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Ein Semester in Wroclaw

Das Leben ist eine komische Verkettung von Zufällen und Wroclaw war eine der besten ungeplanten Vorführungen.
Noch bis Mitte Juli 2016 ging ich fest davon aus, dass ich das nächste halbe Jahr meines Lebens in Istanbul verbringen würde. Alles stand fest, sämtlicher Papierkram von sämtlichen handelnden Personen beider Universitäten unterschrieben, der Flug gebucht. Zweifel wegen den regelmäßigen Anschlägen blendete ich aus, hielt mich, wie man es mir im Psychologiestudium beigebracht hatte, an die Statistik und ihre gnadenlose und in diesem Fall tröstende Kraft, die die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Anschlags zu werden, als lächerlich gering bezifferte. Damit kam ich gut klar, bis ein Putsch kam. Ich sagte ab, ohne einen Plan B zu haben.


Studienfach: Psychologie

Aufenthaltsdauer: 09/2016 - 02/2017

Gastuniversität: Uniwersytet Wrocławski

Gastland: Polen

Anschließend versuchte ich, irgendwie an einen neuen Platz zu kommen – an irgendeinen. Die erste Mail, auf gut Glück an Unis mit Restplätzen für Psychologie geschickt, war gleich ein Erfolg. Eine nette Dame mit einem eklatanten Konsonant – Vokal Verhältnis in ihrem Namen schrieb mir zurück, dass ich sehr gerne kommen könnte. Sie schrieb aus dem International Office der Uni Wroclaw. Und so freundete ich mich mit dem Gedanken an. Dauerte der gesamte Bewerbungsprozess für Istanbul mehrere Monate, ging es in Wroclaw (gezwungenermaßen) sehr schnell. Die Bewerbung in Wroclaw war recht unaufwändig, nur das Learning Agreement machte mir Sorgen, da weder ein Vorlesungsverzeichnis (nicht existent) noch meine Ansprechpartnerin (für sechs Wochen im Urlaub) erreichbar waren. Ich schrieb zufällig ein paar Kurse hin und das störte erst einmal niemanden. Mein ungewolltes Abenteuer Wroclaw konnte losgehen.

Studienfach: Psychologie

Aufenthaltsdauer: 09/2016 - 02/2017

Gastuniversität: Uniwersytet Wrocławski

Gastland: Polen

Sprachkurs und Orientierungstage

Die Uni bietet einen zweiwöchigen Crashkurs an, an dem man als Erasmus-Student kostenlos teilnehmen kann. Ich hatte im Monat vorher bereits ein wenig Polnisch gelernt und auch meine Kenntnis des Russischen, das (zumindest auf Einsteigerebene) recht ähnlich ist, half mir, recht schnell Fortschritte zu machen. So war der Anfängerkurs, für den ich mich eingeschrieben hatte, zu leicht und ich wechselte in einen anderen Kurs. Die Lehrerin dort regierte mit Strenge und Güte. Keine Sekunde wurde verschwendet, pro Einheit lernten wir eine mittlere vierstellige Zahl an Vokabeln. Dies ist die Ausrichtung dieses Vorbereitungskurses: sehr viele Vokabeln aus möglicherweise wichtigen Wortfeldern, ein bisschen sprechen, absolut keine Grammatik. Aus diesem Grund bleib bei mir (außer meiner besten Bekanntschaft des Erasmus und viel Spaß mit den russischen Teilnehmerinnen) von diesem Kurs nicht viel hängen, was auch mit meiner grenzenlosen Faulheit beim Vokabellernen zusammenhängen könnte. Trotzdem empfehle ich diesen Kurs sehr, vor allem da er mit nur zweieinhalb Stunden Beschäftigung am Tag die Möglichkeit gibt, sich für zwei Wochen an die Stadt zu gewöhnen und schon einmal ein paar Leute kennenzulernen. Diesen zwei Wochen schlossen sich direkt die Orientierungstage an. Von diesen sollte man nicht zu viel erwarten, letztlich sind es zwei Veranstaltungen mit allen internationalen Studierenden, bei denen ein paar nützliche und viele überflüssige Tipps gegeben werden. Star dieser Veranstaltung war ein Polizist, der in Ruhe aufzählte, was in Polen alles verboten sei und aus dieser Aufgabe ein kleines Stand up machte. Das Treffen mit dem Psychologie-Koordinator war besonders kurz und unfruchtbar, im Wesentlichen zeigte er uns den Stundenplan und entließ uns danach wieder.

