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Qualitätsphilosophie & Ziele

Mit der Gründung der Servicestelle für Lehrevaluation im Jahr 1999 hat die Universität Potsdam mit dem Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems im Bereich von Lehre und Studium begonnen. Mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge erfolgte im Jahr 2006 eine weitere Qualitätsoffensive: Flächendeckend wurden Qualitätssicherungsverfahren eingeführt und ein wissenschaftlich reflektiertes, kohärentes Qualitätssicherungssystem im Bereich von Studium und Lehre etabliert.

Die laufende Verbesserung der Lehr- und Studienqualität ist das oberste Ziel des Qualitätsmanagements. Die Aktivitäten und Maßnahmen richten sich auf die Verbesserung der Studierbarkeit und die Entwicklung einer universitätsweiten Qualitätskultur. Im sogenannten Qualitätsmanagementhandbuch sind Kernprozesse in Lehre und Studium und die dazugehörigen Qualitätssicherungsmaßnahmen umfassend beschrieben. Das Handbuch soll Hochschulmitgliedern bei der Durchführung und Administration von Lehre und Studium Orientierung geben und ihre Zusammenarbeit erleichtern. Das Handbuch ist ein lebendiger Teil der Qualitätskultur und ist als "dynamisches Nachschlagewerk" zu verstehen.

Zur Philosophie des Qualitätsmanagements der Universität Potsdam gehört, dass die Fakultäten über eine möglichst weitgehende Autonomie bei der Entwicklung und Umsetzung von qualitätssichernden Maßnahmen verfügen. Bei der Konzeption und Durchführung von Qualitätsmaßnahmen werden sie vom Zentrum für Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium (ZfQ) unterstützt.

Die Qualitätsstrategie der Universität Potsdam umfasst fünf prioritäre Handlungsfelder

  • Forschungsbasierung und Lehrprofessionalisierung
  • Kompetenzorientierung in Lehre und Studium
  • Strukturiertes Studium mit studierbaren Curricula
  • Qualitätssicherung und
  • Verankerung einer dialogorientierten Qualitätskultur

Durch die Einbettung der Qualitätsstrategie in die Profilbildung und Hochschulentwicklungsplanung erreicht die Universität ein hohes Maß an Kohärenz. Ressourcen und Instrumente werden abgestimmt und aufeinander bezogen eingesetzt.

Qualitätsziele der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät

Die Qualitätsziele der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam ergeben sich aus dem Hochschulentwicklungsplan und der Qualitätsstrategie der Universität Potsdam sowie den fakultätsspezifischen Entwicklungszielen. Insbesondere in den vergangenen Jahren hat die Fakultät ihre Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre systematisch an den fünf Handlungsfeldern ausgerichtet. Dem QM-Tagebuch kann entnommen werden, welche Aktivitäten in den zurückliegenden Jahren unternommen wurden.

Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät verfolgt das Ziel, Studienprogramme anzubieten, die international anerkannten Qualitätskriterien entsprechen und einen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses leisten. Im Rahmen der Qualitätsentwicklung nimmt die Planung und Konzeption von Studienprogrammen einen hohen Stellenwert ein.

Bei der Entwicklung neuer und Überarbeitung bestehender Studienprogramme werden u.a. die folgenden Standards berücksichtigt:

  • Ausrichtung der Studiengänge auf den Erwerb von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen
  • Stärkung der Berufsbefähigung durch eine fundierte, anwendungsorientierte Methodenausbildung und eine curriculare Verankerung berufsfeldbezogener Praktika
  • Durchdachte Modularisierungskonzepte und Ausbau von Wahlbereichen, um individuelle Studienverläufe zu ermöglichen
  • Integration von Studiumplus (Schlüsselkompetenzen) und curriculare Verankerung einer strukturierten Studieneingangsphase
  • Belastungsangemessene Prüfungsdichte (Umsetzung der KMK-Vorgaben)
  • Integration von Mobilitätsfenstern für Studien im Ausland
  • Überschneidungsfreies Studium durch aufeinander abgestimmte Studienverlaufspläne
  • Ausbau des "forschenden Lernens" durch die Integration von forschungsorientierten Vertiefungsmodulen und die Einbeziehung von Studierenden in Forschungsprojekte
  • Anschlussfähigkeit an nationale und internationale Masterstudiengänge

Qualitätsmanagementsystem: Strukturen & Prozesse

An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät wurde ein umfassendes Qualitätssicherungssystem im Bereich von Studium und Lehre etabliert. Die geschaffenen QM-Strukturen und Prozesse sollen sicherstellen, dass Studierende die Qualifikationsziele erreichen und die Studiengänge nationale sowie internationale Qualitätsstandards erfüllen. Neben einer guten Lehre sollen die Studierenden auch eine gute Beratung erhalten. Neben dem Prüfungswesen wurden weitere Anlaufstellen und Funktionen geschaffen, wie z.B. Studienfachberatung, Praktikumsbeauftragte, Erasmus-Beauftragter, Bafög-Beauftragte sowie Modul- und Studiengangbeauftragte.

Die Studienkommissionen zählen zu den wichtigsten Gremien im Bereich des Qualitätsmanagements. Die Mitglieder dieser Kommissionen generieren Ideen zur Verbesserung der Studienqualität, konzipieren neue Studienprogramme oder initiieren Evaluationsprozesse. Sie arbeiten eng mit den Prüfungsausschüssen zusammen.

Die fachübergreifende Studienkommission wird vom Studiendekan der Fakultät geleitet. Er wird unterstützt von den QM-Beauftragten.

Unsere Partner

Das Qualitätsmanagementsystem der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät ist Bestandteil des universitätsweiten Systems der Qualitätssicherung. Die Fakultät arbeitet eng mit verschiedenen zentralen Einrichtungen, allen voran dem Zentrum für Qualitätsentwicklung (ZfQ), zusammen. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten aus diesen Einrichtungen werden Maßnahmen im Bereich der Qualitätsentwicklung konzipiert, Evaluationen durchgeführt und Qualitätsverbesserungen in die Wege geleitet. Bei der Erarbeitung von qualitätssichernden und -erweiternden Maßnahmen ist selbstverständlich auch die Perspektive der Studierenden von zentraler Bedeutung. Die Fachschaften sind wichtige Ansprechpartner und Ideengeber.

Was wollen wir in den kommenden Jahren erreichen?

Im Rahmen eines Anfang 2014 mit Studierenden und Lehrenden durchgeführten Workshops wurden für die kommenden Jahre die folgenden Ziele entwickelt:

  1. Ausbau der dialogorientierten Qualitätskultur und Verstetigung des dezentralen Qualitätsmanagementsystems
  2. Verstärkung der Kompetenzorientierung in Lehre und Studium
  3. Ausbau der Studieneingangsphase
  4. Weiterentwicklung innovativer Lehr- und Lernformate
  5. Weitere Internationalisierung der Studiengänge

Zur Umsetzung dieser Ziele wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet.