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Universidad Rovira i Virgili 2011/12

Die Möglichkeit, im spanischen Ausland zu studieren, eröffnete sich mir in einem persönlichen Gespräch mit der ERASMUS-Koordinatorin, die mich von den vielen Vorteilen eines Auslandssemesters überzeugen konnte. Ich informierte mich über die offiziellen Internetseiten der Gastuniversitäten und entschied mich für die URV in Tarragona.

Der bürokratische Aufwand hielt sich im Vorfeld in angenehmen Grenzen. Durch meine frühzeitige Bewerbung (nämlich ein ganzes Jahr zuvor) und die erstmalige Teilnahme der URV an der ERASMUS-Kooperation mit der Universität Potsdam war meine Bewerbung schnell erfolgreich. Die Kontaktaufnahme und papierlichen Vereinbarungen mit dem Mobility Center (Auslandsamt der URV) und der dortigen ERASMUS-Koordinatorin verliefen zunächst unkompliziert. Meine Bemühungen mich in das Vorlesungsverzeichnis einzuarbeiten blieben erfolglos, da dieses völlig veraltet (3 Jahre alt) und undurchsichtig war; ebenso die Anstrengungen von fern eine geeignete Unterkunft zu finden. Diese Schwierigkeiten ließen sich dann vor Ort klären.


Studium an der Gastuniversität

Studienfach: Sozialpsychologie der Musik
Gastuniversität: Universidad Rovira i Virgili in Tarragona
Gastland: Spanien

  • Studiensystem/Organisation der LV/ Anforderungen/Leistungsbewertung

Das Psychologiestudium an der URV ist ähnlich aufgebaut wie an der Universität Potsdam. Es werden Seminare, Vorlesungen und Übungen zu den einzelnen Modulen angeboten, die denen in Deutschland entsprechen (Pädagogische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie, etc.). Es ist allerdings auch möglich Fächer zu belegen, die Einblick in die psychotherapeutische und tiefenpsychologische Arbeit bieten. Die Unterrichtssprache ist zumeist Catalan, nur einige Fächer werden in Spanisch angeboten. Veranstaltungen in Englisch sind nicht Teil des Studienangebots.

Die Leistungen müssen durchgängig während des Semesters in Form von Hausaufgaben, Hausarbeiten und Tests erbracht werden. Eine Abschlussklausur ist ebenfalls vorgesehen. Allgemein gibt es keine Sonderregelungen für ERASMUSStudenten; in Einzelfällen kann eine andere Form der Leistungserbringung vereinbart werden. Mir war es nur in einem Fach möglich eine kulante Regelung zu erwirken, die darin bestand eine 15-seitige Hausarbeit auf Spanisch über ein pädagogisches Konzept und dessen praktische Anwendung zu verfassen. Den Arbeitsaufwand für das Studium empfand ich als enorm.

Die akademischen Anforderungen entsprechen in etwa denen an der Universität Potsdam oder sind nur wenig geringer. Da die Englischkenntnisse der Studierenden sowie der Dozenten sehr gering sind, liegen kaum aktuelle (englischsprachige) Studien vor. Da die Literatur zunächst auf Spanisch (oder Catalan) übersetzt wird, ist der fachliche Gegenstand des Studiums etwas veraltet. Allerdings war es dadurch auch ein Zugewinn andere Inhalte kennenzulernen.

  • Studienklima

Zunächst ist es auffällig, dass das Studium weniger eigenverantwortlich absolviert wird. Die Autorität des Dozenten steht besonders im Vordergrund, auch wenn man sich nicht siezt. Insgesamt herrscht eine strenge schulähnliche Atmosphäre (Lob und Tadel in Anwesenheit der anderen Kursteilnehmer, Hausaufgabenkontrolle, Notenvergabe etc.). Sicher trägt das junge Alter der Studierenden, bedingt durch die frühere Beendigung der Schule und den späten Auszug aus dem Elternhaus, einen Teil zu dieser Atmosphäre bei. Das Klima ist sehr wohlwollend, unterstützend und freundlich.

