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Universidad de Sevilla 2014/15

Als ich mich im April 2014 für einen Aufenthalt in Spanien über das Erasmus-Programm bewarb, wusste ich schon seit längerem von der Möglichkeit, bis zu einem Jahr im Ausland zu studieren und dies zum Teil von der EU gefördert zu bekommen. Ich hatte mich jedoch bis dahin aus privaten Gründen nie dazu entschließen können, diesen Schritt zu machen. Nach einer Veränderung meiner privaten Situation wollte ich dies aber nun in Angriff nehmen. Zum Glück wurde die Bewerbungsfrist verlängert, da diese sonst längst abgelaufen gewesen wäre.
Zunächst wurde mir Barcelona zugeteilt, was aber weder meinen angegebenen Wünschen noch meiner allgemeinen Vorstellung entsprach, da in Barcelona mehr Katalanisch als Spanisch gesprochen wird und die Lebenshaltungskosten deutlich höher sind als im Süden des Landes. In einem Gespräch mit der Koordinatorin für die Romanistik erfuhr ich, dass ein Wechsel zu einer anderen Universität möglich ist, sollte ein anderer Student seine Bewerbung zurückziehen. Dies war der Fall in Jaen. Ich nahm einen Wechsel dorthin jedoch nur unter Vorbehalt vor, da ich wenn dann für zwei Semester nach Spanien gehen wollte, Jaen jedoch sehr klein ist und nicht genügend Abwechslung für einen einjährigen Aufenthalt bietet. Gleich am nächsten Tag bekam ich dann die Information, dass in Sevilla noch ein Platz frei wurde und ich dorthin wechseln könne wenn ich wolle, eine Möglichkeit die ich dankend annahm, da Sevilla eine meiner Wunschstädte war.


Studienfach: Engisch und Spanisch

auf Lehramt an Gymnasien

Aufenthaltsdauer: 09 /2014 – 07 /2015

Gastuniversität: Universidad de Sevilla

Gastland: Spanien

Nun hieß es sämtlichen Papierkram zu erledigen und andere Vorbereitungen wie die Untervermietung meiner Wohnung in Berlin sowie auch das Finden eines bezahlbaren Zimmers in Sevilla zu organisieren, wobei sich ersteres leichter gestaltete als zweiteres. Ende Mai erhielt ich dann die ersten Unterlagen aus Sevilla mit der Aufforderung, mich im System namens Secretaria Virtual anzumelden und fehlende Dokumente (wie der Nachweis über das Sprachniveau in Spanisch) dort hochzuladen. Etwas schwieriger wurde dann die Kontaktaufnahme mit der Verantwortlichen an der Gastuni, als es um die Unterzeichnung des Learning Agreements ging, da die Dame bereits Ende Juni im Urlaub gewesen zu sein schien. Ein anderer Ansprechpartner war nicht auszumachen, so dass ich zunächst sehr lange wartete, um dann nach mehreren Wochen die Antwort zu bekommen, dass ich wohl beim Ausfüllen des Learning Agreements einen Fehler gemacht habe, da in Spanien immer das gesamte Studienjahr im Veranstaltungskatalog einzusehen ist und für mich der Unterschied zwischen erstem und zweitem Quatrimester nicht eindeutig ersichtlich war. Ich musste also das Learning Agreement nochmals ändern und bekam dann vor meiner Abreise keine Antwort mehr von der Gastuni. Die Unterschrift der Gastuni bekam ich schlussendlich erst nach Vorsprache direkt vor Ort. Mein Tipp:Macht das Learning Agreement so früh wie möglich und achtet auf erstes und zweites Quatrimester bei der Auswahl der Kurse. Sämtliche Kurse der Fakultät für Philologie und aller anderen Fakultäten findet ihr unter folgenden beiden.

Links: http://www.us.es/centros/propios/centro_6  http://www.us.es/centros/propios/index.html

Für die Finanzierung des Auslandsaufenthaltes ist es Möglich, Auslands-BAföG zu beantragen, was ich auch tat. Mit dem Auslands-BAföG bekam ich nicht nur den Höchstsatz sondern auch noch 400 Euro pauschal für die An- und Abreise, sowie die volle Finanzierung einer Auslandskrankenzusatzversicherung für den gesamten Aufenthaltszeitraum. Da die Bemessungsgrenzen beim Auslands-BAföG deutlich höher sind, könnte sich die Beantragung auch für diejenigen lohnen, die im Inland keinen Anspruch auf BAföG haben.

