantragung des Visums. Das persönliche Gespräch war bei mir recht simpel – es gab zwei, drei knappe Fragen was und wann ich denn in den USA studieren möchte und das Visum war genehmigt. Allerdings kann die Vorlaufzeit für einen Konsulatstermin recht lange sein, und gerade im Sommer ist die Nachfrage recht hoch, so dass es im Falle von Verzögerungen in diesem Prozess sein kann dass die Zeit bis zum Abflug plötzlich knapp wird und das Visum immer noch nicht fertig ist. Um diesen unnötigen Stress zu vermeiden sollten alle notwendigen Schritte daher schnellstmöglich durchgeführt werden.

Verschiedene US-Bundesstaaten verlangen verschiedene Pflichtimpfungen für Austauschstudenten. In North Carolina sind dies größtenteils Impfungen die in Deutschland auch empfohlen werden und die meisten sowieso haben sollten, allerdings stellte zumindest ich fest dass ich bei den Auffrischungen über die Jahre doch etwas nachlässig war. Da es zwischen einigen Impfungen Mindestwartezeiten gibt die eingehalten werden müssen ist auch hier zu empfehlen frühzeitig einen Arzt aufzusuchen der das erledigt. Etwas Englisch sollte er können da er ein entsprechendes Formular ausfüllen muss auf dem er eure jeweiligen Impfungen einträgt.

Da die Duke von der ausstellenden Universität direkt an die Duke versendete englische Transcripts eurer bisherigen Studienleistungen und Abschlüsse verlangt muss dies ebenfalls direkt bei der jeweiligen Universität beantragt werden. Für Potsdam kann euch das AAA ein übersetztes Transcript beglaubigen und direkt an die Duke mailen, andere Unis machen das manchmal nicht so gerne oder benötigen etwas Zeit. Wichtig ist dies da ihr eure NetID, euren zentralen Zugangsschlüssel zu allen Online-Services, erst nach Bestätigung dieser Transcripts erhaltet. Dies ist für die Wohnungssuche und vor allem für die Kurswahl wichtig (s.u.).

Thema Krankenversicherung: Hier muss die von der Duke angebotene Versicherung genutzt werden, eine andere Möglichkeit gab es zu meiner Zeit nicht. Hier gibt es zwar immer noch Zuzahlungen, allerdings hat man Zugang zum gut ausgestatteten Student Health Center direkt auf dem Campus. Und eine deutsche Zusatzversicherung, die bei Zuzahlungen hilft und Fälle wie Rücktransport bei schwerer Krankheit übernimmt ist meist recht günstig. Als Potsdamer Student sollte man zu Beginn bei den Student Health-Verantwortlichen beantragen dass die Versicherung nur für die Dauer des Aufenthalts genutzt wird, standardmäßig wird diese nämlich für ein ganzes Jahr angesetzt und abgerechnet.

Studienfach: M.A. Politikwissenschaft

Aufenthaltsdauer: 08 /2014 – 12 /2014

Gastuniversität: Duke University

Gastland: USA

Living the American Dream

A Place to Stay

Wohnen war nach allem Formalen dann der nächste große Punkt der abgearbeitet werden musste. Da das On-Campus Housing primär auf Undergraduates ausgelegt ist und für Austauschstudenten mit halbjährigem Aufenthalt sowieso nicht zu bekommen ist muss hier Off-Campus gesucht werden. Grundsätzlich ist die Wohnsituation in Durham allerdings nichts so furchtbar wie das in vielen anderen Teilen der USA der Fall ist. Dadurch dass Durham eine mittelgroße Stadt mit einer großen Universität ist gibt es grundsätzlich viele Angebote für Studenten, und Vermieter sind auch durchaus gewohnt dass Internationals nur für einen recht kurzen Zeitraum in Durham bleiben. Im Gegensatz zu Großstädten (wo jeder hin will) und Kleinstädten (wo es kaum Wohnraum gibt) ist Durham daher preislich eher entspannt, und ihr bekommt ein entsprechendes Zimmer inkl. Nebenkosten schon ab 400 Dollar aufwärts. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, wer aber Luxuswohnanlagen mit Pool und anderen Annehmlichkeiten meidet kann hier doch recht günstig mieten.