Kurse

Da es leider kein zentrales System wie Puls gibt, wurde die Wahl der Kurse zu einem schwierigen Unterfangen. Auf verschiedenen Webseiten findet man Erasmus-Stundenpläne – eine Übersicht über die Kurse, die jedes einzelne Institut auf Englisch anbietet. Ich nahm drei der vier angebotenen Kurse für Psychologie und zwei Soziologie-Kurse, um sie mir als Nebenfach anrechnen zu lassen. Diese beiden Kurse stammen aus einem Master für Interkulturelle Mediation, allerdings belegen diese Kurse auch einige Erasmus-Bachelor-Studenten. Dazu kam ein Polnisch-Sprachkurs, der zwei Mal die Woche stattfand. Alle meine Kurse waren mit zwischen 7 und 20 Studierenden relativ klein. Diese waren ausnahmslos international, die polnischen Studierenden haben ihre Kurse in einem verbindlichen Stundenplan festgelegt, viele sind überrascht, dass es an ihrer Uni überhaupt Kurse auf Englisch gibt. Während in Potsdam maximal drei Dozierende jemals meinen Namen gelernt haben und sich maximal eine noch heute an ihn erinnern könnte, lernten die Kursleiter hier meist jeden einzelnen Namen. Auch die Studierenden kennen sich untereinander recht gut, sodass meist eine familiäre Atmosphäre herrscht. Alle meine Dozenten waren extrem unterstützend, überschrittene Deadlines zur Kursanmeldung, mehr benötigte Leistungspunkte, frühere Prüfungstermine oder ähnliches waren nie ein Problem, alles war deutlich flexibler als ich es gewohnt bin. Die Qualität der Kurse war selbstverständlich schwankend. Ein Kurs bestand aus dem Ausarbeiten einer Werbekampagne, was sehr spannend war, aber leider komplett ohne Input des Referenten auskommen musste. In einem anderen Kurs führten wir eine Studie zur Arbeitszufriedenheit durch, die wohl als die Studie mit den schlechtesten Gütekriterien der Geschichte in die Annalen eingeht. Meine Vorlesung zu aktuellen Themen der Psychologie war sehr interessant, es ging um den Einsatz der Virtual Reality in der Psychologie, sie fand aber leider nur drei Mal statt und wurde mit einer 5 Fragen-Multiple Choice-Klausur erfolgreich von mir abgeschlossen. Meine beiden Soziologiekurse waren extrem gut. Nach der Gewöhnungsphase an den völlig anderen Ansatz und die viele Zeit, die ins Texte lesen investiert werden muss, hatte ich viel Freude an den Diskussionen. Besonders der Kurs zu Kultur war mit zwölf verschiedenen Nationen am Tisch extrem spannend. Die Prüfungsleistungen waren in zwei Kursen nur Referate, ein Mal eine Klausur, ein Mal eine mündliche Prüfung, ein Mal ein Essay. Ohne unmenschlich großen Aufwand schaffte ich alle Klausuren mit sehr guten Noten.

Die Universität

Immer mal wieder wird man ungläubig angestarrt, wenn man erklärt, dass Potsdam drei Campusse hat statt nur einem. Wroclaw toppt das, es ist selten, dass mehr als ein Gebäude der Uni nebeneinander steht. Wenn man vorwiegend in einem Fachbereich studiert, ist das kein Problem, hat man verschiedene, kann man sich auf viel Quality Time in polnischen Bussen einstellen. Die räumliche Verteilung führt natürlich auch dazu, dass kein richtiges Uni-Flair aufkommen mag. Allerdings wird das durch die riesige Anzahl von Studenten in der ganzen Stadt kompensiert. Etwa ein Fünftel der Einwohner Wroclaws sind Studenten und das schlägt sich im Stadtbild und der Infrastruktur nieder. Als Universitätsstandort ist Wroclaw also nicht die schlechteste Wahl. 

Kontakte

Dem klassischen Klischee des Erasmus-Studenten entsprechend, hatte ich so gut wie nichts mit polnischen Studenten zu tun. In den Kursen saßen sie nicht und auch ansonsten war es schwer für mich, Freizeitaktivitäten zu finden, bei denen ich tatsächlich Einheimische kennen gelernt hätte. So blieben mir die internationalen Studierenden. In allen Kursen traf ich ein paar gute Leute, mit ein paar wurde daraus eine Freundschaft, mit den meisten eine gute Bekanntschaft. Das ESN in Wroclaw ist sehr aktiv, darüber kann man also ohne Probleme Menschen kennenlernen. Ich kam auf einen anderen Weg, lernte nach einem halben Monat einen netten Typen kennen, der nun mein Freund ist und beschäftigte mich erst einmal zwei Monate lang vorwiegend mit ihm. Danach stellte ich fest, dass eine Person – so dolle man sie auch liebt – nicht für ein sozial befriedigendes Leben reicht und intensivierte wieder die Kontakte zu den Leuten, die ich bisher schon kennengelernt habe. Rückblickend hätte ich definitiv mehr tun können und mehr Menschen kennenlernen können, aber die Beziehungsfalle schnappt eben zu wann sie will, und beschweren will ich mich darüber nun wirklich nicht.

