Logo der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät

NACHLESE E-LEARNING SYMPOSIUM 2014

Mobil und vernetzt - Studieren im digitalen Zeitalter

Etwa 70 E-Learning Akteure trafen sich am 14. November in der Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam zum E-Learning Symposium 2014. Schwerpunktthemen waren aktuelle Trends digitaler Medien in der Aus- und Weiterbildung sowie mögliche Zukunftsszenarien, deren technische Grundlagen gerade entwickelt werden.

In Vorträgen, Demo Sessions, Poster-Präsentationen und einem interaktiven Workshop wurden verschiedene Medienformate und Lernszenarien vorgestellt. Dazu gehörten beispielsweise Computerspiele als Lernmedien, Interaktion in virtuellen Lernwelten und Adaptivitäts-Mechanismen, die Aktivitäten der Nutzer erfassen.

Das Organisationsteam bedankt sich bei allen Akteuren, die zum Erfolg des Symposiums beigetragen haben und bei der Wissenschaftsetage Potsdam für die Gastfreundschaft.

Programmheft herunterladen

Tagungsband herunterladen 




Feedback

Über die Einsendung von Eindrücken, Kommentaren, Anregungen und Kritik zur Veranstaltung, die mit Erlaubnis auf dieser Seite veröffentlicht werden dürfen, würden wir uns freuen.

Kontakt: info@elis.uni-potsdam.de

Programmkommitee, Organisation und Kontakt

 

 

Videomitschnitte

Prof. Dr. Oliver Günther, Prof. Dr. Ulrike Lucke : Begrüßung zum E-Learning Symposium 2014

Begrüßung zum E-Learning Symposium am 14. November 2014 in der Wissenschaftsetage Potsdam durch die CIO Prof. Dr. Ulrike Lucke und einleitende Worte von Prof. Dr. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam.

Kontakt

Prof. Dr. Ulrike Lucke
CIO Universität Potsdam
Lehrstuhlinhaber Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen Universität Potsdam
August-Bebel-Str. 89
14482 Potsdam
ulrike.lucke[aet]uni-potsdam.de

Prof. Dr. Linda Breitlauch: "Faites vos Jeux - Transmediales Spiel als effektive Lernmethode"

Erforschen und Experimentieren wurde als konstruktivistische, gleichermaßen effektive Lernmethode bereits vor dem Zeitalter der Computerspiele beschrieben. Computerspiele bieten als Unterhaltungsmedium, als transmediale oder als so genannte „Serious“ Games interaktive Methoden zum nachhaltigen Lernen. Wie wirksam sie tatsächlich sind, hängt jedoch sehr davon ab, nach welchen Kriterien sie entwickelt werden. Als wichtigste Indizien für nachhaltige und effektive Spiele erscheinen Merkmale, die bisher eher Kritik am Medium ausgelöst haben: Unterhaltungswert, Spielfreude, Immersion und emotionale Involviertheit.

Kontakt

Linda Breitlauch
Hochschule Trier
Professur für Game Design, Fachbereich Intermedia Design
Irminenfreihof 8
54290 Trier
kontakt[aet]intermediales-design.de

Prof. Tatiana N. Noskova: "E-Learning in der beruflichen Bildung an der Fakultät für Informationstechnik"

The presentation focuses on the approaches of the Faculty of Information Technology, Herzen State Pedagogical University of Russia, Saint-Petersburg, in the use of e-learning at the levels of undergraduate and graduate students of the following areas: "Information systems and technologies", "Teacher Education." It is shown that in the new century pedagogical objectives are reached not only by means of traditional educational environment, but also by means of virtual environment interactions. Therefore, teachers of the XXI century must have new professional competences. The experience of such competences formation is demonstrated by the implementation of a master program "Teacher Education" in the faculty of Information Technology.

Kontakt

Tatiana N. Noskova
Herzen State Pedagogical University of Russia
Saint-Petersburg
info[aet]fit-herzen.ru

Dr. Christoph Rensing: "Adaptivität von mobilen Lernanwendungen – Potenziale, Formen und Grenzen"

Die umfangreiche Sensorik mobiler Endgeräte erlaubt es verschiedene Informationen über den Kontext des Nutzers eines mobilen Endgerätes zu bestimmen. Das Wissen über den Kontext eines Nutzers lässt sich dann nutzen um Lernanwendungen adaptiv zu gestalten. Die Adaptivität der Lernanwendung hat das Ziel den Lernenden automatisiert in seinem Lernprozess zu unterstützen. Der Vortrag gibt einen Überblick über verschiedene Formen der Kontextbestimmung und der Nutzung der Kontextinformation innerhalb von Lernanwendungen sowie die damit einhergehenden Potenziale. Zugleich werden die Grenzen der Kontextbestimmung und Nutzung angesprochen.