In Sevilla angekommen nahm ich gleich am ersten Tag mein neues Zimmer in Santa Justa (direkt gegenüber vom Hauptbahnhof) in Augenschein. Das Zimmer habe ich auf idealista.com bereits zwei Monate vor meiner Ankunft gefunden. Hier der Link zur Zimmersuche in Sevilla: http://www.idealista.com/alquiler-habitacion/sevilla-sevilla/

Ich entschied mich, nur mit Spaniern zusammenzuleben, da man so am besten seine Sprachkenntnisse verbessert. Viele Erasmus-Studenten tendieren dazu, sich mit anderen internationalen Studierenden die Wohnung zu teilen, was sich dann leider in ihrer sprachlichen Entwicklung widerspiegelt. Von Santa Justa aus waren es etwa 10 Minuten mit dem Fahrrad zu meiner Fakultät, die im Hauptgebäude der Uni (der antiken Tabakfabrik von Sevilla) zu finden ist. In der Nähe befindet sich das Einkaufszentrum Nervión Plaza, welches außerdem ein sehr großes Kino mit 12 Kinosälen beinhaltet. Kinopreise liegen derzeit bei 7,80 Euro pro Vorstellung und Mittwochs ist Kinotag, da halbiert sich der Preis, was ich sehr oft genutzt habe. Im November findet immer das Festival del Cine Europeo statt, zu welchem man für nur 20 Euro als Student 15 Eintrittskarten erhalten kann.

In Sevilla ist alles recht schnell mit dem Fahrrad zu erreichen, was dafür spricht, sich bei Sevici (einem öffentlichem System für die Ausleihe von Fahrrädern) für derzeit 33 Euro im Jahr anzumelden. Weitere Informationen hierzu findet ihr auf der Webseite: http://www.sevici.es/. Solltet ihr eure Adresse schon vor Anreise haben, meldet euch schon etwa bis zu 20 Tage zuvor an, da die Zusendung eurer Abo-Karte etwa 20 Tage dauert und ihr dann in den ersten Wochen recht immobil seid. Eine Alternative wäre, sich ein gebrauchtes Rad zu kaufen. Für die öffentlichen Verkehrsmittel gibt es mehrere verscheidene Karten, die ihr in jedem Estanco kaufen könnt. Ich empfehle euch die Kombi-Karte für Bus, Tram und Metro (grün) zu nehmen, da dies vieles erleichtert und ihr nicht den ganzen Verhau von Karten in eurem Portemonnaie mit euch herumschleppt. Diese Karte könnt ihr dann wieder in jedem Estanco aufladen. In Sevilla gibt es eine U-Bahn-Linie und eine Tram-Linie. Beide verbinden verscheidene Ziele im Innenstadtbereich. Die U-Bahn verbindet darüber hinaus den Osten der Stadt mit dem Westen und fährt im Westen sogar aus dem Stadtbereich heraus. Der Rest ist bequem mit den zahlreichen Buslinien zu erreichen.

Sobald man in Sevilla ankommt, sollte der erste Gang, nachdem man den Innenstadtbereich erst mal selbst erkundet hat, der ESN (Erasmus Student Network) sein. Bei fast allem was einem nicht klar ist, können die freiwilligen Studenten des ESN einem weiterhelfen. Außerdem organisiert der ESN kostenlose Stadtführungen in Sevilla und äußerst preisgünstige Reisen in nahe und ferne Städte, sowie eine mehrtägige Reise nach Ibiza und an die schönsten Strände am Atlantik und am Mittelmeer. Wer möchte, kann auch zu den zahlreichen Parties gehen, die durch den ESN organisiert werden. Sie sorgen dafür, dass man in Diskotheken und Clubs kostenlos reinkommt, wo man sonst bis zu 10 Euro Eintritt zahlen müsste. Darüber hinaus kommt man über den ESN in Kontakt mit sehr vielen anderen internationalen Studierenden, wodurch man leicht Freunde aus ganz Europa finden kann. Unter
folgendem Link findet ihr sämtliche Informationen zu den Aktivitäten des ESN in Sevilla: http://esnsevilla.org/node

Den Kontakt zu spanischen Studierenden, abgesehen von denen die im ESN tätig sind, bekommt man am Besten in den Kursen in der Fakultät. Hier sollte man auch die Chance ergreifen und mit den Einheimischen Kontakt aufbauen, und sei es auch nur, um sich nicht allein durch den Unterrichtsstoff wühlen zu müssen. Mir ist der Kontaktaufbau generell sehr leicht gefallen.

