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Universidad de Sevilla 2014/15

Ich wollte schon immer für längere Zeit ins Ausland und als ich 2012 mein Studium begann, wurde ich auf das Erasmus-Programm aufmerksam.

Als für mich feststand, dass ich nach dem vierten Fachsemester mit Erasmus ein akademisches Jahr in Spanien verbringen will, schaute ich mir auf den Info-Seiten des akademischen Auslandsamtes an, welche spanischen Städte zur Auswahl stehen. Die bereitgestellten Hochschul- Links führten direkt zu den Homepages der jeweiligen Universitäten. Ich verschaffte mir einen kurzen Überblick der verschiedenen Unis, aber ließ letzten Endes mein Bauchgefühl für Andalusien und damit der Hauptstadt dieser Region, Sevilla, entscheiden.

Der Bewerbungsprozess ist relativ einfach und übersichtlich, doch etwas umständlicher war die Antragstellung zur Beurlaubung bzw. Befreiung von den Semesterbeiträgen sowie die Bewerbung um das Auslands-Bafög an der Universität Heidelberg: Aktuelle Leistungsübersichten, Unterschriften von den Fachbereichsleitern, Sprachzertifikate, ein paar Stempel hier und einige Unterschriften da.

Mit Sevilla entscheidest du dich goldrichtig: du wirst im Besonderen von der Schönheit der Stadt und vom Reichtum an Kultur und den Sehenswürdigkeiten angetan sein. Sevilla hat eine optimale Größe und bietet durch ihre perfekte Lage die Möglichkeit, günstig durch ganz Andalusien zu und Portugal zu reisen. Wer gern Ski fährt wird sich in der Sierra Nevada um Granada wohlfühlen, was von Sevilla auch einen Katzensprung entfernt ist.

So die Bewerbung an der Heimatuni war eingereicht, der Studienort bekannt gegeben, die Bewerbung an der Gastuni abgeschickt, das Learning Agreement und damit die Auswahl der Kurse, die ich mir in meiner Heimatuni anrechnen möchte, angefertigt und eine Wohnung bzw. ein Zimmer hatte ich auch schon von Deutschland aus über Facebook gefunden.


Anreise

Studienfach: Englisch, Spanisch
Aufenthaltsdauer: 09 /2014 – 08 /2015
Gastuniversität: Universidad de Sevilla
Gastland: Spanien

Gehe möglichst frühzeitig auf Flugsuche, denn Flüge von Berlin nach Sevilla sind relativ teuer. Günstiger kommt man aber eher noch über Málaga. Von dort kann man dann gemütlich mit dem Bus von ALSA (www.alsa.es) nach Sevilla fahren, die Fahrt dauert allerdings ganze drei Stunden. Auch TUIFly soll von Deutschland aus mit Ankunft in Jerez de la Frontera supergünstige Flüge anbieten. Die Weiterfahrt nach Sevilla erfolgt dann im Zug.

Sollte man in Sevilla landen gibt es den EA Flughafenbus, der allerdings 4,00 Euro die Fahrt kostet, unabhängig davon, ob man die nächste Station wieder aussteigt oder bis zur Endstation fährt. Man kann jeweils bei Plaza de Armas, Prado San Sebastian oder Santa Justa einsteigen.

Studienfach: Englisch, Spanisch
Aufenthaltsdauer: 09 /2014 – 08 /2015
Gastuniversität: Universidad de Sevilla
Gastland: Spanien

Die ersten Wochen

Gehe möglichst frühzeitig auf Flugsuche, denn Flüge von Berlin nach Sevilla sind relativ teuer. Günstiger kommt man aber eher noch über Málaga. Von dort kann man dann gemütlich mit dem Bus von ALSA (www.alsa.es) nach Sevilla fahren, die Fahrt dauert allerdings ganze drei Stunden. Auch TUIFly soll von Deutschland aus mit Ankunft in Jerez de la Frontera supergünstige Flüge anbieten. Die Weiterfahrt nach Sevilla erfolgt dann im Zug.

