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Mein Auslandssemester in Dunedin

Meine Wahl nach Neuseeland zu gehen, galt vor allem der englischen Sprache. Zudem konnte ich auch im deutschen Sommersemester meinen Auslandsaufenthalt planen, das bei Partneruniversitäten mit festen Exchange-Plätzen nur zum Wintersemester möglich wäre. Ich entschied mich für die University of Otago in Dunedin. Es ist keine Partneruniversität von Potsdam, daher hatte ich den Status eines „Free Movers“. Ein Vorteil (und essentiell als Free Mover, wenn in Deutschland die Kurse anerkannt werden sollen) von der University of Otago war, dass das Vorlesungsverzeichnis komplett online einsehbar ist.


Studienfach: Europäische Medienwissenschaft

Aufenthaltsdauer: 02/2014 - 05/2014

Gastuniversität: University of Otago

Gastland: Neuseeland

Durch Infomaterialien, die bei dem AAA in Potsdam ausliegen, bin ich auf zwei Institute aufmerksam geworden, die zwischen Studieninteressierten und den ausländischen Hochschulen vermitteln. Ich entschied mich für das Ranke-Heinemann-Institut. Es ist auf Australien und Neuseeland spezialisiert und ich fühlte mich sehr gut betreut. (Das andere Institut war das IEC, welches zusätzlich amerikanische Universitätsvermittlungen anbietet). Mein erstes Meeting vereinbarte ich etwa ein Jahr vor Antritt des Auslandsaufenthaltes mit dem Ranke-Heinemann-Institut. Die Vorbereitung und das Beantragen aller Unterlagen nimmt mehr Zeit in Anspruch als ich zuvor dachte.

Studienfach: Europäische Medienwissenschaft

Aufenthaltsdauer: 02/2014 - 05/2014

Gastuniversität: University of Otago

Gastland: Neuseeland

Als Sprachtest konnte ich auch den DAAD-Sprachtest einreichen. Er ist kostenlos und wird etwa einmal pro Monat vom Sprachzentrum in Potsdam angeboten. Es muss in allen Teilbereichen ein B (entsprechend einer Note 2) erreicht werden, um an der University of Otago angenommen zu werden. Ein Sprachkurs der Universität bereitet gut auf die 4 Teilabschnitte (Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen) des Tests vor. Ich hatte zwar ohne diese Vorbereitung überall ein B, fand den Kurs (Academic English), den ich danach besuchte, jedoch sehr hilfreich. Für den Sprachtest empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung da er sehr schnell ausgebucht ist. Plant diesen frühzeitig ein und bereitet euch gut vor!

Das Study Transcript habe ich selbst übersetzt und von einer professionellen Übersetzerin danach korrigieren lassen. Mit dem Studienbuch wird das Study Transcript vom AAA beglaubigt. Es sollten als Nachweis der erbrachten Leistungen schon Noten vergeben worden sein. Bei dem Study Abroad Bewerbungsformular der Gasthochschule musste ich bereits meine Papers (gewählte Module) angeben. Dies ist eine Vorauswahl und kann mehr Papers beinhalten als ihr am Ende wählt. Als International Student dürfen nur 3-4 Papers belegt werden. Die endgültige Einschreibung erfolgt vor Ort in der ersten Woche. Für Papers aus höhere Semestern müssen Nachweise erbracht werden, dass bereits Grundlagen vorliegen (z.B. konnte ich für ein Design- Paper mein BA in Design vorweisen).
Zu Punkt 7, den Referenzen, habe ich mich per Email bei dem zuständigen Department an der Gastuniversität erkundigt, brauchte jedoch keine. Die gesammelten Unterlagen reichte ich beim Ranke-Heinemann-Institut etwa 8 Monate vor Antritt ein. Es wäre auch noch später möglich (ich denke bis 4 Monate vor Beginn des Semesters in Neuseeland wäre eine Bewerbung an dieser Universität möglich gewesen). Etwa 3 Wochen danach habe ich meinen „Offer of Place“ erhalten. Die Annahme des Studienplatzes erfolgt mit Bezahlung der Studiengebühren sowie der Krankenversicherung (zusammen 12.488 NZ-Dollar). Diese war an der University of Otago obligatorisch.

Nach der Bezahlung erhielt ich eine „Fee Receipt“, womit das Studenten-Visum beantragt werden kann. Den Flug habe ich Über STA-Travel gebucht, da ich einen persönlichen Ansprechpartner bevorzuge. Zudem ist es leichter die Reise zu planen, falls Zwischenstopps eingebaut werden sollen oder Umbuchungsmöglichkeiten bestehen sollen. Ich war jedoch nicht vollkommen zufrieden mit dem Service (besser mehrere Angebote einholen).