  • Betreuung durch dortige Studenten/Verwaltungsmitarbeiter/Dozenten

Einige Dozenten sind auch außerhalb der Veranstaltungszeiten für die Studierenden erreichbar und engagiert. Generell herrscht eine hilfsbereite Atmosphäre, jedoch braucht die Beantwortung von Emails, Bewilligung von Anträgen etc. in der Regel viel Zeit und Geduld des Bittstellers. Es kommt ebenso vor, dass man gar keine Antwort erhält oder Termine nicht abgesagt werden.

Die technische Ausstattung ist ausgezeichnet. Die Bibliothek, die zwölf Stunden täglich von Montag bis Samstag geöffnet hat, bietet modernste Computertechnik und WiFi an. Es sind zwar viele Arbeitsplätze vorhanden, an manchen Tagen reichen diese aber aufgrund des starken Zulaufs von Studierenden nicht aus. Der Literaturbestand der Bibliothek ist groß und hilfreich. Das WiFi ist allerdings nicht auf dem gesamten Universitätsgelände verfügbar.

Studienfach: Sozialpsychologie der Musik
Gastuniversität: Universidad Rovira i Virgili in Tarragona
Gastland: Spanien

Kontakte zu einheimischen und ausländischen Studierenden

Vonseiten der Universität gibt es keinerlei Bemühungen die ERASMUS-Studierenden in einheimische Systeme zu integrieren. Während der Veranstaltungen kommt man mit einheimischen Studierenden in Berührung; ob sich Kontakte entwickeln, bleibt allerdings dem eigenen Engagement überlassen. Zurückhaltung ist Teil der katalanischen Identität, sodass dies oft schwierig ist.

Es existiert eine aus Studierenden bestehende engagierte ERASMUS-Koordination, die sich ehrenamtlich darum bemüht, dass die ERASMUS-Studierenden zusammen finden, die Kultur und Umgebung vor Ort entdecken und sich besser im Studienalltag zurechtfinden können. Diese organisiert sich über Facebook, veranstaltet die Begrüßungstreffen und Städtetouren. Dadurch hat sich ein enger Verband der Studierenden aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland entwickelt, der sehr persönlich bereichernd ist.

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Drei Monate vor meinem Auslandsaufenthalt habe ich einen UNIcert-Spanisch- Grundkurs belegt und damit die basalen Sprachkenntnisse erwerben können. In den ersten drei Monaten war es mir aufgrund des mangelnden engen Kontaktes zu spanischen Einwohnern, auch trotz der Belegung eines weiteren Spanischkurses, jedoch nicht möglich meine Fähigkeiten bedeutend zu verbessern. Im Gegensatz dazu wurde ich im Englischen zunehmend sicherer, da ich vorwiegend Kontakt zu anderen ERASMUS-Studenten hatte. Eine weitere Schwierigkeit stellte die Tatsache dar, dass in Tarragona Katalan gesprochen wird, das sich grundlegend vom Spanischen unterscheidet. Zwar können auch die Katalanen Spanisch sprechen, das einfache Hören der Sprache auf der Straße ist jedoch nicht möglich. Erst mit der Entwicklung von Freundschaften zu Spaniern in der zweiten Hälfte meines Auslandsaufenthaltes konnte ich eine enorme Verbesserung meiner Sprachkenntnisse bemerken.