Sollte man in Sevilla landen gibt es den EA Flughafenbus, der allerdings 4,00 Euro die Fahrt kostet, unabhängig davon, ob man die nächste Station wieder aussteigt oder bis zur Endstation fährt. Man kann jeweils bei Plaza de Armas, Prado San Sebastian oder Santa Justa einsteigen.Du wirst die ersten paar Wochen regelmäßig ins Centro Internacional de Postgrado y Doctorado in der Avenida de la Ciudad Jardin laufen müssen. Es ist die primäre Anlaufstelle für Erasmus- Studenten. Dort muss man sich zunächst als „incoming student“ anmelden, man erhält dort einen Zettel und muss Diesen nach Aufenthaltsende gemeinsam mit dem Letter of Confirmation vorlegen und sich darauf sein Aufenthaltsende datieren lassen. Das Centro Internacional ist auch der Ort, an dem man sich für den Sprachkurs einschreibt und eventuelle Fächerwechsel vornimmt. Man bekommt mit der Anmeldung als „incoming student“ ein weiteres Dokument, worauf nochmals die gewählten Kurse sowie eine Rechnung stehen. Damit geht man nun zur Santander Bank, zeigt  ie besagte Rechnung vor und zahlt dort knapp 7 Euro für die Versicherung und den Studentenausweis. Daraufhin bekommt man das Dokument gestempelt und gibt es wieder im Centro Internacional ab. Nun muss man sich mit seinen Anmeldedaten, die man anfangs per Email erhielt nur noch bei Sevius anmelden und anschließend kannst du dir mit einer digitalen Version deines Passfotos deinen Studentenausweis beantragen, der dir innerhalb von 14 Tagen an deine Hausadresse geschickt wird.

Dein ausgefülltes Learning Agreement reichst du im Sekretariat der philosophischen Fakultät zur Durchsicht ein, um dieses unterschrieben und gestempelt wieder zurück nach Deutschland schicken zu können.

Der Sprachkurs findet zweimal wöchentlich je 90 Minuten statt und ist im übrigen kostenlos, also unbedingt davon profitieren! Es wird empfohlen, sich für den Sprachkurs einzuschreiben, in dessen Niveaustufe man sich befindet und nicht etwa eine höher. Aber die Entscheidung liegt aber ganz bei dir. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und mündlichen Teil. Es besteht die Möglichkeit sich nach erfolgreichem Bestehen gegen Aufpreis, ein Sprachzertifikat ausstellen zu lassen.

Wohn- und Lebenssituation

Um auf Zimmersuche zu gehen, habe ich als allererstes eine Anzeige auf Facebook geschaltet und schnell Antwort bekommen. Im Allgemeinen werden tägliche hunderte Zimmerinserate in diversen Facebook-Erasmus-Gruppen hochgeladen, sodass du direkt deine künftigen Mitbewohner anschreiben kannst. Die Resonanz ist großartig und an Hand von Fotos, kannst du dir ein erstes Bild von den in der Regel vollmöblierten Unterkünften machen. Der Vorteil ist, dass man sofort eine Unterkunft hat und nicht erst einige Wochen im Hostel verbringen muss. Ich empfehle dir, eine Unterkunft im Zentrum zu suchen. Gute Bezirke sind z. B. Santa Cruz, La Alfalfa, San Bartolomé, Feria und La Alameda. Triana ist auch ganz schön, aber je nachdem wo du dort ein Zimmer findest, etwas weit vom Schuss. Die Mietpreise im Zentrum sind nicht immer automatisch viel höher als etwas außerhalb, aber das Leben spielt sich im Allgemeinen im Zentrum der Stadt ab und so spart man sich viel Weg. Mit etwas Glück bekommt man ein schönes Zimmer im Zentrum auch schon für 200 Euro inklusive Nebenkosten. Zimmerpreise von 250 Euro bis 300 Euro monatlich inklusive Nebenkosten sind für Sevilla aber normal und für gewöhnlich musst du bei Anmietung eines Zimmers eine sogenannte „fianza“ (Kaution) von einer Monatsmiete hinterlegen. Schließe in jedem Fall einen Vertrag ab und lass dich nicht auf krumme Geschäfte ein! Zimmer findest du unter anderem auch unter easypiso.com und pisocompartido.com.

Ich rate dir vor Abreise, eine Kreditkarte zu besorgen, denn bei den vielen Bankautomaten in der Stadt, kannst du damit kostenlos Bargeld abheben. Es gibt außerdem eine Deutsche Bank in Plaza de la Magdalena und im Correos in der Avenida de la Constitución, in der du, solltest du Mitglied der Deutschen Bank oder der Cash Group sein, immer kostenlos Bargeld abheben kannst. Bezüglich der Krankenversicherung ist es wichtig zu wissen, dass du nicht unbedingt eine Zusatzversicherung abschließen brauchst, denn mit deiner europäischen Chipkarte bist du in ganz Europa versichert.

ESN Sevilla sowie Erasmus-Club sind super Ansprechpartner, wenn es um Freizeitangebote geht. Like die Seiten auf Facebook und du wirst täglich auf neue, interessante Veranstaltungen aufmerksam gemacht.

Studium an der Gastuniversität

Die Universidad de Sevilla ist über die gesamte Stadt in einzelne Fakultäten verteilt. Sprachen und Geschichte werden in der wunderschönen philologischen Fakultät, welche einst eine alte Tabakfabrik war, im Zentrum der Stadt angeboten. Diese Fakultät ist auch kurz unter „Rectorado“ bekannt. Das Studium an der Universität erinnert an Schule: die Klassen sind relativ klein, Vorlesungen gibt es so gut wie Keine – man bevorzugt den Unterricht in Form von Seminaren, die die aktive Teilnahme am Unterricht fordern. Um zu gewährleisten, dass die Studenten auch erscheinen, wird fast immer mit einer Anwesenheitsliste gearbeitet. Aber keine Sorge, die meisten Dozenten lassen mit sich reden und zeigen Verständnis dafür, dass man als Austauschstudent auch mal auf Reisen geht oder Kursüberschneidungen hat. Aber wie gesagt, dass ist dozentenabhängig. Man hat jedes seiner gewählten Fächer immer dreimal in der Woche à 90 Minuten, darüber hinaus ist die Leistungserbringung relativ hoch. Neben der Anwesenheit und Teilnahme, sind täglich schriftliche Arbeiten anzufertigen, Tests zu schreiben, ggf. Praktika zu absolvieren, Gruppenarbeiten vorzubereiten und Präsentationen zu halten.

Kontakte zu einheimischen und ausländischen Studierenden

Man lernt vor allem in der Anfangszeit überwiegend Erasmus-Studenten kennen, weil man durch die anfängliche Offenheit, leicht ins Gespräch kommt. Mit einigen von ihnen studiert man zusammen oder man trifft sich auf den unzähligen organisierten Erasmus-Partys und Strandfahrten und natürlich den bekannten „Botellóns“ (Vorglühen). Bitte beachte, dass öffentliche „Botellóns“ eigentlich verboten sind, generell das Trinken von alkoholischen Getränken auf offener Straße und bei Erwischen von der Polizei ist eine Geldstrafe bis zu 500 Euro fällig. Gerade die vor allem internationalen Freundschaften, die man am Anfang dieser Reise schließt, werden zu deiner Ersatzfamilie werden. Da viele Spanier bereits feste Freundeskreise haben, war es schwierig an sie heranzukommen, vor allem, wenn das Spanisch noch nicht so gut ist. Ab etwa der zweiten Hälfte, habe ich dann wirklich tolle Spanier kennengelernt aus denen in der Zeit sehr gute Freundschaften entstanden sind.