Finanzierung

Ich erhalte in Deutschland Bafög. Daher habe ich mich auch für das Auslands-Bafög beworben. Dies sollte 6 Monate oder vorher geschehen. Bewerbt euch, auch wenn ihr in Deutschland kein Bafög erhaltet. Die Einkommenssätze der Eltern sind andere. Meine Zusage erhielt ich erst eine Woche vor dem Auslandsaufenthalt. Ihr braucht also relativ viel Geld um zuvor die Gebühren, den Flug und das Visum zu bezahlen (auch hierfür braucht ihr einen Nachweis, dass ihr genügend Geld für den Aufenthalt habt, was bei mir der Nachweis für das Bafög war). Zudem habe ich mich für ein PROMOS-Stipendium beworben und auch eine viermonatiges Stipendium in Höhe von 300 Euro pro Monat erhalten.

Studium an der Gastuniversität

Als allererstes meldete ich mich im International Office an der Gastuniversität. Hier erhielt ich eine Übersicht wie und wo alle weiteren Anmeldungen und Einführungen stattfanden. Von der Universität ist ein Datum für International Students festgelegt, an dem diese angereist sein sollten. Es reicht vollkommen aus, an diesem Tag oder ein bis zwei Tage vorher da zu sein (dieser Termin liegt noch vor der O-Week). Die erste offizielle Woche des Semesters bzw. die Woche vor dem richtigen Start, ist die O(rienation) Week. In dieser Woche schreibt ihr euch für die Papers ein. Vertreter der Departments beantworten Fragen zu diesen und prüfen ob die Voraussetzungen für die Einschreibung erfüllt sind. Ich schrieb mich zuerst für 4 Papers ein, wählte jedoch nach der Einführungsveranstaltung eines wieder ab. Meine drei gewählten und benoteten Papers waren: „The Culture of the European City“, „Design for Innovation“ und „Maori Society“. Als Free Mover durfte ich aus dem gesamten Kursangebot wählen. Der Aufbau war klassisch. Jedes Paper bestand aus Vorlesung, Seminar und Übung mit 3 Stunden pro Woche. Im gewählten Designkurs waren es 5 Stunden (3 Stunden Übung bzw. Zeit seinen Arbeitsstand zu präsentieren und zu diskutieren). Die Bewertung der Papers erfolgt nicht nur über ein Projekt oder eine Klausur, sondern über mehrere Essays, die während des Semester abgegeben werden. Nach der Vorlesungszeit folgen zwei Wochen Examenszeit. Ich schrieb zwei Klausuren und insgesamt 5 Essays. Im Designkurs musste eine Einzelpräsentation und ein umfangreiches Gruppenprojekt mit einem Report
abgegeben werden (anstatt Essays und Klausur). Jedes Paper hat einen Umfang von 18 bis 20 Credit-Points. Mit 54-72 Credits ist ein Semesterumfang erreicht und vergleichbar mit 30 ECTS-Leistungspunkten in Deutschland.

Das Studienklima ist sehr angenehm. Der Campus liegt zentral in der Stadt und konzentriert sich auf mehrere Hauptgebäude. Da jede Vorlesung/Seminar 50 Minuten umfasst, traf ich fast immer Kommilitonen und Freunde auf dem Weg zwischen den Vorlesungen und hat Zeit sich kurz auszutauschen oder offene Fragen an die Dozentin/den Dozenten zu stellen. Die Woche vor der OWeek gab es für Exchange Studenten die Möglichkeit an einer Einführungswoche teilzunehmen. Hier müsste nachgefragt werden ob dies auch für Free Mover offen wäre. Ich habe dieses Angebot nicht wahrgenommen da ich zuvor nichts davon wusste. Das International Office ist jeden Tag besetzt und bei jeglichen Fragen sehr hilfsbereit. Die Dozenten bieten bei ihrer Einführungsveranstaltung an, sich bei allen Fragen per Email an sie wenden zu können. Ich erhielt immer eine Antwort innerhalb kurzer Zeit und habe auch Sprechstunden der Dozenten wahrgenommen. Sehr gut funktioniert die allgemeine Information, die zentral im Hauptgebäude liegt. Hier können Dokumente beantragt werden (offizielle Bestätigung des Auslandssemesters oder das Transcript of Records), Papers hinzu- bzw. abgewählt oder allgemeine Informationen eingeholt werden. Alle Mitarbeiter und Dozenten waren sehr freundlich und hilfsbereit.

