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University College Copenhagen UCC Blaagaard/KDAS 2013/14

Lasst euch nicht davon abschrecken, dass wenig Werbung für Dänemark gemacht wird. Ergreift die Intitiative und fragt direkt bei der Uni nach, denn so ein Austausch lohnt sich wirklich. Nachdem ich dann meine Bewerbung abgegeben hatte und auch eine Woche später die Zusage bekommen hatte, fing die Planung an. Hier hat uns die UCC allerdings einiges abgenommen, wie die Wohnungssuche. Sucht auf keinen Fall in Kopenhagen eine Wohnung selbst!!! Es ist UNMÖGLICH! Die Angebote der Uni sind aber recht gut und man kommt eigentlich schnell in Kontakt mit anderen Studenten. Ich war da allerdings die Ausnahme, da ich ein Zimmer bei einer deutschen Familie bekommen hatte. Jedoch waren alle anderen Studierenden mindestens zu 2. untergebracht.


Studienfach: Englisch, Mathematik, Sachunterricht

Aufenthaltsdauer: 01/2014 – 04/2014

Gastuniversität: University College Copenhagen

Gastland: Dänemark

Da ich kein Bafög bekomme und es auch nicht versucht habe, hatte ich mit Dokumenten wenig Stress, allerdings sollte man sich da sehr früh drum bemühen und auch der dänischen Uni schreiben, sonst bekommt ihr nie die notwendigen Dokumenten. Nachdem wir nach einer Stundenlangen Bahnfahrt in Dänemark angekommen sind, wurden wir von einem verwirrten Tutor abgeholt, der uns Richtung unserem neuen Zuhause gebracht hat. Da ich jedoch nur auf dem Weg gewohnt habe, wurde ich von meiner Vermieterin an dem Bahnhof in meiner Nähe abgeholt und gleich herzlich mit Abendbrot willkommen geheißen. Am Sonntag hieß es dann, Monatskarte kaufen, ausruhen, Stadt erkunden und feststellen, dass die Läden auch Sonntags geöffnet haben. Und schon hieß es MONTAG – Uni Start!

Der erste Tag und die ganze erste Woche waren super. Wir wurden herzlich mit Kaffee und Kuchen (die Dänen essen ständig Kuchen) begrüßt und spielten Kennlern Spiele. Ein Internationales Dinner wurde auch vorbereitet, bei dem jeder was aus seinem Land mitbringen musste. Am Freitag war dann die sogenannte Friday-Bar in der Schule. Grundsätzlich waren die Leistungsanforderungen sehr niedrig gehalten und der Unterricht auch nicht besonders spannend. An einigen Stellen war die Organisation sehr chaotisch und wenn wir meinten, zu viel arbeiten zu müssen, durften wir einen Tag der Woche frei machen… Das Highlight für mich war das Unterrichten in der dänischen Schule. Da ich selbst noch nicht mehr als die Stunden bei der SPÜ unterrichtet habe, war es aufregend und spannend mal mehrere Stunden in der Woche zu unterrichten. Vor allem in einem Land, in welchem man die Sprache nicht spricht und somit die Schüler/innen nicht versteht. Eine super Erfahrung, die ich jedem weiterempfehlen kann.

Aber zurück zu der Uni und den Leute…

Also Angst davor haben, dass du in Dänemark allein dastehst, brauchst du auf jeden Fall nicht. Wir waren eine 30 Leute volle Erasmusklasse mit 8 unterschiedlichen Nationen. Das war echt super, vor allem weil jeder allein bzw. jeder neue Kontakte schließen wollte. Party wurde eigentlich jeden Tag gemacht und alle in die Gruppe integriert. So kann auch gleich das Englisch geübt werden, da man sich ja untereinander verstehen will.

Was allerdings eher schade ist, dass man kaum Kontakt zu Dänen hat, da diese nie zu sehen sind. Grundsätzlich sind Dänen eher distanzierte Leute. Ich empfehle daher, einen Sportverein oder so zu suchen, damit man auch richtige Dänen kennenlernt. Einfach mal bei den Tutoren nachfragen, die helfen einen sehr gern.

Jaa, also mein dänisch wurde auf jeden Fall nicht geschult, außer das ich sagen kann, das ich müde bin, aber darum ging es mir in diesem Auslandaufenthalt nicht. Wer Englisch lernen will, ist da aber gut aufgehoben, da jeder Däne Englisch kann und die Uni auf Englisch ist und eigentlich alles immer auf Enlisch besprochen wird, damit die ganzen Austauschschüler auch was verstehen. Sogar die 90 jährigen konnten einem auf der Straße den Weg erklären.

Miete/Wohnung/Lebenssituation…

Nun kommt das erschreckende an der ganzen Situation. Dänemark ist mega teuer und somit auch der Lebensunterhalt. Versucht auf keinen Fall die Preise mit den deutschen zu vergleichen.Am Anfang bin ich auch in den Supermarkt und mit leeren Händen wieder raus, weil alles so teuer ist, aber man gewöhnt sich dran. Schließlich muss man essen. Empfehlen würde ich Aldi oder Lidl, da es die gleichen Produkte wie hier in Deutschland gibt und sie auch die billigsten Läden sind. Auch die Monatskarten sind teuer und nur für bestimmte Zonen ausgelegt. Die Zonen sind wirklich verwirrend, also wer nach Dänemark geht, kann gern noch mal nachfragen, was das zu bedeuten hat. Die Wohnungssituation habe ich ja oben schon erklärt und man muss mit etwa 400€ für ein Zimmer rechnen. So jetzt kurz über die Preise beschwert und weiter geht es! Kopenhagen ist aber trotz der hohen Preise eine wunderschöne Stadt, die wirklich alles zu bieten hat. Um einiges kleiner als Berlin und sehr viel grün. Vor allem das Radfahren steht da ganz hoch im Kurs und man sollte sich unbedingt ein Rad kaufen, um sich heimisch zu fühlen. Die Leute begrüßen einen auch immer ganz freundlich und helfen wo sie nur können. Es gibt dort extrem viel Wasser und viele Sehenswürdigkeiten, besonders Schlösser. Empfehlenswert ist das Meer und die Schlösser, die außerhalb Kopenhagens liegen. Wer abends was trinken oder weggehen will, ist auch bestens aufgehoben. Ganz ganz viele Bars nebeneinander, die alle irgendwelche Specials haben, wie freies Bier zwischen 0 und 1 Uhr oder so.

Rückblick…

Für mich persönlich war Kopenhagen eine der besten Zeiten überhaupt. Ich habe viele unterschiedliche Menschen kennengelernt, in einer Schule gearbeitet, viel Freizeit gehabt und einfach Spaß gehabt. Ich kann es somit nur empfehlen!!! Wer fragen hat, kann mir gerne schreiben.

Studienfach: Englisch, Mathematik, Sachunterricht

Aufenthaltsdauer: 01/2014 – 04/2014

Gastuniversität: University College Copenhagen

Gastland: Dänemark

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