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Ich hatte vor Abreise nach Sevilla ein wenig Angst vor dem andalusischen Akzent vor dem mich vielen vorab warnten: „Du wirst die ersten zwei Monate nichts verstehen und das ist ganz normal“. Als ich dann ankam, war ich erstaunt, dass ich doch mehr verstehe, als ich dachte und mit Spanisch-sprechenden Mitbewohnern bleibt man auch ständig in Übung. Man verbessert sein Spanisch, wenn man täglich spricht wirklich signifikant und auch die Aussprache wird auf ein neues Niveau gehoben und nach einer Weile spricht man immer besser „andaluz“. Nutze in jedem Fall die vielen angebotenen „intercambios de idioma“ oder suche dir einen Tandem-Partner und spreche Spanisch. Ich lege dir auch wärmstens die kostenlosen Sprachkurse ans Herz, man lernt so viel.

Transport

Man kann in Sevilla vieles zu Fuß ablaufen. Da ich zweimal wöchentlich etwas weiter vom Zentrum entfernt Deutschnachhilfe gegeben hatte, kaufte ich mir über die Seite „wallapop“ ein gebrauchtes Fahrrad, was ich nach Ende des Jahres für einen guten Preis wieder losbekam. Der Vorteil eines eigenes Rades ist die Unabhängigkeit, besorge dir aber ein sicheres Schloss, denn die Diebstahlrate in Sevilla ist relativ hoch. Wer allerdings aus bestimmten Gründen keine Lust hat, ein eigenes Fahrrad zu besitzen, dem rate ich zu Sevici, dem Fahrradverleihsystem der Stadt. Mittels einer Mitgliedskarte zum Preis von etwa 30 Euro im Jahr, kann man sich jeder Zeit ein Rad in der Stadt anmieten und an irgendeiner der vielen, in der Stadt verteilten Radstationen abstellen. Sevici ist gut für all diejenigen, die nicht so viel Verantwortung tragen möchten und nicht viel für ein eigenes Rad ausgeben wollen. jedoch lässt die Qualität der oftmals sehr heruntergekommenen Räder zu wünschen übrig. So oder so, wer ein Jahr in Sevilla bleibt, dem empfehle ich ein Rad. Wer außerdem zum Sprachkurs will, möchte sicherlich nicht immer auf die Metro oder den Bus angewiesen sein müssen und Unmengen für die Tickets ausgeben.

Wie bereits erwähnt kommt man mit den ALSA-Bussen zügig und günstig durch Spanien und erhält mit seiner Erasmus-Karte, die man sich im ESN-Büro abholen kann, sogar Vergünstigungen auf Busreisen. BlablaCar wäre da die schnellere Alternative und man lernt darüber hinaus auch immer neue Leute kennen. Wer weder Rad fährt, noch gerne läuft, dem stehen Busse, die Metro und eine Straßenbahn zur Verfügung.

Kultur

Sevilla bietet sehr viel Kultur und ihre arabischen Einflüsse, die sich in den schönsten Bauten wiederfinden, sind einzigartig und für Andalusien typisch. Darum kann ich dir nur ans Herz legen, dass Reisen in der Region zu nutzen: Córdoba, Granada, Ronda, Jerez de la Frontera und Cádiz zum Beispiel sind wunderschön. Der arabische Einfluss brachte tolle Bauten hervor wie den Alcázar, in dem die fünfte Staffel von Game of Thrones gedreht wurde, die Kathedrale, die zu den drei größten Kathedralen der Welt zählt mit der wunderschönen Giralda, dem Turm der Kirche, von dem man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt hat. Auch die Setas bieten eine schöne Aussicht und der Plaza de España ist immer einen Besuch wert. Wer gerne joggt sollte dies am besten im schönen Maria Luisa Park oder direkt am Fluss entlang tun.