Auf dem Campus gibt es mehrere Bibliotheken, die thematisch unterteilt sind. Seit kurzem steht den Studierenden ein Study Centre zur Verfügung. Dies ist ein Haus mit individuellen und Gruppenlernplätzen, Sofas und Café. Alle Bibliotheken bieten jedoch viel Platz zum Lernen und haben täglich geöffnet. Die Central Library hat beispielsweise in der Woche von 6-23 Uhr auf und am Wochenende ab 9 Uhr. Sie bietet eine großen Computerpool sowie einen IT-Service, der bei Einstellungen der eigenen elektronischen Geräte hilft. Der Studierendenausweis ist gleichzeitig Kopierkarte, die neben den Kopierern aufgeladen werden kann. Im Designlabor stehen etwa 25 Imac´s, die von Designstudenten genutzt werden können (mit Adobe-Suite, 3D- und Schnittprogrammen). Dieses Labor ist über einen Türcode 24 Stunden nutzbar. Auf allen Computern erfolgt die Anmeldung durch Angabe des Nutzernamens und Passwort (Erhalt nach der Einschreibung und bei Ausgabe des Studierendenausweises). Wie in Potsdam PULS, bietet Otago das System PIMS an. Hier sind der Status, die gewählten Papers, später die Klausurzeiten und die Prüfungsergebnisse angegeben. Zudem gibt es das System Blackboard (von PIMS aus verlinkt), wo Dozenten Arbeitsmaterial, Lecture Slides und Onlinetests zur Klausurvorbereitung hochladen. Jeder Studierende hat eine Otago-Emailadresse, die ebenfalls über PIMS verlinkt ist.

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Durch den Auslandsaufenthalt hat sich mein akademisches Englisch verbessert. Den Vorlesungen zu folgen, war von Beginn an relativ leicht. Am Schwierigsten war es, die Aussprache der Kiwis zu verstehen. Der Akzent von anderen Englischsprechenden schien mir verständlicher. Das Schreiben von längeren Essays auf Englisch war für mich völlig neu. Ein Dozent gab mir das Feedback, dass zwischen meinem ersten und dritten Essay eine spürbare Verbesserung zu sehen war. Im spontanen Gespräch könnte ich noch besser werden. Erst nach einigen Monaten merkte ich, dass ich Vokabeln in meinen aktiven Wortschatz übernommen habe. Im allgemeinen sehe ich den Auslandsaufenthalt als nächste Stufe in meinem Englischverständnis; ich spreche jedoch weder akzentfrei noch wie eine Muttersprachlerin. Ich kann mich nun besser und präziser ausdrücken und wissenschaftliche Arbeiten verfassen.

Wohn- und Lebenssituation

Ich hatte mich im Voraus entschieden, ein WG-Zimmer zu nehmen und begann die Suche vor Ort, da mir die Mitbewohner und die Wohnung an sich sehr wichtig waren. Für die ersten zwei Tage hatte ich ein Hostel gebucht. Am ersten Tag in Dunedin suchte ich das Accomodation Office der Universität auf. Es bietet diverse Möglichkeiten, ein Zimmer zu finden: eine täglich aktualisierte Liste mit freien Zimmern oder mehrere Speed-Flatting Abende, wo sich Wg´s mit noch freien Zimmern und Suchende anmelden konnten. Ich rief am ersten Tag mehrere WG´s von der Liste an. Am selben Nachmittag konnte ich bereits drei Zimmer anschauen und entschied mich am darauffolgenden Tag für eines der drei (ich hätte jedoch alle drei nehmen können). Mein Zimmer war nicht möbliert. Meine neuen Mitbewohner holten mich vom Hostel mit dem Auto ab und halfen mir beim Einkauf der Möbel aus Trödelläden (Lieferservice der großen Möbelstücke). Zu beachten ist, dass fast jeder Vermieter (Landlord) eine Kaution fordert, die zwischen einer und vier Wochenmieten liegen kann. Die Mietzahlung erfolgt wöchentlich. In Neuseeland ist es üblich, Wohnungen /Häuser nur für ein Jahr zu mieten. Da alle Studentierden im Februar wieder zurückkehren (Beginn des ersten Semesters) entstehen auch da die meisten WG´s neu. Vor dem Einzug sollte geklärt werden, ob es auch möglich ist, das Zimmer nur für ein Semester (also ein halbes Jahr) zu mieten, was der Landlord entscheidet. Bei mir hat alles wunderbar einfach gepasst. Dunedin hat kein Wohnraumproblem und ist im Vergleich zu anderen neuseeländischen Städten noch relativ günstig (Auckland ist am teuersten). Mein Zimmer kostete 90 NZ-Dollar pro Woche. Hinzu kommt Wi-Fi und Strom, was bei mir pro Woche 20 NZ-Dollar betrug. Heizungen oder Gas sind in Neuseeland nicht üblich. Geheizt wird durch Air-Condition, die kaum eine WG benutzt da sie zu teuer sind. In meiner WG war ein Kamin in der Küche und eine Fuhre Holz wurde vom Vermieter gestellt. Ansonsten kann ich
empfehlen warme Kleidung mitzunehmen. Es ist normal mit Daunenjacke und Fellboots am Küchentisch zu sitzen :)