Sprache

Polnisch, Oh Polnisch! Noch nie hat mir eine Sprache so viel abverlangt, noch nie habe ich mir so oft überlegt, mit etwas ein für alle Mal aufzuhören, nie habe ich so lange gebraucht, um mit etwas warm zu werden. Kurz: Polnisch ist ein pain in the ass. Sieben Fälle, Dutzende Endungen und unzählbare Ausnahmen und Konsonantenwechsel. Die eine Sache, die leicht ist, ist auch die größte Schwäche. Fast ausnahmslos jedes polnische Wort wird auf der vorletzten Silbe betont. Was für eine Erleichterung, sagt der Spanischlerner, der sich mit drei komplizierten Regeln rumschlägt, was für eine Erleichterung, sagt der Russischlerner, der einfach absolut keine Ahnung hat und bei jedem Wort raten muss, nicht selten dabei ein unverfängliches Wort in eine vulgäre Beleidigung umwandelnd. Leider führt das aber auch dazu, dass Polnisch wahnsinnig unmelodisch klingt, was durch das absurde Missverhältnis zwischen Vokalen und Konsonanten und die Vielfalt an unbestimmbaren Zischlauten noch verstärkt wird.  Durch meine Russischkenntnisse fiel mir einiges leichter, zumindest decken sich sechs Fälle im Gebrauch und die grundlegende Struktur der Sprache ist ähnlich, sodass der Einstieg nicht ganz so hart war. Der Semester-Sprachkurs war ein hartes Pflaster, da die Teilnehmer meiner Gruppe vor allem Russen und Ukrainer waren, die eigentlich ihre Muttersprache sprechen können, was dann schon Polnisch genug klingt. Er half mir aber extrem, da wir wirklich in die Tiefe von Grammatik gehen konnten und auch mehr Zeit zum Wörter lernen blieb. Dazu nahm ich – überambitioniert, wie ich am Anfang war – Privatunterricht, der eine wahnsinnig hohe Qualität hatte und mir mehr als alles andere in die Sprache geholfen hat. Mittlerweile habe ich etwa A2/ B1- Niveau, was für die Zeit gar nicht so schlecht ist. Und nach all der Mühe, die ich in diese hässliche kleine Sprache, die mir mittlerweile eigentlich ganz gut gefällt, gesteckt habe, wäre es töricht, einfach so aufzuhören.

Unterkunft

Da ich manchmal dumm bin, bemühte ich mich vorher absolut nicht um eine Unterkunft. Es stand fest, dass ich nicht ins Wohnheim gehen würde, und diese Entscheidung stellte ich nach Erzählungen von anderen Studenten auch nie in Frage. Die meisten waren dort in Zweierzimmern untergebracht, die Ausstattung war in Ordnung, aber auch nicht besonders schön. Deshalb suchte ich mit einem Makler, den meine Eltern über Umwege kannten, nach einer Einraumwohnung. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Die meisten Vermieter von Wohnungen wollen mindestens eine Mietzeit von einem Jahr. Andere hatten von entfernteren Bekannten schlimme Geschichten von Erasmus-Studenten gehört und zogen es vor, mich nicht in ihre Wohnung zu lassen. Auch eine WG zu finden war nicht leicht. Über eine merkwürdige Erasmus-Seite fand ich schließlich ein Angebot, was ganz gut klang. Ich hatte zwar mit weitaus weniger Miete gerechnet, es entsprach aber (wie der Großteil der passenden Angebote) meinem Mietpreis in Potsdam. Wroclaw ist durch den Status als Großstadt und beliebte Kulturhauptstadt nicht das polnische Mietparadies, was ich mir erhofft hatte, im Gegenteil kann es hier durchaus passieren, dass man mehr Geld bezahlt als zu Hause. Der Vermieter war etwas, was man in der Fachsprache einen dubiosen Typen nennt. Ewig lange Telefongespräche, viele Bedingungen, viele Klarstellungen, gipfelnd in der Frage, ob ich ihm überhaupt vertraue. Nein war die Antwort, ich bejahte allerdings – schließlich hatte er eine Wohnung und ich nicht. Die erste Miete und die Kaution musste ich bar bezahlen, um in die Wohnung zu dürfen. Es gab anschließend allerdings keine Probleme mehr. Die Wohnung war spartanisch eingerichtet und lag leider im 4. Stock eines Altbaus, der auch wirklich alt war und nie renoviert wurde. Dafür lag sie nah am Zentrum. Und für fünf Monate hält man es doch so gut wie überall aus. 