Sevilla ist bekannt für seine unglaublich leckeren Tapas und Weine. Die besten Restaurants im Zentrum sind zum Beispiel: Ovejas Negras (unbedingt das Risotto und die Carillada probieren!), La Brunhilda, Dúo Tapas, Bar Antojo, La Taberna Los Coloniales, Sal Gorda (hat die besten Papas Bravas) und viele weitere. Wenn du gutes Fleisch liebst, dann bist du in der Choza de la Manuela in Bormujos, einem kleinen Dörfchen etwa 20 Minuten von Sevilla entfernt, genau richtig. Generell gilt Mittagessen zwischen 14 und 16 Uhr, Abendessen nicht vor 21 Uhr. Allen Weinliebhabern empfehle ich den Orangenwein zu probiren, dieser ähnelt sehr dem portugiesischen Portwein. Weil ich gerade Portugal anspreche, es lohnt sich immer eine Reise nach Portugal zu unternehmen und die schönen Strände entlang der Algarve zu besuchen. Aber auch Andalusien hat wunderschöne, nahgelegene Strände wie bspw. in Bolonia, Calas de Roche in Conil de la Frontera, Huelva, Matalascañas und Tarifa. Gerade in den heißen Monaten (April – Oktober) ist den Sevillanern die „Siesta“ (14 – 17 Uhr) heilig, da also niemanden stören, kleinere Geschäfte haben zu der Zeit geschlossen oder haben spezielle Sommeröffnungszeiten.

Sonstige Hinweise

  • Prepaid-Simkarten gibt es mit super Angeboten von Simyo, Lebara oder Orange
  • Die Carbonería in der c/ Levies bietetet jeden Abend kostenlose Flamenco-Shows!
  • Im März findet die einwöchige Semana Santa statt: eine religiöse Osterwoche, bei dem zu Ehren Jesus im Zentrum der Stadt Prozessionen stattfinden. Dabei werden schwere Jesusfiguren von sevillanischen Männern, die diese Tätigkeit als Ehre empfinden, durch die Straßen getragen. Mein Tipp: verbringe diese Woche außerhalb Sevillas.
  • Das Pendent dazu: Die Feria de Abril: ein Volksfest für sevillanische Familien. Es besteht aus zahlreichen „Casetas“ (Festzelte), die hauptsächlich privat sind. Mit persönlichen Einladungen verschafft man sich zutritt oder man geht in die öffentlichen Zelte. Auf der Feria wird ausgelassen gefeiert, „Rebujito“ getrunken und „Sevillans“, eine abgeleitete Stilform des klassischen Flamencos, getanzt. Tanzkurse werden das Jahr über zahlreich angeboten.
  • an alle Partygänger: lasst Wertgegenstände zuhause und vor allem Handys in euren gut verschlossenen Taschen
  • Nutzt bei Hitze Pools, die zur Mitbenutzung zur Verfügung stehen. Zum Beispiel den des Magnum Summer Clubs vom Melia Hotel, allerdings zahlt man 10 Euro Eintritt

Rückblick

Das vergangene Jahr war die beste Zeit meines Lebens. Ich habe wahre Freundschaften geschlossen, mein Spanisch verbessert und gelernt, über mich hinaus zu wachsen. Ich habe das Jahr mit dem Gefühl beendet, alles richtig gemacht und meine Chancen richtig genutzt zu haben. Ich habe meine Kurse alle bestanden, bin so oft gereist wie ich konnte, war viel zu Fuß und auf dem Rad unterwegs und habe ganz viel Atmosphäre in mich aufgesaugt. Ich liebte es, allein durch die verwinkelten Gassen zu irren, Fotos zu machen und in die Wärme der Stadt einzutauchen. Ich habe mich verändert, bin gereift und an den Herausforderungen des Alltags gewachsen. Ich habe nur einen Rat für dich: Sei offen und du erlebst Großartiges!