Wohn- und Lebenssituation

  • Unterkunft

In Spanien herrscht generell ein Überangebot an Wohnungen. Daher sind die Mieten verhältnismäßig günstig und es ist möglich, schnell und unkompliziert in eine andere Wohnung zu ziehen. Vor Beginn des Auslandsaufenthaltes habe ich bereits über das Internet ein Zimmer zu finden versucht, jedoch nichts Passendes gefunden. Die Unterkünfte in den Student dorms sind teuer (1 Zimmer, 400 Euro pro Monat), da man wie im Hotel einen Reinigungs- und Wäscheservice mitbezahlt. Zunächst habe ich mir für zwei Wochen ein Zimmer in einer Studentenresidenz gemietet, um von dort nach einer Wohnung zu suchen. Über die ERASMUS-Facebookgruppe war es kein Problem eine WG zu finden, da diese auch als Wohnungsbörse genutzt wird. Der Preis für ein Zimmer in einer großen, vollmöblierten Wohnung mitten in der Stadt liegt zwischen 150 und 220 Euro inklusive Nebenkosten, also weit günstiger als in Potsdam oder Berlin. Die Miete wird generell jedoch nicht nach Fläche berechnet, sondern einfach durch die Anzahl der Bewohner geteilt. Viele ERASMUS-Studenten wechseln ihre Unterkunft mehrmals während ihres Aufenthaltes, da sie eine komfortablere Bleibe finden oder ERASMUS-WGs gründen. Ich konnte nach den ersten zwei Wochen in der Studentenresidenz eine große Wohnung für 220 Euro finden, die nur zwei Minuten Fußweg vom Campus und 10 Minuten vom Stadtzentrum und der Altstadt entfernt lag und in der ich mit meiner deutschen Freundin und einem Spanier zusammenlebte.

  • Öffentliche Verkehrsmittel

Vom zentralen Platz Placa Imperial Tarraco fahren Busse in alle Teile der Stadt. Die wenigsten Studenten nutzen diese, da man nahezu alle relevanten Orte in der Stadt zu Fuß erreichen kann (maximal 25 Minuten). Es gibt drei Campusse, wovon der Campus Catalunya (Sprachwissenschaften) zentral liegt. Der Campus Sescellades (Naturwissenschaften, Humanwissenschaften) liegt etwa 20 Minuten Fußweg von der Innenstadt entfernt. Der Campus Reus (Wirtschaftswissenschaften, Jura) befindet sich im nächsten Ort und kann mit dem Bus erreicht werden.

Man kann ein Jugendticket lösen (14,00 € pro Monat, 100 Freifahrten, für Personen unter 25 Jahren) und damit alle Busse in Tarragona nutzen (gilt nicht für Reus). Nach den ersten beiden Monaten habe ich die Busse in Tarragona nicht mehr genutzt.

Orte in der Umgebung lassen sich mit den Überlandbussen oder dem Zug erreichen. Eine sogenannte Joven-Card (einmalig 25,00 €, für Personen unter 25 Jahren) garantiert Vergünstigungen bei Zugfahrten, im Kino, Theater, Museum etc.. Es gibt kaum Studentenvergünstigungen und keine Studentenfahrkarten.

  • Bankgeschäfte

Es ist ratsam ein Konto zu eröffnen, bei dem man eine VISA-Karte erhält. Es ist üblich überall mit Kreditkarte zu zahlen. Die DKB erhebt keine Gebühren bei der Zahlung mit Kreditkarte oder der Geldentnahme an allen Bankautomaten. Es ist ebenso unproblematisch bare Beträge bei der „La Caixa“, der größten Bank Spaniens, einzuzahlen und so Überweisungen zu tätigen.

  • Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung ist im Vorfeld über den Auslandsaufenthalt zu informieren. Ich bin familienversichert und habe keinerlei Arztkosten privat zahlen müssen. Es ist dringend empfohlen sich bei der eigenen Krankenkasse über die Regelungen bei einem Auslandsaufenthalt zu erkundigen.

Es gibt die sogenannten CAPs, Zentren für die medizinische Grundversorgung, deren Leistungen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Außerhalb dieser CAPs sind alle Leistungen privat zu zahlen. Ich habe eine Auslandskrankenversicherung zum Studententarif abgeschlossen, die solche Leistungen übernimmt, musste sie jedoch nicht in Anspruch nehmen.

