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Selbst und Fremd durchs "Filmauge"


Das Fremde ist keine Billig-Airline auf dem Weg zu mir selbst! Be real! Be the stranger you think the others are! - meint Regisseur und Produzent von Musikfilmen und Musiktheater, Andreas Rochholl, wenn er in seinen Blockseminaren die Fragen stellt:

Welche Rolle spielt die Fremdheit in unserer Selbstwahrnehmung? Wie werden wir von den anderen wahrgenommen? Kann man Selbst- und Fremdwahrnehmung bewusst steuern? Wie wirken Vorstellungen von uns selbst und von den anderen auf unsere Fähigkeit, in den interkulturellen Überschneidungssituationen angemessen zu interagieren?

Diesen Fragen geht das Blockseminar nach, das verschiedenen Konzepten, Inszenierungen und Überlebensstrategien des Eigenen und des Fremden gewidmet ist. Anhand von selbst konzipierten und gefilmten kurzen Porträts sowie von theoretischen Kenntnissen wird im Seminar die Differenz zwischen der Selbst- und Fremdwahrnehmung praktisch erfahren und analysiert. Insbesondere werden dabei die multiplen Identitätsmöglichkeiten und die vielfältigen kulturellen Prägungen der Individuen in der modernen globalisierten Gesellschaft berücksichtigt. Die individuellen Erfahrungen mit und vor der Kamera als Filmer, Gefilmte und Beobachter ermöglichen einen reflektierten Blick auf sich und andere.