Freizeit und Lifestyle

Da ich leider nie anfing, vernünftig zu kochen, gab ich extrem viel Geld für Essen aus. Man kann in Wroclaw sehr gut und relativ preiswert essen, es ist fast egal, in welches Restaurant man geht – um mehr als 10 Euro für eine gesamte Mahlzeit auszugeben, muss man sich schon sehr dolle anstrengen und mit einem absurd hohen Trinkgeld versuchen, den Angestellten die Handynummer zu entlocken. Vor allem die Burgerladenlandschaft hat mir viel Freude gemacht, aber auch einige tatsächlich polnische Restaurants gibt es. Was ich aber noch lieber als Restaurants mochte, waren die Cafés der Stadt. Stunden verbrachte ich in ihnen, ob zwischen den Veranstaltungen oder einfach so, um tatsächlich einen Tisch zu haben, was in der Wohnung nicht der Fall war. Vor allem das Vinyl Café, Café Barbara und Franz Kawka sind dabei zu nennen und wurden für mich die Zuhauses 2 bis 4.  In meiner Freizeit fuhr ich aus beziehungstechnischen Gründen viel in eine nahe gelegene Kleinstadt namens Olawa, was ich allerdings – sollte nicht eine geliebte Person auf einen warten – nicht empfehlen kann. Neben meinem Polnischunterricht nahm ich auch Gesangsstunden in der Garderoba Muzyczna. Damit setzte ich einen lange gehegten Plan in die Tat um, und das lohnte sich extrem, nachdem ich schon mein ganzes Leben lang singe, lernte ich nun endlich, wie man singt.  An Kultur hat Wroclaw einiges zu bieten. Ich ging regelmäßig in die Oper und entdeckte viel zu spät das Narodowe Forum Muzyki für mich (die Philharmonie). In beidem kriegt man, wenn man sich früh genug darum kümmert, vernünftige Plätze für wenig Geld. Neben einigen Museen, die nicht besonders spektakulär sind, sticht vor allem das Muzeum Pana Tadeusza heraus. Dieses beschäftigt sich eigentlich vor allem mit dem gleichnamigen Roman des Dichters Adam Mickiewicz, vor allem lernt man dort aber wahnsinnig viel über die polnische Geschichte und Identität. Nicht wenige verließen das Museum mit dem Gedanken, Polen nun verstanden zu haben. 

Reisen

Es ist sehr leicht und sehr günstig in Polen zu reisen. Der PolskiBus deckt viele Strecken für kleines Geld ab, die Bahn braucht zwar meistens länger, ist dafür aber oft auch absurd günstig, da man als Student nur 51% des Fahrpreises zahlt. Ich unternahm allerdings nur zwei Reisen, nach Poznan und Warschau. Poznan ist einfach mal hübsch für einen Tag, Warschau polarisiert extrem stark. Mir ist es aber eine meiner Lieblingsstädte geworden, vor allem wenn man Museen nicht ganz doof findet, hat man mit dem jüdischen Museum, dem Aufstandsmuseum und dem Chopin-Museum mindestens zwei Tage sehr gut zu tun.


Fazit

So sehr ich es der EU- Kommission wünschen würde, von Persönlichkeitsveränderung, Identitätsprägung und bester Zeit meines Lebens kann ich wohl nicht sprechen. Nach dem Abitur war ich für ein Jahr in Russland, was in jeder Hinsicht krasser und bescheuerter war und zudem in einer weitaus sensibleren Phase der Persönlichkeitsentwicklung stattfand. Trotzdem hatte ich in Wroclaw eine wahnsinnig schöne Zeit. Zwar hätte ich auf der Ebene der sozialen Kontakte mehr rausholen können, alles andere lief aber ganz wunderbar. Zu der Stadt habe ich eine intensive Beziehung aufgebaut, die wahrscheinlich mein Leben lang bestehen bleiben wird. Ich habe tolle Menschen aus anderen Städten und Ländern kennengelernt, nebenbei viel über ihre Nationen erfahren und gelernt, mich viel entspannter und flüssiger auf Englisch zu verständigen. Von einer Notlösung hat sich Wroclaw zu einem Gedanken voller Wärme und Zufriedenheit verwandelt. Nie dachte ich darüber nach, wie es in Istanbul wohl gelaufen wäre. Ob ich akademisch so viel mitgenommen habe, vermag ich nicht abschließend zu beantworten, geschadet hat es wohl aber nicht. Und könnte es persönlich besser laufen, wenn man mit einer Beziehung nach Hause zurückkehrt? Vermutlich nicht. Wroclaw hat sich einen festen Platz in meinem Herzen erspielt und wirkt nicht so, als wolle es den so schnell wieder aufgeben.

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