Ganz sicher ist die Wohnungssuche von einem anderen Land aus natürlich nie, aber mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen ist das Risiko recht gering. Craigslist, ein Online-Portal für lokale Kleinanzeigen, ist klar am unsichersten, aber auch hier sind mit etwas gesundem Menschenverstand gute Angebote zu finden. Besser ist die DukeList, ein vergleichbares Portal das nur für Universitätsangehörige (mit der erwähnten NetID) zugänglich ist. Weiterhin gibt es noch den Verteiler des International House der Duke bei dem man sich schnellstmöglich anmelden sollte – hier werden zahlreiche Angebote versendet und auch ihr selbst könnt ein Gesuch versenden. Das Ganze läuft dann ähnlich ab wie bei WG-Gesucht, man stellt sich nett vor und versucht jemanden davon zu überzeugen was für ein toller Mieter und Mitbewohner man ist. Sich dezidiert als Graduate-Student vorzustellen hilft meiner Erfahrung nach da man hiermit eine gewisse persönliche Reife impliziert, ebenso scheint das Label Deutscher durchaus positiv zu wirken da damit doch recht oft Eigenschaften wie Zuverlässigkeit und Sauberkeit assoziiert werden. Eine weitere Möglichkeit, Wohnungen zu finden, sind zahlreiche Mietfirmen die sich auf Studenten und insbesondere Internationals spezialisiert haben, die Duke pflegt hierzu eine Liste. Diese bieten auch oft möblierte Wohnungen an, ansonsten sind in Campusnähe aber auch gut Second-Hand-Möbel bei anderen Studenten zu bekommen, gerade bei wegziehenden Internationals.

Wichtigster Punkt neben dem Preis ist bei der Wohnungssuche die Lage. Wie später noch beschrieben ist Herumkommen oft eine Herausforderung, daher ist Campusnähe quasi unabdingbar. Der Bereich, in dem die Duke Vans (s.u.) unterwegs sind, ist ein guter Anhaltspunkt für Orte an denen man noch gut zum Campus kommt. Die meisten Studentenwohnungen, insbesondere die der spezialisierten Mietfirmen, sind auch in diesem Bereich zu finden. Weit außerhalb sollte nur wohnen wer sich auf jeden Fall ein Auto zulegen möchte.

Getting around

Herumkommen ist also eine Herausforderung, denn Durham ist klar eine Stadt die für Autofahrer konzeptioniert wurde – teilweise gibt es nicht einmal vernünftige Gehwege. Wohnt man nahe am Campus sind zwar das Universitätsgelände und oft auch einige Geschäfte fußläufig zu erreichen, aber allein der Campus ist schon unglaublich weitläufig. Ein Fahrrad würde ich also mindestens empfehlen, diese gibt es oft günstig gebraucht bei DukeList oder International House. Wohnt man in Uninähe sind damit sowohl die meisten universitären Veranstaltungen als auch mindestens ein Supermarkt einigermaßen zügig erreichbar. Der Campus selbst ist höchst fahrradfreundlich und hat sowohl Radwege als auch viele Fahrradständer, im normalen Verkehr sieht das allerdings anders aus und je weiter man sich vom Campus wegbewegt desto erstaunter sind manche Autofahrer wenn sie Fahrräder auf der Straße erspähen. Wirkt die Straßensituation zu unsicher ist es aber auch gut möglich auf den Gehwegen (falls vorhanden) zu fahren da diese oft kaum jemand benutzt.

