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Univerzita Karlova 2013/14

Gleich nach dem Antritt meines Promotionsstudiums an der Universität Potsdam im Wintersemester 2012-13 hatte Ich schon die Idee für den Zweck der Recherche für meine Doktorarbeit für ein Jahr nach Tschechien zu gehen. Folglich stellte Ich Anfangs des folgenden Jahrs den Antrag für das zweisemestrige Auslandsaufenthalt an der Karls Universität in Prag in Tschechischer Republik. Durch den für den Austauschstudium mit der tschechischen Hochschulen zuständigen Dozent Herr Prof. Kosta von Institut für Slavistik ging es Kontaktaufnahme mit der tschechischen Gasthochschule reibungslos. Folglich hatte Ich Anfangs Sommersemesters 2013 Zusage von der tschechischen Gastuniversität erhalten. 


Studium an der Gastuniversität: Univerzita Karlova

Studienfach: Slavistik

Aufenthaltsdauer: 09 /2013 – 06 /2014

Gastuniversität: Univerzita Karlova

Gastland: Tschechien

  • Generell

Da der Zweck meines Aufenthalts in Prag Recherche für meine Doktorarbeit ist, habe Ich gar nicht an die reguläre Lehrveranstaltung teilgenommen, kann Ich daher nur äußerliche Wahrnehmung erzählen, aber es gibt ja gute alltägliche Studienklima.

  • Betreuung durch dortige Studenten/Verwaltungsmitarbeiter/Dozenten

Die Dozentin, die für Gastdoktorand in meinem Gastinstitut zuständig war, half mich verschiednen Kontakten zum Zweck meiner Recherche zu vermitteln sowie einen Betreuer vor Ort zu finden, der regelmäßig inhaltlich über mein Projekt beratete.

  • Technische Ausstattung/Öffnungszeiten von Bibliotheken/Computerpools

An diesen Punkten bin Ich sehr überzeugend, da Ich relativ viel Zugang auf verschiedenen Datenbanken benötigt hatte. Dass an der Gasthochschule Ferngriff auf den Datenbanken, d.h. der Zugriff darauf, wie an manchen deutschen Hochschulen, nicht immer über das Netzwerk der Gastuniversität, sondern überall mit eigenem Universitätsaccount möglich war, war ein erheblicher Vorteil des technischen Angebotes der Gasthochschule. Sonst Bibliotheken der Gasthochschule waren ziemlich mangelhaft: kurze Öffnungszeiten (Manche Uni-Bibliotheken sind bis nur 20 Uhr geöffnet und am Wochenende generell alles zu) und ziemlich mangelhafter Büchersammlung, insbesondere die der ausländischen Literaturen wie auch auf Englisch. Computerpools findet man aber überall an der Universität.

Studienfach: Slavistik

Aufenthaltsdauer: 09 /2013 – 06 /2014

Gastuniversität: Univerzita Karlova

Gastland: Tschechien

Kontakte zu einheimischen und ausländischen Studierenden

Daran hatte Ich ziemlich Glück schon vor dem Ankunft im Gastland. Sehr viele Kontakte zu einheimischen Bevölkerung hatte Ich meistens über meinen Prager Mitbewohner bekommen, bei dessen Wohnung Ich als Untermieter untergekommen bin...Sonst ist mir die ständigen Kontakten zu anderen ausländischen sowie einheimischen Studierenden meistens über den zwei Semester lang beteiligten Sprachkursen und den Doktoranodenkolloquium gelungen...

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Durch die Teilnahme an den Sprachkursen für zwei Semester lang, mindestens 4 mal wöchentlich, habe Ich erheblich Tschechische Kenntnis verbessert und vertraue mich, dass Ich langsam auf einiges fachliches Niveau gelungen bin...

