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14. Wissenschaftlicher Salon

Nadine Buske

Zur Erklärung extremer Gewalttaten, wie zum Beispiel der Amokläufe von Erfurt oder Winnenden, wird in der Öffentlichkeit regelmäßig auf die Rolle von gewalthaltigen Medien als Ursachenfaktoren hingewiesen. Dagegen wird die aggressionsfördernde Wirkung gewalthaltiger Medien von anderer Seite, z.B. von Personen, die gewalthaltige Filme und Videospiele nutzen oder produzieren, vehement bestritten.

Die sozialpsychologische Forschung hat sich seit den 1960er Jahren mit der Wirkung medialer Gewaltdarstellungen befasst. Sie hat eine große Zahl wissenschaftlicher Studien vorgelegt, die den Einfluss von gewalthaltigen Medien auf die Aggressionsbereitschaft der Nutzerinnen und Nutzer belegen, wobei Aggression als absichtliche Schädigung anderer Personen definiert wird. Zudem wurde gezeigt, dass der Konsum von Mediengewalt die Bereitschaft zu hilfreichem Verhalten herabsetzt.

Frau Professor Krahé wird uns in ihrem Vortrag einen Überblick über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion geben und die psychologischen Prozesse erläutern, die der Wirkung gewalthaltiger Medien zugrunde liegen. Sie wird uns außerdem ein Trainingsprogramm zur Förderung der Medienkompetenz im Jugendalter vorstellen, das speziell auf den Umgang mit medialen Gewaltdarstellungen ausgerichtet ist. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erforderlich.

Gehalten von

Frau Prof. Dr. Barbara Krahé

Anmeldung

Ja , bis zum 02.01.2018

Veranstaltungsart

Universitätsgesellschaft

Sachgebiet

Universitätsgesellschaft e.V.

Universitäts-/ Fachbereich

Weitere Einrichtungen

Termin

Beginn
04.01.2018, 19:00 Uhr
Ende
04.01.2018, 22:00 Uhr

Veranstalter

Universitätsgesellschaft Potsdam e.V.

Ort

Wissenschaftsetage im Bildungsforum, Schwarzschild
Am Kanal 47
14467 Potsdam
Lageplan

Kontakt

Nadine Buske
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

Telefon 0331 977-5089