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StipendiatInnen des Akademischen Jahres 2016/17

Egor Bobrov

Die Universität Potsdam freut sich über Egor Bobrov als einen weiteren Empfänger der DAAD-Studienabschlussbeihilfe im Sommersemester 2017. In seiner Bachelorarbeit im Zwei-Fach-Bachelor Soziologie und Erziehungswissenschaft widmet sich Egor dem Thema „Hindernisse und Schwierigkeiten der russischen Migranten im Hochschulbildungssystem Deutschlands“.

Photo: Egor Bobrov

Nach Deutschland führte Egor das Interesse an der deutschen Sprache, gefolgt von einem einjährigen Au-pair-Aufenthalt in Werder (Havel) im Jahr 2010. Dadurch lernte er die Menschen und die deutsche Kultur kennen und beschloss, seine akademische Laufbahn an der Universität Potsdam zu verfolgen. Mit seiner Bachelorarbeit greift der gebürtige Russe eine Materie auf, die ihn nicht nur persönlich tangiert, denn so wie ihm geht es noch vielen anderen. Er sieht es als Beweggrund, sich künftig weiter mit der Integration zu beschäftigen, um anderen zu helfen. Dies stellt er auch regelmäßig bei universitären und außeruniversitären Engagements unter Beweis.

Im Jahr 2015 beschäftigte sich Egor außerdem ehrenamtlich im „APOLLO e.V.“ Berlin. Dort unterstützte er die russischen Praktikanten bei der Weiterbildung in deutschen Landwirtschaftsbetrieben. Seit Dezember 2014 ist Egor ehrenamtliches Mitglied des Theatervereins „Uniater“ in Potsdam, in dem Studierende und junge BerufseinsteigerInnen mit und ohne Behinderung gemeinsam Theaterstücke entwickeln und über die deutschen Grenzen hinweg aufführen.

Photo: Egor Bobrov

Yasmina Darwish

Im Sommersemester 2017 vergibt die Universität Potsdam mit Freuden die DAAD-Studienabschlussbeihilfe an Yasmina Darwish zur Unterstützung ihrer umfangreichen Masterarbeit im Studiengang Biochemie und Molekularbiologie. Die Vollzeit-Forschungstätigkeit zu ihrer Masterarbeit mit dem Schwerpunkt „Optimization of charge variants and glycan analytical methods for a therapeutic antibody using quality by design (QbD) approaches“ beginnt im April und wird acht Monate umfassen.

Photo: Yasmina Darwish

In Saudi-Arabien aufgewachsen, kehrte Yasmina nach Abschluss der Schule zur Aufnahme eines Bachelorstudiums der Biologie zurück in ihr Geburtsland Ägypten. Yasmina entschied sich schon früh gegen traditionelle Vorstellungen und für eine selbstbestimmte akademische Laufbahn im Ausland. Nicht zuletzt, da sie im Rahmen ihres Bachelorstudiums an der American University of Cairo ein einjähriges studienergänzendes Austauschprogramm an der University of Washington in Seattle absolvierte.

Seit 2013 lebt und studiert Yasmina in Deutschland. Die junge Ägypterin arbeitet außerdem seit April 2015 am Max- Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam und hatdort, zusammen mit Kollegen,den Aufbau eines Alumni-Programms initiiert, das jetzt Teil des Max Planck Alumni Association-Vereins ist. Darüber hinaus engagiert sie sich im Buddy-Programm der Universität Potsdam und gibt somit ihre Erfahrung an andere internationale Studierende weiter und begleitet sie bei ihren ersten Schritten. Die Wahl ihres Schwerpunktes der Masterarbeit ist motiviert durch ihre Faszination für Immunologie, die sie dazu anregt eine Karriere im Bereich angewandte immunologische Forschung einzuschlagen. Die Forschung ermöglicht es ihr, ihren Teil zur Forschung im Bereich therapeutische Antikörper beizutragen.

Photo: Yasmina Darwish

Dai-Ying Lin

Mit dem Erhalt der DAAD-Studienabschlusshilfe fördert die Universität Potsdam im Wintersemester 2016/ 2017 die Studentin Dai-Ying Lin bei der Anfertigung ihrer Masterarbeit in Germanistik. Sie betreibt dafür Feldforschung aus einer Metrolingualismus-Perspektive mit dem Thema „Sprachliche Ökologie in Dong-Xuan-Center Berlin“ – Neuland in Deutschland.

