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"Sans souci avec Shakespeare" - Integrationstheater für Vielfalt und Toleranz

Eine Produktion der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. in Zusammenarbeit mit Studiumplus/Zessko der Universität Potsdam. Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und des Integrationsfonds der Stadt Potsdam, unterstützt durch die Rotary Stiftung und den Rotary Club Potsdam.

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Ziele des Vorhabens

Die verbindende Wirkung der Kunst steht im Fokus des öffentlichkeitswirksamen, künstlerisch orientierten Bildungsprojektes "Sanssouci avec Shakespeare" - Integrationstheater für Vielfalt und Toleranz, das von der Universitätsgesellschaft Potsdam e. V. in Kooperation mit Studiumplus (dem Bereich für interdisziplinäre Schlüsselkompetenzen der Universität Potsdam ) und dem freien Regisseur Kaspar von Erffa geplant ist. Das Ziel des Projektes ist die auf aktuelle Prozesse von Flucht und Migration adaptierte Aufführung des Stückes von William Shakespeare "Der Sturm". Die thematische Ausrichtung des Stückes liefert eine perspektiven- und facettenreiche Vorlage für eine kritische Auseinandersetzung mit spezifischen Konzepten der Wertvorstellungen und Verhaltensmuster von Individuen und Gruppen aus fremden Lebenssituationen und mit Fragen der Identität und der Alterität. Außerdem bietet die Arbeit am Stück eine Möglichkeit, Gemeinsamkeiten als eine Grundlage für Akzeptanz kultureller Unterschiede und gegenseitige Verständigung von Individuen und Gruppen zu identifizieren und darauf die Zusammenarbeit mit Menschen aus fremden Lebenssituationen aufzubauen, reflektierte Erfahrungen in Interaktion und Kommunikation mit Vertretern anderer Gruppen zu erweitern, in verschiedenen kulturellen Kontexten adäquate Handlungsformen zu finden und Menschen in ihren individuellen Lebenssituationen offen zu begegnen sowie die eigene Wertehaltung zu erkennen und das Verständnis dafür zu entwickeln, dass Fremdes ein konstituierender Aspekt der eigenen Identität ist.

Das Projekt setzt seinen Schwerpunkt auf Förderung der Willkommenskultur und der Integration von Geflüchteten. Die gemeinsame Arbeit an der Entwicklung des Drehbuches, die Teilnahme an Proben und Aufführungen schaffen die Voraussetzungen für einen persönlichen Austausch zwischen den VertreterInnen der Aufnahmegesellschaft und den Zuwanderern, für Aufhebung der Vorurteile und für den Erwerb von Sprachkenntnissen. Das künstlerische Zusammenwirken in einem geschützten Raum des Integrationstheaters ermöglicht, starke Impulse zur (Selbst)-Reflexion und autonome Selbst- und Verhaltensveränderung zu erteilen, die sowohl für persönliche Selbstentfaltung und Erweitern von eigenen Identitätsvorstellungen als auch für Verarbeitung von Fluchterfahrungen relevant ist.