Auf dem Campus selbst gibt es auch mehrere Buslinien die kostenlos benutzbar sind und die weitläufigen Campusse sowie die anliegenden Straßen miteinander verbinden. Einige der Hauptlinien sind auch erfreulicherweise eng getaktet. Abends, wenn die Busse nicht mehr fahren, springt der Van Service ein. Die Vans kann man als Universitätsangehöriger zu zahlreichen Punkten auf dem Campus rufen und sich in einem definierten Umkreis bis vor die Haustüre fahren lassen, und zwar kostenlos. Die Betriebszeiten sind verschieden, aber gehen meist recht großzügig bis spät in die Nacht.

Der öffentliche Nahverkehr ist hingegen nur manchmal nützlich. Busse fahren auf Routen vom Busbahnhof nach außen und wieder zurück, aber meist nur einmal stündlich, abends noch seltener und manchmal auch unpünktlich, so dass es vorkommen kann dass man pünktlich an der Haltestelle steht und der Bus schon da war. Das Busfahren ist mit einer speziell ausgegebenen Karte für Studenten kostenlos, aber meist nur wirklich sinnvoll wenn man an einen per Bus angebundenen Ort weit außerhalb der Stadtmitte will der per Rad schlecht zu erreichen ist oder wenn man direkt in die Stadtmitte möchte. Alternativen sind sowohl mehrere Taxiunternehmen, die recht günstig aber nicht immer zuverlässig sind und auch gerne einmal gar nicht kommen, oder Uber und Lyft, mit denen man per App Wagen bestellen kann und die in Durham recht verbreitet sind.

Zum Autobesitz kann ich persönlich nichts sagen da ich einen Autokauf für ein halbes Jahr in Durham für nicht sinnvoll hielt. Lebt man in Campusnähe wäre ein Auto zwar manchmal bequem, aber wirklich notwendig ist es nur für Großeinkäufe, etwa von Einrichtung, oder zum Erreichen von Orten außerhalb des Stadtkerns. Bei mir hat die Kombination aus Fahrrad, Öffentlichen, Uber+Lyft sowie dem Mitfahren bei Freunden gut geklappt, den Berliner Nahverkehr vermisste ich aber doch schmerzlich.

Life on Campus

Der Campus selbst ist ein riesiger Komplex, aufgeteilt in West-, Central- und East-Campus. Das Department of Political Science, wo ich studierte, befindet sich auf dem West Campus, und wenn man keine Kurse in geisteswissenschaftlichen Fächern belegt hat man wohl auch wenig Veranlassung den West Campus zu verlassen. Auf dem Campus gibt es gefühlt alles was man zum Leben braucht: Cafés und Restaurants, von McDonalds und Panda Express bis hin zum mensaähnlichen Penn Pavillion der zahlreiche verschiedene Gerichte bietet. Eine Bar. Kino und Theater mit kostenlosen oder sehr günstigen Vorstellungen. Eine Kapelle in der auch Konzerte stattfinden. Sportmöglichkeiten ohne Ende, sogar mit Schwimmbad, deren Benutzung durch die Gebühren abgegolten ist. Ein kleiner Supermarkt. Es ist also sehr einfach, wenn auch nicht unbedingt empfehlenswert, einen Großteil der Zeit on Campus zu verbringen. Zugang zu vielen dieser Angebote gewährt die Duke Card, die man sofort nach Ankunft beantragen sollte. Sie öffnet Türen, ist die Bibliothekskarte und lässt sich als Zahlungsmittel verwenden.

Besonders hinweisen möchte ich auf die zahlreichen Extracurriculars und Clubs. Generell ist ständig etwas los, Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionen und ähnliches gibt es fast jeden Tag und sind oft frei zugänglich, teilweise gibt es sogar Gratisessen. Und es gibt Gruppen oder Treffen für beinahe jedes Interesse, von Sportarten und anderen zu erwartenden Dingen hin zu den interessantesten Nischen (Humor in Politics, Alternative Sexualities). Dies ist auch ein sehr guter Weg um Leute außerhalb des Studiengangs kennenzulernen – je früher man anfängt, desto besser, da ein Semester doch schneller um ist als man denkt.