Generell kann man sagen, dass das Anforderungsniveau in der Universidad de Sevilla deutlich geringer ist als in Potsdam, was auch daran liegen kann, dass das System sehr verschult ist und kaum eigenständige Vor- und Nachbereitung daheim stattfindet, da man fast alle Kurse drei Mal pro Woche hat. Es gilt im Allgemeinen Anwesenheitspflicht. Oftmals muss man regelmäßig kleinere Arbeiten einreichen, die am Ende mit in die Gesamtnote einfließen; also wie in der Schule. Leider sind einige Dozenten nicht sehr gut auf Erasmus-Studenten eingestellt und bringen ihnen sogar Antipathie entgegen. Ich selbst habe erlebt, dass Noten herunter korrigiert wurden, ohne dass es dafür einen einleuchtenden Grund gab. Für Beschwerden über Dozenten gibt es leider keine zentrale Anlaufstelle. Das System hierfür ist zu Komplex als dass man da als internationaler Studierender Chancen hätte, sich Gehör zu verschaffen. Auch die spanischen Studenten beklagen eine zu hohe Machtposition der Dozenten, die Teilweise willkürlich über Bestehen und Nichtbestehen von Examen zu entscheiden scheinen. Sollten sich Lehrveranstaltungen zeitlich an einem der drei Tage überschneiden, kann man Pech haben, dass die Dozenten mit einem Arrangement (eine Woche an diesem Tag in die eine und in der nächsten Woche in die andere Lehrveranstaltung zu gehen) nicht einverstanden erklären, aber generell sind die Dozenten dazu angehalten, den internationalen Studierenden den Unialltag dahingehend zu vereinfachen, zeitweilige Abwesenheiten für andere Kurse zu entschuldigen.

Die Unterrichtsräume sind in der Regel mit einem Computer und Beamer ausgestattet. Leider sind oftmals die Tische in festen Reihen verschraubt, so dass man keine Möglichkeit hat, die Unterrichtsmethoden zu variieren, weswegen selbst Seminare teilweise Vorlesungscharakter bekommen. Was man aber in jedem Unterrichtssaal findet ist eine Klimaanlage, was in Sevilla in den Frühjahrs und frühen Sommermonaten aber auch notwendig ist, wenn man schon Anfang Mai teilweise mit
42 Grad im Schatten zu kämpfen hat. Jeder Campus hat eine eigene Cafeteria/Mensa, wo man günstig bis sehr günstig essen und trinken kann. Sogar Bier wird hier ausgeschenkt (natürlich Sevillas eigenstes Bier Cruzcampo). Bibliotheken sind in einzelne Fachbereiche auf mehrere Einrichtungen aufgeteilt. In den größeren Bibliotheken hingegen findet man wiederum kaum Bücher. Diese sind eher zum Lernen angelegt, weswegen es in ihnen viele Lernplätze gibt. Die Bibliotheken in den Fakultäten schließen leider schon recht früh gegen etwa 21 Uhr, aber es gibt relativ zentral gelegen (am Bahnhof San Bernardo) eine sehr große Bibliothek, die Tag und Nacht an 365 Tagen im Jahr geöffnet ist und in die man nachts nur mit der Studentenkarte reinkommt. Die Studentenkarte bekommt man nach der Anmeldung im International Office nach Hochladen eines Bildet in der Secretaria Virtual nach Hause zugeschickt. Für die Karte fällt einmalig eine Gebühr von 5 bis 6 Euro an. Richtige Computerpools sind leider Mangelware an der US. Der einzige, den ich gesehen habe, ist sehr klein und befindet sich im Rectorado, dem Hauptgebäude der Uni.

Bevor ich Potsdam verließ, um nach Spanien aufzubrechen, war mein Sprachniveau des Spanischen im mittleren B2-Bereich nach dem GER. Sevilla bietet kostenlose Spanischkurse für die internationalen Studierenden von A1 bis C1 an. Diese Möglichkeit habe ich genutzt, um meine Kenntnisse zu verbessern. Im ersten Quatrimester habe ich einen B2-Kurs gemacht und im zweiten meine sprachliche Ausbildung in einem C1-Kurs fortgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Ich spreche jetzt deutlich flüssiger und muss nicht mehr lange überlegen, bevor ich etwas sage oder schreibe.

Die Sevillaner lieben das Leben in den Straßen. Die Preise für Tapas und andere regionale und nationale Köstlichkeiten sind sehr gering, wenn man sie mal mit Restaurantpreisen in Deutschland vergleicht. Man kann sich gut und gerne für 6 Euro in einem guten Ambiente den Bauch mit sehr leckeren Tapas vollschlagen und dazu noch ein lokales Bier genießen. In der Regel kostet ein kleines Bier etwa 1 bis 1,50 Euro und eine Tapa etwa 2 bis 3 Euro. Allerdings sind Tapas in Sevilla deutlich größer als beispielsweise in Granada. Daher ist man nach zwei Tapas in der Regel auch satt.

