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DAAD-Preis 2014

Der diesjährige DAAD-Preis wird Leo Wamwanduka (geb. 1979) nicht nur wegen seiner sehr guten Studienleistungen, sondern mindestens ebenso aufgrund seines außergewöhnlichen sozialen Engagements verliehen.


Nachdem Leo Wamwanduka 2004 den Bachelor of Science Geography and Environmental Science an der Midlands State University Zimbabwe abgeschlossen hatte, engagierte er sich die folgenden Jahre weiterhin im Heimatland im Bereich der HIV-Prävention und Betreuung von Betroffenen sowie des Women's Empowerment als researcher und project manager/director bei NGOs wie Oxfam, Padare Men’s Forum on Gender bzw. Envision Zimbabwe Women’s Trust. Neben diesen Tätigkeiten brachte sich Wamwanduka bis zu seiner Ankunft in Deutschland 2013 bei einigen Gremien ein, die ganz ähnliche Ziele verfolgen:

  • Zimbabwe Young Women Network for Peace Building (ZYWNP)
  • Zimbabwe Association for Youth Organisations
  • Simbarashe Network for People living with HIV and AIDS, Zimbabwe
  • Finance Portfolio committee member White Ribbon Alliance for safe motherhood in Zimbabwe

Mit Beginn seines Masterstudiums Public Management an der Universität Potsdam, welches besonders darauf abzielt, die Nachfrage an gut ausgebildetem Fachpersonal im öffentlichen Sektor in Schwellen- und Entwicklungsländern zu erhöhen, riss seine Initiative nicht ab. Sowohl bei der Konzeption und Durchführung des Gender-Workshops und als Gründungsmitglied des Global Cafés als auch als Sprecher des Studiengangs und Mitglied im Prüfungsausschuss bringt sich Leo Wanwanduka mit seinen sozialen und Führungsqualitäten auf eine angenehme Art und Weise ein. Außeruniversitär arbeitet er ehrenamtlich als Projektmitarbeiter bei Total Plural e.V. - einem Verein, der sich für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Afrika einsetzt und Berliner Kinder mit afrikanischen Wurzeln besonders fördert. In seiner weiteren Freizeit übt sich der Vater einer Tochter bspw. in der Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin/Total Plural e.V.

Trotz dieses Mehraufwands beweist er sich als exzellenter Student, der mit seinen Leistungen unter den besten 5% seines Jahrgangs rangiert. Seine Spezialisierung geht in die Fachrichtung Global Public Policy, welche er mit seiner Masterarbeit abschließen wird. Diese beschäftigt sich mit dem brisanten Thema African Asylum Seekers and German Asylum Policy, the Case of the Berlin Oranienplatz Refugee Protest Camp 2012-2014. Anschließend plant Wamwanduka im Feld der internationalen Entwicklungsarbeit, Migration sowie Gender Forschung zu promovieren.