Life in Durham

Als mittelgroße Stadt in der sogenannten Research Triangle (gemeinsam mit Raleigh und Chapel Hill) hat sich Durham in den letzten 20 Jahren stark gewandelt. War die Stadt früher von einem starken Kontrast zwischen oft armer, schwarzer Stadtbevölkerung und oft reichen, weißen Duke-Studenten geprägt hat sich inzwischen eine wachsende Technologiebranche etabliert die auch Nicht-Studenten in die Gegend lockt. So gibt es also auch außerhalb des Campus einiges zu tun. Zwar ist weiterhin alles sehr weitläufig, so dass Riesen-Supermärkte wie Walmart und Target, Malls mit Multiplexkinos und auch viele Restaurants eher außerhalb des Stadtzentrums angesiedelt sind.

Doch auch im Stadtzentrum hat sich, gerade durch den Einfluss junger Leute die in der Technologiebranche arbeiten, ein Nicht-Universitäres Leben mit auch kleinen, alternativen Läden, Restaurants und Bars gebildet. Insbesondere im nördlichen Stadtzentrum um die West Geer Street gibt es zahlreiche alternativere Locations mit älterem, auch nichtstudentischem Publikum. In den Bars gibt es dann teilweise mehr Fassbiere als in Deutschland – allerdings erst ab 21 und immer mit ID, und zwar nicht nur für den Alkoholkauf, ohne ID kann man eine Kneipe oft nicht einmal betreten. Da es sehr willkürlich ist ob offizielle deutsche Dokumente wie Personalausweis und Führerschein akzeptiert werden ist man damit anfangs oft gezwungen den Reisepass mitzuschleppen. Dies kann man umgehen indem man sich eine sogenannte State ID besorgt. Diese wird vom Department of Motor Vehicles (DMV), quasi der Führerscheinstelle, ausgegeben, und ist es allemal wert schnell organisiert zu werden. Bier und Wein gibt es dann auch in Supermärkten, Schnaps allerdings nur im Liquor Store.

Wer hingegen Lust auf College-Life hat ist in der W Main Street genau richtig. Hier gibt es entspannte bis alternative Bars (The Federal, James Joyce, Pinhook) genau wie Party- und Sportsbars (Alivia's, Devine's, Satisfaction). Hier befindet sich auch der einzige 'Club' Durhams, das Shooters. Musikauswahl und Publikum entsprechen zwar eher einer Abiparty, aber wer das Undergraduate-College-Leben inklusive Beerpong, Twerking und einer Rodeomaschine (!) erleben will ist hier genau richtig. Um zwei Uhr ist dann, wie überall, Schluss. Wer spontan Hunger verspürt bekommt zwar keinen Döner, dafür aber Burritos in der Cosmic Cantina an der 9th Street (die übrigens auch tagsüber zahlreiche nette Läden und Restaurants bietet) - danach gehts ab ins Bett.

Generell kann ich nur empfehlen auszugehen da dies eine gute Möglichkeit ist Leute kennenzulernen die man sonst nie treffen würde. Die anderen Graduate Students, zumindest in Political Science, sind zumeist sehr sympathisch und fachlich kompetent, meist aber auch schon älter und im Studium sehr eingespannt. Zudem läuft man gerade zu Beginn schnell Gefahr in einer German/Exchange-Bubble zu landen und stellt dann nach einem wie im Fluge vergangenen Semester fest dass man gar nicht allzu viele US-Amerikaner kennengelernt hat. Daher ist das Nachtleben neben den Extracurriculars der beste Ort auch andere Aspekte der USA und vor allem der Uni kennenzulernen da der Kontakt mit Undergraduates und dem typischen College-Leben sonst eher begrenzt ist.

Vom Spaßigen zum Notwendigen – auch der Alltag will gemeistert werden, und der ist manchmal ein bisschen anders als in Deutschland. Lebensmittel und Ausgehen sind gefühlt etwas teurer als in Deutschland, dafür ist Essen zu gehen vergleichsweise günstig und die Auswahl ist riesig, von klassischem US-Fastfood über Südstaatenküche bis hin zu Spezialität aus aller Herren Länder. Und auch Supermärkte gibt es im Stadtzentrum einige, diese sind zwar immer noch ziemlich groß aber immerhin übersichtlicher als Walmart und Konsorten.