Während die Mieten in Spanien niedriger sind als in Deutschland, sind die Nebenkosten höher (auch wenn der Verbrauch von Heizung und Licht wegen der klimatischen Unterschiede geringer ist). Nahrungsmittel sind wesentlich teurer (der Supermarkt „Mercadona“ gehört zu den günstigsten Anbietern). Bekleidung ist im Schnitt 20% günstiger als in Deutschland. Insgesamt hatte ich leicht höhere Ausgaben für die Lebenshaltungskosten in Spanien. Da die Arbeitsmarktlage momentan jedoch höchst schwierig ist, konnte ich keine Arbeit finden und dieselben Einkünfte erzielen wie in Deutschland. Ich habe trotz der finanziellen Unterstützung durch meine Eltern, dem ERASMUS-Stipendium und dem Auslands-BAföG all mein Erspartes aufbrauchen müssen. Ausländische Studierende müssen einen großen bürokratischen Aufwand betreiben um die Genehmigung für einen Nebenjob zu erhalten. Außerdem ist es generell nicht üblich als (einheimischer) Student auch arbeiten zu gehen. Von 150 ERASMUS-Studierenden in Tarragona haben zwei mit einem Nebenjob als Barkeeper zusätzliche Einkünfte erzielen können.

  • Freizeitangebote

Es gibt etliche Freizeitangebote vonseiten der Universität, vor allem sportliche Aktivitäten und mehrere Chöre zählen dazu. Ich selbst habe im Jazzchor „Orfeo URV“ gesungen und dort tolle musikalische und persönliche Erfahrungen sammeln können. Zu Beginn des Semesters kaufte ich mir eine Studentenkarte, die Rabatte in verschiedenen Fitnesscentern ermöglicht. Jedoch stellte sich später heraus, dass die Rabatte unwesentlich und die Einrichtungen zu weit weg gelegen waren, sodass ich die Karte letztlich nicht nutzen konnte.

Tipps für nachfolgende Studierende

Meine erste eindrückliche Erfahrung war das Erleben katalanischer Kultur und Identität, die sich ganz wesentlich von der allgemein als spanisch bekannten unterscheidet. Katalonien wird inoffiziell auch als „das Preußen Spaniens“ bezeichnet, was sich in Gründlichkeit, Ordnung und leider auch zurückhaltender Skepsis äußert. Die katalonische Provinz versucht sich, begründet in der Landeshistorie, von ihrer spanischen Regierung unabhängig zu machen. Sie hat ihre eigenen kulturellen Riten, ihre eigenen politischen Einrichtungen, sogar ihre eigene Polizei und eine eigene Sprache, die wenig mit dem allgemein als Spanisch bekannten Castellano zu tun hat. Der Stolz der Katalanen auf ihre Herkunft und Kultur ist so groß, dass er manchmal als Feindlichkeit gegenüber den übrigen Provinzen Spaniens auftritt. Einwohner reagieren teilweise verständnislos, wenn man sie auf Spanisch anredet. In der Universität gilt Katalan als Gelehrtensprache, sodass viele Dozenten nicht bereit sind ihre Vorlesungen auf Spanisch zu halten. Das Englisch-Niveau der Spanier ist neben dem der Italiener das niedrigste in ganz Europa, selbst in der Universität ist der Großteil der Professoren und Studierenden des Englischen nicht mächtig. Es wird erwartet, dass man zumindest Spanisch sprechen kann. Zeitweise stößt der Versuch einer Konversation auf Englisch auf trotzige und arrogante Ignoranz, was die Integration von ERASMUS-Studierenden in den (Studien-)Alltag sehr erschwert. Gegenbeispiele gibt es selbstverständlich auch, ich selbst habe mich im Rahmen meines Psychologiestudiums allerdings eher ausgegrenzt gefühlt. Innerhalb der Sprachwissenschaften hingegen erlebte ich Interesse und Offenheit vonseiten der Dozenten und Studienkollegen sowie große Anerkennung für meine Sprachkenntnisse. Private Kontakte zu Spaniern habe ich auch nur außerhalb der Universität durch meine musikalischen Aktivitäten knüpfen können. Viele (vornehmlich junge) Katalanen sind jedoch zugänglich und interessiert gegenüber Fremden, ich habe auch viele bereichernde Begegnungen haben können. Tritt man ihnen mit ehrlichem Interesse entgegen, sind alle Katalon er bereit ihre Kultur zu erklären und sie für andere zu öffnen.