Wohn- und Lebenssituation

  • Wann und wie Unterkunft gefunden

Die Wohnungssuche in Prag habe Ich schon 2 Monaten vor dem Anfang des Erasmus-Programms, so Anfangs Sommer 2013 angefangen. In Tschechien gibt es generell wie in Deutschland schon relativ längst etabliertes online WG-Portal oder einige Gruppenseite über „Flat sharings“ Information findet sich auf SNS wie Facebook. Aber in dem ersten Phase meiner Wohnungssuche ging es leider ergebnislos. Erst durch einen Kontakt, den mein Kollege von meiner Studienzeit, der lange Zeit in Tschechien gewohnt hat, vermittelt hat, habe Ich schließlich ein WGZimmer gefunden. Es war Mitte August, so ca. gut 1 Monat vor dem Anfang des Programms. 

  • Besonderheiten bei Unterbringung/Miete

Die Miete in Zentrum Prags fäll dem tschechischen Einkommensverhältnisse gemäß sehr teuer an aber das bezahlbare Zimmer, auch möblierte, in einer WG gibt es schon zwischen 5000kc und 8000kc monatlich.

  • Öffentliche Verkehrsmittel

Was der Stadt Prag angeht, ist das öffentliche Verkehrsnetz von Metro, Tram und Bus, alles ziemlich gut gebaut und sehr überschaubar. Straßenbahn und Bus fahren auch die Nacht durch.

  • Lebenshaltungskosten

In der Großstadt wie in Prag und Brno beträgt es noch meiner Erfahrung gemäß monatlich von 700 euro bis 800 euro einschließlich des in Deutschland geleiteten Krankenversicherungsbeitrags.

  • Freizeitangebote

An den kulturellen Aktivitäten fehlt es in Prag eigentlich nichts. Ziemlich gutes kulturelles Erlebnis wie von Theater, Konzert, Kino und weltweit bekannte Kneipekultur garantiert die tschechische Hauptstadt. Eintritt der Kulturveranstaltung ist auch sehr günstig für Studierende. Aber tschechische Sprachkenntnis ist da ohne zu sagen dabei sehr erforderlich. 


Rückblick

  • Tipps für nachfolgende Studenten

Besonderes für denjenigen, der nach Tschechien gehen, empfehle Ich in der frühen Phase der Vorbereitung für das Auslandsaufenthalt Tschechisch lernen anzufangen. Besonderes schwierige Sprache!

 

  • Besondere gute oder weniger gute Erfahrungen

Ich habe nur ziemlich positive gute Erfahrung zu erzählen. Insbesondere an den kulturellen Angeboten der Stadt: Theater, Musik, Kino usw... Aber wenigere aber schlechte Erfahrung zu erzählen wäre hier an dieser Stelle für nachfolgenden Studenten besser hilfreich: Persönlich war Ich Anfangs des Lebens in Prag ziemlich oft mit dem Essen hier in Tschechien sehr frustriert, wobei Ich weniger Fleisch seit einigen Jahren esse. Dort in Tschechien ist Fleischverzehr in der alltäglichen Esskultur dominant. Das betrifft VegetarierInnen und VeganerInnen besonderes schwierig: Zum Beispiel in Mensa wird ganz selten das vegetarische Essen angeboten. Nur in Prag sowie in Brno entwickeln sich langsam vegetarische sowie veganische Esskultur. Außerdem Lebensmittels, insbesondere diejenige Lebensmitteleprodukten, die vom Ausland importiert ist, sind extrem teuerer als in Deutschland und mache Produkten sind oft unter der Qualität, die wir in Deutschland genießen...Bestens sollte man selber mitbringen, solange es darf. Sonst in Prag stehen Wochenmarkt überall in der Stadt wie z.B. am Namesti Jiriho z Podebrad: Dort zwei mal wöchentlich (jetzt in Sommerzeit dreimal wöchentlich) stehen verschiedene Stände von den lokalen böhmischen BauerInnen sowie BioProduktenhandlerInnen. Selbstverständlich ist es für Koch-Begeisterter sehr ideale Lebensbedingung.

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