Gezahlt wird für den Spaß dann meist mit Kreditkarte. Ich kann hierfür eine Kontoeröffnung bei der Consorsbank empfehlen. Es fallen keinerlei Kosten an und die ebenfalls kostenlose Visa-Card ermöglicht nicht nur kostenloses Geldabheben (das können andere auch) sondern vor allem kostenloses Bezahlen im außereuropäischen Ausland – andere Banken verlangen hier oft prozentuale Gebühren pro Transaktion, und da man sich schnell daran gewöhnt selbst eine Packung Kaugummi mit Kreditkarte zu kaufen spart man hier doch einiges. Mit dieser Karte habe ich es dann auch geschafft mich erfolgreich vor der Eröffnung eines US-Kontos zu drücken. Notwendig ist dieses nämlich vor allem für die Zahlung größerer Beträge in den USA, also vor allem für die Miete sowie für die Gebühren an der Uni. Dies geht hochmodern per Scheck – Überweisungen nutzt kein Mensch – was ich dann über Freunde bzw. meinen Mitbewohner gemacht habe, es ist allerdings auch nicht übermäßig aufwändig selbst ein Konto zu eröffnen. Problematisch sind eher die hohen Überweisungsgebühren aus Deutschland in die USA, oft ist hier dann die Methode Beträge bar vom deutschen Konto abzuheben und auf ein US-Konto einzuzahlen am günstigsten (zumal es doch spaßig ist ein dickes Bündel 20-Dollar-Scheine in der Hand zu halten).

Die Handynutzung muss man ebenfalls anpassen. Wer sein deutsches Smartphone nutzen möchte muss beachten dass einige Netzanbieter andere Funkstandards haben und dass selbst die mit europäischen Standards teils andere Frequenzbänder für schnelles Internet nutzen, hier ist also Vorabrecherche gefragt. Handyverträge sind zudem recht teuer, zumal auch eingehende Anrufe kosten. Wer also ohne mobilen Internetzugang leben kann (ich nicht, aber soll es ja geben) wird auch in der Lage sein sich mit dem Campus-WLAN über Wasser zu halten, zumal Whatsapp und Konsorten eher unbekannt sind und hauptsächlich SMS verschickt werden die in fast jedem Vertrag unlimitiert zur Verfügung stehen.

Being a Grad Student

Graduate Studies

Die Vorbereitungen in Deutschland sind mit etwas Geduld also machbar, und das Einleben in den US-Alltag ist dank der doch meist irgendwie bekannten Kultur schlussendlich nicht so schwierig – gute Voraussetzungen für das, wozu man eigentlich über den Atlantik geflogen ist: Das Studium. Dieses hat zumindest bei mir, der das politikwissenschaftliche Studium an deutschen Universitäten gewohnt war, eindeutig einen größeren Teil des Lebens als davor oder danach in Anspruch genommen.

Das System der Post-Bachelor-Studien ist anders als in Deutschland, so dass es verschiedene Arten von Graduate-Studenten am Department of Political Science der Duke (und auch an den meisten anderen US-Unis) gibt. Da wären zunächst die PhD-Studenten, also die Doktoranden. Diese haben einen Bachelorabschluss und machen nun ein fünfjähriges (oder auch etwas längeres) Studienprogramm an der Duke an dessen Ende der Doktortitel steht. Die ersten beiden Jahre sind hierbei unserem Master von der Struktur her ähnlich, es gibt Kurse im ausgewählten Themenfeld und am Ende ein Comprehensive Exam.