Photo: Dai-Ying Lin

Ihre Leistungsbereitschaft zeigte die 30-Jährige bereits bei ihrem vorausgegangenen Studium in den Studienfächern Germanistik und Erziehungswissenschaft an unserer Universität. Auch Prof. Dr. Heike Wiese lobt ihre „zielstrebige und gut organisierte Arbeitshaltung“, so dass sie keinerlei Zweifel daran habe, dass Dai-Ying in ihrer Abschlussarbeit neue und wichtige Erkenntnisse herausarbeiten wird. 

Generell hegt die gebürtige Taiwanerin großes Interesse für Themen wie Eigen- und Fremdverstehen. Sie sehe sich als Brücke zwischen deutschen und asiatischen Sprachen und Kulturen. So arbeitete sie bereits auf verschiedenen Messen als Dolmetscherin, da sie muttersprachlich Taiwanesisch und Chinesisch spricht und sie darüber hinaus noch dem Deutschen und Englischen mächtig ist. Ihre Fertigkeiten konnte sie außerdem noch im Buddy-Programm und dem Refugee-Buddy-Programm unserer Universität einbringen. 

Für ihren Abschluss wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg! Wir freuen uns auf ihre Beiträge zur sprachwissenschaftlichen Forschung.

Photo: Dai-Ying Lin

Ekaterina Karipanova

Wir freuen uns, dass eines der vom DAAD im Wintersemester 2016/2017 ausgeschriebenen Stipendien „Studienabschlussbeihilfe“ an die 26-jährige Ekaterina Karipanova vergeben wurde. Die aus Russland stammende Studentin kann sich damit auf ihre Masterarbeit im Bereich der Fremdsprachenlinguistik fokussieren.

Photo: Ekaterina Karipanova

In ihrer Heimat studierte sie bereits fünf Jahre an der Sankt Petersburger Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen, so dass sie 2012 erfolgreich als Dipl.-Linguistin und Übersetzerin dieses Studium abschließen konnte. In dieser Zeit machte sie bereits erste Erfahrungen in Deutschland, da sie ein Auslandsemester am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Potsdam absolvierte. Danach sei es für sie klar gewesen, dass sie unbedingt wieder in Deutschland und speziell in Potsdam studieren wollte.

Dass Ekaterina eine talentierte Linguistin ist, merkt man schnell an der beeindruckenden Anzahl an Sprachen, in denen Sie Kenntnisse vorweisen kann: Russisch, Deutsch, Englisch, Türkisch, Portugiesisch, Spanisch und Chinesisch. Neben ihrer Faszination an Sprachen, verfolgt sie auch noch viele weitere Interessen. Dazu gehören u.a. Sport und die Schauspielerei.

Für ihren Abschluss und ihre Zukunft wünschen wir ihr alles Gute. Es bleibt zu hoffen, dass Ekaterina uns Potsdamern lange erhalten bleibt.

Photo: Ekaterina Karipanova

Nora Koranova

Unter den StipendiatInnen der DAAD-Studienabschlusshilfe im Wintersemester 2016/ 2017 befindet sich die gebürtige Tschechin Nora Koranova. Sie wird ihren Master in Linguistik mit einer Abschlussarbeit abschließen, in der sie die sprachliche Kohärenz von schizophrenen Menschen untersucht.

Ihren Bachelor in Germanistik absolvierte die 26-jährige Studentin an der Karls-Universität Prag, machte währenddessen ein Austauschsemester an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und studiert nun seit zwei Jahren in Potsdam. Fachlich ist Nora dabei außerordentlich aufgestellt. Laut Dr. Lena Jäger verfüge sie über einen fundierten philologischen Hintergrund, über umfassende Kenntnisse in der formalen theoretischen Linguistik, Psycholinguistik, den empirischen Forschungsmethoden sowie darüber hinaus über technische Fertigkeiten aus dem Bereich der Computerlinguistik. Aus diesem Grund konnte sie ihr Wissen als Tutorin der Vorlesung „Einführung in die Sprachverarbeitung“ an Bachelorstudierende weitergeben. Als interessierte Linguistin kennt sie sich natürlich exzellent in den zugrundeliegenden Theorien aus, tritt aber auch ganz praktisch durch ihr Sprachentalent in Erscheinung. Sie spricht Tschechisch, Englisch und Deutsch fließend, versteht Slowakisch und lernt Arabisch.

Neben ihrer fachlichen Qualifikation weist Nora durch ihre praktischen Tätigkeiten noch viele weitere Fähigkeiten vor. Bspw. war sie als Dolmetscherin für eine tschechische Firma, als Hilfskraft am Hasso-Plattner-Institut und als Angestellte in der Abteilung Qualitätssicherung der Charité – Universitätsmedizin Berlin tätig.

Für ihren Abschluss und ihr zukünftiges Berufsleben wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg!