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Ein Semester an der Universität Wien

Durch eine Veranstaltung von der Fachschaft Psychologie kam ich auf die Idee ein Auslandssemester zu machen. Die Universität war nicht mein erster Wunsch, aber schon eine Wunschuniversität. Die Kontaktaufnahme mit der Hochschule lief ganz normal über das Portal der Hochschule. Besondere Dokumente waren nicht nötig, da eine normale Immatrikulationsbescheinigung ausreichte.


Studienfach: Psychologie

Aufenthaltsdauer: 02/2017 - 07/2017

Gastuniversität: Universität Wien

Gastland: Österreich

Studium an der Gastuniversität

Das Studium ist ähnlich wie in Deutschland, bis auf einige Ausnahmen, in einem Bachelor-Master-System strukturiert. Es gibt mehr Veranstaltungstypen als an der Universität Potsdam. So gibt es neben Vorlesungen, Übungen und Seminaren auch eine Kombination aus Vorlesung und Seminar oder auch reine Literaturseminare. Das Klima ist sehr freundlich und durch Studierende aus dem Ausland auch sehr international. Die Betreuung durch die jeweilige Fachschaft war sehr gut. Sowohl bei der Anmeldung für bestimmte Prüfungen als auch bei fachlichen Fragen war die Beantwortung schnell und zielführend. Die Ausstattung war angemessen, wobei gerade die Bibliothek in der Hauptuniversität umgebaut wird.

Studienfach: Psychologie

Aufenthaltsdauer: 02/2017 - 07/2017

Gastuniversität: Universität Wien

Gastland: Österreich

Kontakte zu einheimischen und ausländischen Studierenden

Da die Universität Wien eine hohe Anzahl von Studierenden aufweist, kommt man recht schnell in Kontakt mit verschiedenen anderen Studierenden. Gerade wegen der nahen Lage zu Deutschland trifft man sehr schnell und oft auf andere Deutsche. Aber auch einheimische Studierende trifft man sehr schnell. Die Seminare sind meist gut durchmischt und die Zusammenarbeit gestaltet sich recht problemlos. Anfängliche Schwierigkeiten mit den verschiedenen Dialekten lösen sich recht schnell auf. Durch die Seminare ergeben sich recht schnell auch private Kontakte. Durch das Erasmus Student Network (ESN) hat man auch eine gute Betreuung durch die Hochschule.

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Da fast alle Veranstaltungen auf Deutsch sind, bietet es sich an mit einigen anderen international Studierenden in Kontakt zu kommen um sein Englisch oder ähnliche Sprachen anzuwenden. Man bekommt aber ein gutes Gefühl für verschiedene Dialekte.

Wohn-  und Lebenssituation

Meine Unterkunft fand ich bei der Österreichische Austauschdienst-Gesellschaft ungefähr 5 Monate vorm Antritt. Diese Organisation betreibt mehrere Wohnheime in Österreich und war auf der Suche nach einer Unterkunft auch meine erste Anlaufstelle. Da ich lange genug in einer WG gelebt habe, kam für mich nur ein Einzelzimmer infrage. Im jüngsten Bezirk von Wien, Seestadt in Aspern, fand ich ein passendes Zimmer mit eigener Küche und Bad. Als besonderer Luxus wurde das Zimmer einmal in der Woche professionell gereinigt. Im Wohnheim gab es eine Waschküche, zwei Sporträume, ein Partyraum (in dem wurden auch regelmäßig vom Wohnheim Partys veranstaltet), ein Fahrradraum sowie auch einige Arbeits- und Musikräume. Das Wohnheim war gemischt mit Studenten, Angestellten der Stadt Wien sowie anderen Personen, die in verschiedenen Flügeln des Hauses untergebracht waren. Das Zimmer war sehr zweckdienlich eingerichtet (klassischer IKEA-Stil) mit Wasserkocher, Mikrowelle, Kaffeemaschine und Fernseher. In der näheren Umgebung gab es ein Spar und ein Hofer zum Einkaufen, sowie kleinere Läden. In 10 min Entfernung befand sich die U2, die direkt in die Innenstadt fährt und an fast allen Uni-Standorten hält. Man braucht dafür etwa 30 min. Für Bankgeschäfte empfiehlt es sich ein Konto in Österreich zu eröffnen, da einige deutsche Banken erhebliche Gebühren auf Transaktion und Abheben erheben. Die Erste Bank hat die meisten Automaten über Wien verteilt. Die Bankkarte zählt zeitgleich als weiterer Studentenausweis. Krankenversicherung stellt kein Problem dar, da mit der Gesundheitskarte eine europaweite Versicherung gegeben ist. Zu den Lebenshaltungskosten sollte man bedenken, dass Wien teuer ist. Es besteht ein Mehrwertssteuersatz von 20% sowie sind Lebensmittel allgemein teurer. Wenn man über 26 Jahre ist, braucht man statt des Studententickets eine Jahreskarte für die öffentlichen Verkehrsunternehmen. Für den Flughafen braucht man immer ein Anschlussticket. Für die Freizeit bietet Wien alles was das Herz begehrt. Aktives Nachtleben, genug Natur zum Wandern, Sportmöglichkeiten en gros und kulturelle Highlights wie Burgtheater, Oper und Museumsquartier.


Rückblick

Rückblickend kann ich sagen, dass Wien in allen Punkten eine Erfahrung wert war. Besonders schlechte Erfahrungen habe ich nicht gemacht. In Wien kann man sich sicher und wohl fühlen. Als Empfehlung kann ich nur sagen, dass man sich bewusst sein muss, dass Wien, ähnlich wie Berlin in Deutschland, nur einen kleinen Ausschnitt aus der Gesellschaft zeigt. Also kann es passieren, dass man während des gesamten Studiums keinem „Urwiener“ begegnet. Oder auch allen auf einmal.

Österreich

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