Danach geht es an die Dissertation deren Fortschritt anhand vorläufiger Paper überprüft wird, die Publikation in Fachzeitschriften ist für diese Studenten schon üblich, und teilweise publizieren diese Studenten schon in Fachzeitschriften in denen manche deutsche Professoren ihre gesamte Karriere über keinen Artikel platzieren können. Jedes Jahr kommt so eine niedrige zweistellige Anzahl neuer Studenten in das Department, ausgewählt in einem höchst selektiven Verfahren. Viele haben schon erste Berufserfahrung oder haben schon in und nach Bachelor Forschung betrieben. Dafür erhalten sie ein volles Stipendium das, zumindest in den ersten Jahren, auch die Lebenshaltungskosten abdeckt. Berufsziel für die meisten dieser Studenten ist es selbst Professor an einer Universität zu werden, und an welchen Universitäten die Graduierten Jobs erhalten – Duke selbst ist ein Top 10 Department, das Ziel sind also Stellen in den Top 5 – ist ein wesentlicher Faktor für das Prestige des Departments.

Die nächste Gruppe am Department of Political Science sind die Masterstudenten. Masterstudenten zahlen grundsätzlich ihre Studiengebühren selbst, beziehungsweise jemand externes zahlt diese für sie. Daher sind dies größtenteils Studenten aus asiatischen Ländern, insbesondere aus China, deren Universität oder Regierung die Studiengebühren übernimmt so dass ihre Studenten einen Abschluss an einer Topuniversität in den USA machen können. Dann gibt es die Austauschstudenten, zu denen auch ich gehörte, die für ein oder zwei Semester von ihrer Universität an die Duke geschickt wurden. Da das Department durch verschiedene Professoren gute Beziehungen zu einigen deutschen Unis pflegt trifft man hier so einige Exchange Students aus Deutschland. Die Finanzierung ist hier je nach Uni unterschiedlich, Tuition zahlt soweit ich weiß jedoch niemand aus eigener Tasche. In einigen Kursen sitzen zudem noch fortgeschrittene Undergraduates die von den Dozenten eingeladen wurden diese zu besuchen.

Course Selection

Mit diesen Hintergrundinformationen ausgestattet steht nun die Kurswahl an. Diese funktioniert (zumindest war das zu meiner Zeit der Fall) über das ACES-Portal. Zum Zugriff auf dieses nicht unbedingt übersichtliche Potal benötigt man die NetID, weshalb es wie erwähnt sinnvoll ist diese so früh wie möglich zu erhalten. Schaut man sich nun nämlich die Graduate-Kurse an (bei mir waren das alle Kurse mit Nummer 500 oder höher) sind einige nämlich schon beinahe ausgebucht, daher ist es empfehlenswert schon in Deutschland interessant klingende Kurse zu belegen, eventuell auch zu viele wenn man sich nicht sicher ist, und dann in den USA eventuell wieder welche abzuwählen. Da die PhD-Studenten im Zweifelsfall nämlich Vorrang haben kann es sein dass ein interessanter Kurs dann nicht mehr gewählt werden kann, grundsätzlich lässt sich aber auch mit allen Dozenten reden. Erste Informationen zu den Kursen erfragt man am besten auch direkt bei diesen per Mail. Bei allen Fragen hilft auch Fonda Anthony, die Koordinatorin der Graduate-Studies, sehr herzlich und hilfsbereit weiter. Die vorhandenen Kurse lassen sich grob in zwei Kategorien aufteilen – inhaltliche Kurse und Methodenkurse. Die inhaltlichen Kurse sind in die sechs Lehr- und Forschungsfelder des Departments aufgeteilt: Political Theory and Philosophy, Behavior and Identities, Political Economy, Political Institutions, Methodology, und Security, Peace, and Conflict. Diese Querschnittsfelder sollen die aktuelle Politikwissenschaft besser widerspiegeln als die klassischen US-Disziplinen (Theory, American Politics, International Relations, Comparative Politics), da die Aufteilung in diese vier Felder aber weiterhin US-weit dominiert reiht sich das akademische Geschehen doch oftmals wieder in diese Felder ein. Zu jedem dieser Querschnittsfelder gibt es sogenannte Core-Kurse, die einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung geben, und spezialisiertere Kurse zu bestimmten Themen.