Kontakt

Christoph Rensing
TU Darmstadt
Fachgebiet Multimedia Kommunikation
Rundeturmstr. 10
64283 Darmstadt
christoph.rensing[aet]kom.tu-darmstadt.de

Tobias Moebert: "Ein generalisierter Ansatz zur kontextsensitiven Anpassung in mobilen E-Learning- Umgebungen"

Insbesondere das Mikrolernen ermöglicht es, durch das Lernen in kurzen Einheiten und Intervallen, Kontextinformationen zu nutzen und so das Lernangebot an die individuellen Bedürfnisse des Lernenden anzupassen. Verschiedene Forschungsinitiativen haben bereits eine Vielzahl verschiedener Kontextinformationen identifiziert, die hierfür verwendet werden könnten, aber nicht alle Lehrszenarien profitieren gleichermaßen von allen Kontextinformationen. In diesem Vortrag sollen die ersten technischen Bausteine eines Frameworks zur Entwicklung von individuellen und szenariospezifischen kontextbewussten Lernumgebungen vorgestellt werden.

Kontakt
Tobias Moebert

Universität Potsdam
Institut für Informatik
August-Bebel-Straße 89
14482 Potsdam
tobias.moebert[aet]uni-potsdam.de

Thomas Flum: "Mobilizing Knowledge – Adaptives mobiles Lernen in der Praxis"

Für Unternehmen wird es in Zukunft immer schwieriger werden, qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen und zu halten. Die Unternehmen müssen daher mehr in diese Mitarbeiter und deren Weiterbildung investieren. Adaptives mobiles Lernen als moderne und zeitsparende Form der Weiterbildung wird eine immer größere Rolle spielen: Intelligente Lernsysteme, die Lernpfade auf der Basis von Umgebungsbedingungen und Nutzerprofilen vorschlagen. Industrie 4.0 und die damit verbundenen Veränderungen werden diese Formen des Lernens noch mehr fördern. Aber es gibt dabei auch offene Fragen: z.B. die Themen Datenschutz und Privacy

Dirk Ifenthaler: "Challenges of a Holistic Learning Analytics Project"

Recently, interest in collecting and mining large sets of educational data on student background and performance to conduct research on learning and instruction has developed as an area generally referred to as learning analytics. Higher education leaders are recognising the value of learning analytics for improving not only learning and teaching but also the entire educational arena. However, theoretical concepts and empirical evidence need to be generated within the fast evolving field of learning analytics. In this paper, we introduce a holistic learning analytics framework. Based on this framework, student, learning, and curriculum profiles have been developed which include relevant static and dynamic parameters for facilitating the learning analytics framework. Based on the theoretical model, an empirical study was conducted to empirically validate the parameters included in the student profile. The paper concludes with practical implications and issues for future research.

Kontakt

Dirk Ifenthaler
Universität Potsdam
Professur für Angewandte Lehr- und Lernforschung
dirk.ifenthaler[aet]uni-potsdam.de

Dominik Owassapian und Johannes Hensinger: "Bewegungslesen - Das E-Learning-Tool zur Bewegungslehre"

bewegunglesen.com (mit Silber bei den Best of Swiss Web Awards 2013 ausgezeichnet) ist ein E-Learning-Tool und bietet für Sportunterrichtende und Studierende eine webbasierte, interaktive Übungsgelegenheit, die Bewegungsanalyse und das kriteriengeleitete Verbessern von Fertigkeiten zu erlernen. Bewegungsabläufe mit ihren Kernbewegungen werden praxisnah und schulstufengerecht vermittelt. Daneben können auch Unterrichtsvideos hochgeladen, geschnitten, durch Grafiken und Fakten angereichert und innerhalb der Community geteilt werden. Aus den Clips lassen sich Übungen und Prüfungen mit Beurteilungskriterien des Bewegungsablaufs zusammenstellen, welche automatisiert ausgewertet werden.

Kontakt

Dominik Owassapian
Pädagogische Hochschule St.Gallen
Institut Lehr- und Lernforschung
info[aet]bewegunglesen.ch

Johannes Hensinger
Pädagogische Hochschule St.Gallen
Institut Lehr- und Lernforschung
Seminarstraße 7
CH-9200 Gossau

Eindrücke

Partner

Universität Potsdam

Jung, modern, forschungsorientiert: Vor erst 21 Jahren gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft Berlin-Brandenburg fest etabliert. Im Netzwerk Logo pearls arbeitet sie eng mit den Forschungseinrichtungen der Stadt und der Region zusammen. Davon profitieren auch die 20.000 Studierenden. Die Universität Potsdam ist die größte Hochschule des Landes Brandenburg und eine der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands. Informieren Sie sich hier über ihre Forschung und Lehre.

 

 

AG eLEARNiNG

Zentrale Aufgabe der AG eLEARNiNG ist die Verbesserung der Studienqualität durch nachhaltige Integration von E-Learning in die Lehre der Universität Potsdam. Im eLiS-Projekt ist die AG eLEARNiNG vor allem mit der Entwicklung und Verankerung der E-Learning Konzepte betraut sowie zusammen mit den Koordinator(inn)en mit der Beratung und Projektentwicklung in den Studienbereichen.

http://www.uni-potsdam.de/agelearning/

 

 

Wissenschaftsjahr 2014

Die digitale Gesellschaft ist eine Gesellschaft im Umbruch. Digitale Technologien durchdringen unseren Alltag und bieten eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Das Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft zeigt auf, wie Wissenschaft und Forschung diese Entwicklung mit neuen Lösungen vorantreiben, und widmet sich den Auswirkungen der digitalen Revolution. Das Wissenschaftsjahr 2014 ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

http://www.digital-ist.de/.

 

 

Universität Potsdam, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Informatik, Professur für Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen