uni-potsdam.de

You are using an old browser with security vulnerabilities and can not use the features of this website.

Here you will see how you can easily upgrade your browser.

Universidad de Vigo 2013/14

Die Vorbereitungen zu dem Auslandsaufenthalt sind recht simple und beanspruchen lediglich etwas Zeit um die notwendigen Dokumenten beim Akademischen Auslandsamt (ErasmusBewerbungsformular, Annahmeerklärung und Learning Agreement) und Studierendensekretariat (Antrag auf Beurlaubung) einzureichen und unterschreiben zu lassen. Der Ablauf ist auf den Seiten des Akademischen Auslandsamtes der Universität Potsdam ausführlich erklärt (http://www.uni-potsdam.de/studium/ausland/studium/erasmus.html) . Die Gastuni in Vigo benötigt ebenfalls einige Dokumente (Kopie der Krankenkassenkarte und Kopie des Ausweises) und das dortige Büro für Erasmus Studenten, das ORI (Oficina de Relaciones Internacionales), kümmert sich schnell und freundlich um persönliche Fragen und Probleme.

Etwas kniffelig kann es werden bei der Ausfüllung des Learning Agreement, da das Webportal der Universität Vigo nur auf Galizisch existiert. Man hat aber vor Ort noch genügend Zeit seine Meinung über belegte Kurse zu ändern und kann bei dem Belegen der Veranstaltung auf die Hilfsbereitschaft der einzelnen Dozenten und des ORI zählen. 


Wohnsituation

Studienfach: Kulturwissenschaft und Spanische Philologie

Aufenthaltsdauer: 02 /2014 – 05 /2014

Gastuniversität: Universidad de Vigo

Gastland: Spanien

Auf Anfrage kann die Universität Vigo einen freiwilligen Studenten organisieren der einen vom Flughafen abholt und zur Uni begleitet. Ich habe diesen Service nicht genutzt und habe es auch so einfach genug empfunden mich zurecht zu finden. Die ersten Nächte habe ich über das Webportal „Couchsurfing“ bei einem Mädchen aus Vigo geschlafen und dann sehr schnell eine Wohnung gefunden. Anfängliche Befürchtungen lange zu brauchen eine Wohnung zu finden haben sich als nichtig bestätigt da es in Vigo, im Gegensatz zu Berlin, viele Wohnungen gibt und auch der Einzug in eine Wohngemeinschaft meist nicht mittels eines Castings der übrigen Mitbewohner entschieden wird, sondern direkt über den Vermieter läuft. Mir war es wichtig eine besonders günstige Wohnung zu bekommen und ich habe für mein Zimmer, mit allen Kosten inbegriffen etwa 150 Euro gezahlt. Gemütlich war dies nicht und eine Heizung, die in den Wintermonaten sehr von Vorteil ist, gab es auch nicht. Bekannte haben 70-100 mehr gezahlt und dafür eine wirklich schön eingerichtete Wohnung bekommen mit Heizung etc.

Die Lebenshaltungskosten lassen sich insgesamt mit den Kosten in Berlin vergleichen. Kosmetika habe ich allerdings als etwas teurer empfunden und ich würde empfehlen etwas auf Vorrat von zuhause mitzubringen. 

Studienfach: Kulturwissenschaft und Spanische Philologie

Aufenthaltsdauer: 02 /2014 – 05 /2014

Gastuniversität: Universidad de Vigo

Gastland: Spanien

Studium an der Gastuniversität

Die Universität befindet sich etwas außerhalb der Stadt auf einem Berg. Vom Zentrum, wo ich gewohnt habe, benötigt der Bus ca 50 Minuten. Viele Studenten bevorzugen es wohl aus diesem Grund in der Nähe vom Plaza España oder Plaza America zu wohnen. Von dort aus fahren Schnellbusse die in etwa 20 Minuten die Universität erreichen. Der Campus der Universität Vigo ist außerdem, ähnlich wie der Campus der Universität Potsdam, auf drei Standorte aufgeteilt. Dazu gehören der eben beschriebene Campus Vigo, der Campus der Nachbarstädte Pontevedra und Ourense die angeblich leicht mit Bus und Bahn zu erreichen sind. Ich habe mich während meines Aufenthalts jedoch auf das Studium der Philologie konzentriert und alle meine Kurse sowie die Sprachkurse für Ausländer wurden auf dem Campus in Vigo angeboten.

Nach der Ankunft in der Universität sollte man sich zunächst in das ORI begeben um sich dort immatrikulieren zu lassen und sich über die nächsten Schritte sowie den Namen der jeweiligen Koordinatoren zu informieren. Neben der Ankunftsbestätigung, beziehungsweise der Immatrikulation gilt es nämlich auch noch das Learning Agreement unterschreiben zu lassen, falls dies nicht im Vorfeld schon über dem Postweg geschehen ist.

Da ich in Potsdam bis Ende Januar noch Klausuren zu schreiben hatte bin ich erst Anfang Februar in Vigo angekommen. Dies war eigentlich kein Problem, die Professoren haben mich trotzdem noch in den Kursen aufgenommen, nachträglich eingeführt und schienen das „Problem“ schon von anderen deutschen Erasmus Studenten zu kennen.

Das Klima unter den Studenten ist sehr freundlich und man findet schnell Anschluss unter den Spanischen und auch den anderen Erasmus Studenten. Aufgefallen ist mir dabei das die Spanischen Studenten, im Gegensatz zu denen in Potsdam und Berlin, sehr viel jünger sind. Im Unterricht halten sich die meisten Galizier daran Spanisch zu sprechen. Galizisch kann man jedoch auch mit ein paar spanischen Vorkenntnissen leicht verstehen und die Dozenten achten auch darauf das, zumindest wenn Erasmus Studenten anwesend sind, Spanisch gesprochen wird.

Die Universität bietet zahlreiche Freizeitangebote an, besonders für Erasmus Studenten. Empfehlenswert ist im benachbarten Nigrán und dem dortigen Strand „Patos“ surfen zu gehen. Brett und Neoprenanzug kann man sich dort leihen und bei Bedarf auch Unterrichtsstunden bekommen. 

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Neben den regulären Kursen habe ich zwei Sprachkurse für Ausländer besucht die ich als sehr hilfreich empfand. Mein Sprachniveau hat sich nach knapp 5 Monaten definitiv verbessert wobei ich mich jetzt dazu entschieden habe noch ein Semester länger zu bleiben da ich denke das meine Sprachkompetenzen noch nicht den Anforderungen des Potsdamer Romanistik Studiums genügen.