Die Methodenkurse sind Teil der extensiven Methodenausbildung am Department. Grundsätzlich sollte man sich bei der Kurswahl sowohl von Interesse als auch von der Anrechenbarkeit an der Heimatuni beeinflussen lassen (diese am besten schon vor Antritt grundsätzlich mit den zuständigen Personen abklären – bei Politik- und Verwaltungswissenschaft ist dies Frau Dr. Kletzin, und die WiSo-Fakultät verlangt generell ein Learning Agreement das von beiden Unis bestätigt wird). Wer aber auch nur irgendein Interesse an Methoden, und insbesondere an quantitativen Methoden oder Spieltheorie hat, sollte hier zugreifen, da eine vergleichbare Methodenausbildung in Deutschland kaum zu finden ist.

All Work and no Play

Ich selbst habe aus Anrechnungsgründen nur inhaltliche Kurse gewählt und kann daher nur zu diesen qualifiziert berichten. Grundsätzlich erwartet die Duke dass drei Kurse belegt werden, und mehr sollten auch nicht in Angriff genommen werden – die Auslastung ist durch diese schon hoch genug. Die drei Kurse die ich belegte, zwei im Feld Security, Peace, and Conflict, und eines im Feld Institutions, waren jeweils einmal in der Woche auf zweieinhalb Stunden angesetzt, die Seminargröße erstreckte sich von 8 bis 20 Personen. Belegt man mehrere Kurse im gleichen Feld kommt dabei am ehesten eine Art 'Klassenstimmung' auf da diese Kurse meist auch von den First-Year-PhD-Studenten des jeweiligen Feldes besucht werden, hier findet man dann schnell Studienfreunde.

Grundlage eines jeden Kurses sind die Texte, die vor jeder Sitzung gelesen und in dieser bearbeitet werden. Teilweise muss man für diese Bücher kaufen, meiner Erfahrung nach geben sich die Profs aber Mühe dies im Rahmen zu halten und möglichst viele für Studenten frei verfügbare Journal-Artikel zu nutzen. Diese Texte stammen aus den Top-Journals der Politikwissenschaft und verwandten Disziplinen und aus Büchern auf entsprechendem Niveau, oft aus Standardwerken. Textbooks oder Think-Tank-Papiere, die in Deutschland doch öfter auf Masterlevel eingesetzt werden, kommen so gut wie nicht vor. Auch wenn die Dozenten gerne alles intensiv erklären sollte man schon etwas Erfahrung mit Texten auf diesem Niveau haben um hier mithalten zu können, wer noch nie einen Top-Journal-Artikel auf englisch gelesen und analysiert hat wird sich hier schwertun.

Die Menge der Texte ist unterschiedlich, es gibt die „traditionelle“ Vorgehensweise bis zu zehn Artikel (eher oberflächlich) zu lesen und diese dann zu besprechen, andere Kurse geben weniger Texte vor die dann entsprechend intensiver durchgearbeitet werden – der Arbeitsaufwand ist schlussendlich ähnlich hoch. Zudem gibt es in manchen Kursen auch eine Art von Hausaufgaben, etwa die Verfassung kurzer Abstracts oder die Entwicklung von Forschungsfragen vor Hintergrund der gelesenen Texte. Intensive vor- und Nachbereitung sowie diese Aufgaben nehmen also eindeutig mehr Zeit in Anspruch als dies bei einem vergleichbaren Kurs in Deutschland der Fall wäre. Hinzu kommt dann noch dass die Hausarbeit zum Seminarabschluss direkt am Ende des Semesters abgegeben wird, der Arbeitsaufwand der in Deutschland in die Semesterferien fallen würde muss also parallel zum wöchentlichen Workload gestemmt werden.