Sevilla zähl zurecht zu den schönsten Städten der Welt. Es gibt sehr viele wunderschöne Gärten, den Fluss Guadalquivir, unzählige antike Gebäude wie zum
Beispiel die vielen Kirchen, die Torre del Oro, den Alcázar, die Kathedrale und die wohl schönste Plaza de España der Welt, und mehr Restaurants und Bars als ich jeh in meinem Leben gesehen habe. Wer jedoch mal die Stadt verlassen will, um auf eigene Faust die Nähere Umgebung Sevillas oder auch Andalusien zu erkunden, muss zur Plaza de Armas oder zum Prado de San Sebastian, wo sich die beiden Busbahnhöfe befinden, oder nach Santa Justa oder San Bernardo wo die Bahnhöfe sind. Mit der ESN-Karte bekommt man bei dem Busunternehmen ALSA 15 % Rabatt auf fast alle Reisen und wenn man die Tickets schon ein paar Wochen mi Voraus kauft, kann man richtige Schäppchen machen (z.B. Málaga hin und zurück für nur 10 Euro). Mehr Infos findet ihr auf https://www.alsa.es/ und http://www.renfe.com/

Sevilla ist ideal gelegen, um auch mal einen Abstecher nach Marokko oder Portugal zu machen. Diese Chance sollte man nicht ungenutzt lassen. Denkt aber daran, dass man für Marokko einen Reisepass braucht. Wer das also machen will, sollte dringend vor der Abreise nach Sevilla einen solchen beantragen, solltet ihr ihn noch nicht haben.

Was mich sehr überrascht hat, waren die Preise für Fahrschulen. Für etwa 300 bis 500 € kann man in Sevilla problemlos seinen Führerschein machen. Die Voraussetzungen dafür sind, dass ihr mindestens 6 Monate in Spanien gemeldet seid (d.h. NIE-Nummer beantragen und offiziell in Sevilla melden http://www.interior.gob.es/web/servicios-al-ciudadano/extranjeria/ciudadanos-de-la-union-europea/numero-de-identidad-de-extranjero-nie-). In Deutschland muss der Führerschein dann nur noch umgeschrieben werden.

Wenn ihr euch entschieden habt, in Sevilla überwiegend mit dem Rad unterwegs zu sein, nutzt es nicht, wenn auch nur der seichteste Anflug von Regen in Sicht ist. Die Radwege sind zwar sehr gut ausgebaut (Sevilla hat hierfür mehrere Auszeichnungen gewonnen), aber leider ist den Konstrukteuren bei der Planung nicht in den Sinn gekommen, dass es auch in Sevilla ab und zu mal regnet. Die Radwege sind dann überaus glatt und Fahrräder werden unmanövrierbar. Ich hatte dadurch zwei mittelschwere Unfälle, die zu vermeiden gewesen wären.

Generell muss man als Radfahrer aufpassen, da viele Autofahrer, ohne zu schauen, über einen Radweg rasen. Ich wurde einmal angefahren und bin fast jeden Tag mit einem Schrecken davongekommen.

Im Winter sollte man sich dringend eine dicke Daunendecke oder etwas ähnliches kaufen, da die Kälte ungehindert in die Wohnungen eindringt. Leider gibt es im Süden Spaniens keine fest installierten Heizkörper wie in Deutschland und die Häuserwände sind absolut nicht isoliert. Elektroheizungen sind also unerlässlich. Solltet ihr in eurer Wohnung keine haben, kann man günstig eine beim Chino um die Ecke erstehen. Auch Media Markt gibt es Spanien. Mein Heizlüfter kostete nur 10 Euro und hat mein Zimmer gut aufgeheizt. Für draußen solltet ihr auch eine ordentliche Winterjacke mitnehmen. Es wird zwar nicht annähernd so kalt wie bei uns, aber unterschätzen sollte man den Winter in Andalusien auch nicht. 4 Grad in der Nacht sind schon nicht ohne, auch wenn mit Schnee nicht zu rechnen ist.

Studienfach: Engisch und Spanisch

auf Lehramt an Gymnasien

Aufenthaltsdauer: 09 /2014 – 07 /2015

Gastuniversität: Universidad de Sevilla

Gastland: Spanien


Rückblick

Alles in allem war ich mit meinem Aufenthalt in Sevilla sehr zufrieden. Das Lehrsystem in Spanien ist allerdings gewöhnungsbedürftig, da wir es nicht gewohnt sind, die gleiche Lehrveranstaltung drei Mal pro Woche zu haben und auch die Evaluation der Leistungen sehr anders ist. Solltet ihr das Evaluationssystem eines Dozenten nicht verstanden haben, sprecht mit ihm/ihr und lasst es euch genau erklären.
Wenn möglich würde ich gern im Master nochmal über das Erasmus+ Programm ins Ausland gehen, dann aber in ein englischsprachiges Land. Meine Eindrücke sind im Allgemeinen sehr positiv. Vor allem bin ich von der Organisation des ESN sehr beeindruckt. Ohne diese freiwilligen Studenten hätte es auch in Sevilla (gerade im Winter) ab und zu mal langweilig werden können.