Lebenserhaltungskosten sind ähnlich wie in Deutschland. Alles was Dienstleistungen beinhaltet (z.B. Schuhe reparieren) ist teurer. Zudem sind alkoholische Getränke und Zigaretten sehr noch besteuert. Als Lunchangebot ist in der Universität ein Food-Court integriert. Ein Mittagessen kostet um die 8 Dollar und ist vergleichbar mit einem Bistro oder einfachem Restaurant. An öffentlichen Verkehrsmitteln bietet Dunedin nur ein Busnetz, das wenige Studierende nutzen. Es ist nicht so gut ausgebaut und relativ teuer. Da jedoch die Stadt auch überschaubar ist, können die meisten Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Autokäufe sind sehr simpel; Zulassung und „TÜV“ relativ günstig und einfach zu erlangen. Die Benzinpreise gleichen den deutschen. Ein Internationaler Führerschein sollte vorliegen (auch bei Anmietung von Autos). Bankgeschäfte sind einfach zu tätigen. Ich habe mir ein Girokonto bei einer der drei großen Banken angelegt, von meinem deutschen Konto größere Summen abgehoben und auf das neuseeländische Konto eingezahlt. Aus persönlicher Erfahrung, ist der Wechselkurs an Autmaten günstiger als Bargeld bei Banken/Wechselstuben zu tauschen. Bei der Überweisung der Studiengebühren muss zugleich eine Krankenversicherung an die University of Otago gezahlt werden. Eine eigene Absicherung stattdessen ist nicht möglich. Bei chronischen Krankheiten oder laufenden Behandlungen, würde ich mich vor Abreise erkundigen, was von dieser Pflichtversicherung getragen wird. Ich musste die Versicherung in Anspruch nehmen und war sehr zufrieden mit ihr, weiß jedoch, dass es sehr wichtig war, dass die Beschwerden zum ersten Mal auftraten.

Für Freitzeitaktivitäten bietet das OUSA Center (http://www.ousa.org.nz/) jede Menge Kurse und Angebote, die gebucht werden können. Das Angebot erstreckt sich von diversen Sportarten, Tanz-, Koch- und Handwerkskursen, buchbaren Musikzimmern, einem kostenlosen Frühstücksangebot und noch mehr.Die Kurse sollten früh gebucht werden, am Besten in der O-Week. Das angebotene Programm erhält jeder bei Anmeldung im International Office. Zudem findet in der O-Week der 'Clubs-Day' statt, wo jeder für einen kleinen Betrag in diversen Clubs und Associations beitreten kann. Vor allem Sportarten und Länder sind hier vertreten, die ein wechselndes Angebot haben. Ich selbst bin nicht aktiv einem Club beigetreten, aber gerade am Anfang, wenn man neue Leute kennen lernen will, empfiehlt sich dies. Zudem hat die Universität ein Fitnessstudio, was bei vorzeigen des Studierendenausweises kostenlos ist. Hier kann Basketball, Pool, Badminton und Tischtennis gespielt werden und das Equipment kostenlos ausgeliehen werden. Anderes Equipment wie Surfboards, Wintersport- oder Campingbedarf kann ebenfalls gegen eine Gebühr ausgeliehen werden.

Auch wenn Dunedin mit 100000 Einwohnern relativ klein erscheint, bietet die Stadt ein gutes Kulturangebot und gilt als alternativ in Neuseeland (in den 1980ern gab es eine ganze Musikrichtung, die nach der Stadt benannt ist, siehe „Dunedin-Sound“). 


Rückblick

Rückblickend würde ich kaum etwas anders machen. Die Erfahrung war großartig und mir schien, erst einmal vor Ort angekommen, alles einfacher zu laufen als in Deutschland. Meine einzigen Tipps sind: etwa ein Jahr zuvor mit der Planung anfangen, da dann Verzögerungen bei der Zusammenstellung der Unterlagen nicht den Auslandsaufenthalt stoppen. Zudem war das Zurückfinden in die alte Strukturen schwieriger, als das sich finden, neu erfinden in einer neuen Umgebung. Auch hier würde ich ein bis zwei Wochen einplanen um den Jetlag auszukurieren und sich langsam wieder einzufinden, denn die zuvor gewohnte Umgebung, Familie und Freunde haben sich zwar nicht geändert, doch nach der Auslandserfahrung wird das zuvor Gewöhnliche mit anderen Augen wahrgenommen.

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