Ja, das ist viel Arbeit (neben dem Duke-Studium zu arbeiten hätte für mich persönlich nicht funktioniert), allerdings ist die Betreuung dafür auch hervorragend. Alle Professoren mit denen ich zu tun hatte waren höchst motiviert und stets bedacht den Studenten so viel wie möglich zu vermitteln. Die Studenten werden auch viel mehr als aufstrebende Nachwuchswissenschaftler denn als reine Wissenskonsumenten angesehen, und der Umgangston ist dementsprechend vor allem bei jüngeren Professoren eher freundlich-kollegial als autoritätsheischend. Die meisten Bürotüren stehen jederzeit offen, Fragen sind jederzeit erwünscht. Veranstaltungen wie die Workshops, in denen oft hochkarätige Wissenschaftler von der Duke und von anderen Universitäten ihre Work-in-Progress vor Profs und Grad-Students vorstellen und diskutieren sind ein weiterer Aspekt dieser Atmosphäre (außerdem gibt es hier meist Gratis-Lunch). Daher ist das Studium zwar sehr fordernd, die Ressourcen diesen Anforderungen zu begegnen sind allerdings auch im größeren Maße vorhanden als an einem vergleichbaren deutschen Institut (wo solch eine Atmosphäre allein mit Blick auf Betreuungsverhältnis und Finanzierung gar nicht möglich ist).

Auch die Infrastruktur ist hervorragend. Die Bibliothek auf dem West Campus hat größtenteils 24 Stunden geöffnet und bietet viel Platz zum Lernen und Arbeiten (und in manchen Ecken stolpert man schon mal über einen schnarchenden Undergrad). Das Sortiment an Büchern, auch an topaktuellen, ist grandios, und lustigerweise sind diese auch meistens verfügbar da viele US-Studenten Bücher offenbar direkt kaufen anstatt sie zu leihen. Und sollte niemand anders ein Buch wollen beträgt die Leihfrist für Grad-Students ein Jahr. Das Onlineportal der Bibliothek bietet nicht nur einen schnöden OPAC sondern eine komfortable Suchmaschine die auch Journal-Artikel meist problemlos findet und zum Herunterladen anbietet, das herumhantieren mit zig Datenbanken ist also meist unnötig. In Gross Hall, dem Gebäude in dem das Department untergebracht ist, gibt es ebenso zahlreiche Tische und für die PhD-Studenten der ersten beiden Jahre sogar eigene Arbeitsplätze. Ist man hier am Arbeiten sind ein schneller Plausch mit Kommilitonen oder Professoren keine Seltenheit was natürlich auch akademisch durchaus hilfreich sein kann. Und mit der Duke Card haben Grad-Students zu jeder Tages- und Nachtzeit Zugang in das Gebäude, so dass man gerade abends und nachts ungestört arbeiten und lernen kann. Größte Begeisterung unter allen Austauschstudenten lösten allerdings die Möglichkeiten des Gratisdruckens und des Gratis-Kaffetrinkens aus – gedruckt werden kann im Computer-Lab, einen hochgezüchteten Kaffeeautomaten sowie vormittags und nachmittags Kekse gibt es im SSRI, dem Social Science Research Institute das auf dem gleichen Stockwerk wie das Institut beheimatet ist und über gefühlt unerschöpfliche finanzielle Mittel verfügt.


Fazit

Ich selbst würde die Entscheidung, an der Duke zu studieren, jederzeit wieder treffen. Empfehlen kann ich die Sache für Personen, die zwei Grundvoraussetzungen erfüllen: Eine grundsätzliche US-Affinität inklusive schon vorhandener guter Sprachkenntnisse, und der Wille auf hohem Niveau zu studieren und hierfür entsprechend viel zu arbeiten. Risiken sind am ehesten allgemeine Überforderung durch Kulturschock und hohen Arbeitsaufwand, zudem ist die generelle Atmosphäre meiner Erfahrung nach eher die einer kleinen Studentenstadt (insgesamt begrenzte 'Fluchtmöglichkeiten', immer die gleichen Gesichter) womit man auch klarkommen muss. Kann man damit umgehen ist von meiner Seite aus ein Austauschsemester an der Duke nur zu empfehlen.

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