Trotz der Bemühung um preußische Ordentlichkeit ist auch die katalanische Bürokratie von Ineffektivität gekennzeichnet. Allgemein sind in sämtlichen staatlichen Einrichtungen und auch der Universität viele Angestellte für einen Aufgabenbereich zuständig, sodass es wohl dadurch zu Verzögerungen, Missverständnissen, komplizierten Vorgängen oder mangelnder Information kommt. Ich musste monatelang auf Unterschriften warten, wurde von Amt zu Amt geschickt, Termine wurden vergessen, Dokumente verlegt oder falsch ausgestellt, unzählige unnötige Kopien gemacht. Manche Anträge oder Dokumente wurden trotz mehrmaliger Nachfrage bisher nicht bearbeitet. Obwohl ich für einen Katalan-Kurs eingeschrieben war, erhielt ich nie eine Information über den Veranstaltungsort und –zeitpunkt oder ob der Kurs überhaupt stattfindet. Unabdingbar ist es, dabei nicht die Geduld oder Freundlichkeit zu verlieren, da man sonst verloren hat.

Genau dieser Punkt ist für mich aber auch ein großer persönlicher Zugewinn geworden: das Üben von Geduld und Gelassenheit, ohne dabei nachlässig zu werden. Die Atmosphäre auf der Straße, im Supermarkt, in sämtlichen Einrichtungen ist weit weniger angespannt als ich es in Deutschland gewohnt bin. Die Erfahrung, dass dieselben Aufgaben auch mit weniger Druck und Perfektion gut zu erledigen sind, war ganz neu für mich, und ist empfehlenswert!


Rückblick

Das ERASMUS-Semester in Spanien war eine absolut einmalige und wertvolle Erfahrung für mich und hat mir den Blick für andere Kulturen und Lebensarten wesentlich geweitet, was ich als größte persönliche Bereicherung empfinde. Meine Sprachkenntnisse in Englisch und Spanisch konnte ich enorm verbessern sowie Einblicke in andere Studieninhalte und –abläufe erhalten. Ich konnte internationale Freundschaften schließen und Kontakte knüpfen, die mein persönliches und berufliches Leben nachhaltig beeinflussen werden. Jeder Student sollte die Chance nutzen ein Auslandssemester zu absolvieren, um die Idee des geeinten Europas und die Auswirkungen der Globalisierung auf das eigene Leben und Arbeiten selbst zu erfahren und zu begreifen.

Besonders beeindruckend war das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen im Rahmen der ERASMUS-Gruppe sowie die Tatsache, dass tatsächlich auch ganz wesentliche kulturelle Unterschiede bestehen, die insgesamt aber eher eine Bereicherung und Inspiration darstellen als ein Hindernis. Vorurteile werden beseitigt, das Verständnis für Andersartigkeit gefördert und auch die eigene Kultur wird hinterfragt – Prozesse, die ganz selbstverständlich sein sollten in einer Zeit, in der (europäische) Landesgrenzen immer weniger eine Rolle spielen. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich ein weiteres ERASMUS-Semester absolvieren. Dass ich berufliche Erfahrungen auch im Ausland sammeln werde, ist jedenfalls jetzt schon sicher.