uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

Kursberichte

Englisch Schriftlicher Ausdruck II


Im Wintersemester 2016/2017 fand das Seminar „Englisch Schriftlicher Ausdruck II“ unter der Leitung von Dr. David Prickett (Universität Potsdam; Zessko) und Prof. Kathleen McKenna (SUNY Broome) statt. Kooperationspartner war das SUNY Broome Community College in Binghamton, New York. Der Kurs an der Universität Potsdam wurde in englischer Sprache gehalten und war bereits vor der Kollaboration fester Bestandteil der Sprachausbildung der Studierenden der Anglistik und Amerikanistik. Die Studierenden beider Institutionen tauschten sich über die universitätsinterne Plattform Moodle aus, sowie über verschiedene internetbasierte Kommunikationsmedien wie Sykpe oder Google Docs.
 
Zu Beginn jeder Seminarsitzung erfolgte ein 30-minütiger Austausch mit den Studierenden der amerikanischen Partneruniversität im Virtual Classrom, welcher mit Hilfe einer Konferenzschaltung über Skype ermöglicht wurde. Zur Vorbereitung haben die Studierenden Aufgaben zu unterschiedlichen Themenkomplexen der verschiedenen Seminarsitzungen ausgearbeitet und digital eingereicht. Durch das Zusammentreffen verschiedener kultureller Perspektiven im Virtual Classroom  konnten die Lehrinhalte international ausgerichtet werden und so eine vielseitige Diskussion ermöglichen.
 
Zu Beginn des Kurses erstellten die Teilnehmer kurze Videos um sich gegenseitig kennen zu lernen. Diese Form der Ice-Breaking-Activity ermöglicht einen direkten virtuellen Kontakt der Studierenden untereinander. Dabei steht im Vordergrund, dass hinter den Nutzernamen im Internet eine reale Person wahrgenommen wird und eine persönlichere Ebene für die gemeinsame virtuelle Arbeit geschaffen wird.
Dies sollte nicht nur die Distanz der Gruppe abbauen, sondern den Seminarteilnehmer die Möglichkeit geben, über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten Studierender verschiedener Nationalitäten zu reflektieren.
Im weiteren Seminarverlauf folgten Gruppenarbeiten der internationalen Teams über Skype und ein Austausch von Materialien mit Hilfe von Google Docs. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten präsentierten die Teilnehmenden untereinander und den Lehrenden in Moodle-Wikis.

Für die Bewertung der Studierenden wurden je nach Aufgaben/Prüfungsart verschiedene „Rubrics“ angelegt, die einen Erwartungshorizont darstellen und eine nachvollziehbare Bewertung anhand eines Punktesystems über spezifische Kategorien ermöglicht.

 

All inclusive! – How to involve all of your students in the EFL classroom

In diesem Seminar wurde eine Kooperation mit der State University of New York at Oswego durchgeführt. Die Kooperation fand im Wintersemester 2016/2017 statt und wurde von Frau Bannasch-Grigoleit (Universität Potsdam) und Frau Dr. Markert (SUNY Oswego) entwickelt. Das Seminar ermöglichte einen Austausch zwischen  Lehramt-Studierenden der Universität Potsdam und Referendaren/-innen der SUNY Oswego. Die Kooperationspartner wurden zu internationalen Gruppen mit je vier bis sechs Teilnehmern zusammengefasst.
Die Zeitverschiebung von sechs Stunden ließ keine synchrone Kooperartion während der Präsenszeiten zu. Stattdessen verabredeten die Studierenden individuelle Termine für Skype-Konferenzen oder tauschten sich in schriftlicher Form per E-Mail aus. Die Studierenden diskutierten in ihren internationalen Gruppen über Themen wie  Inklusion, Gerechtigkeit und  Differenzierung. Als bewertete Prüfungsleistung verfasste alle Studierenden ein „Platform Statement“ zur gleichen Fragestellung über das Thema „Meeting the Needs of Diverse Learners“. Anschließend tauschten die Gruppenmitglieder  ihre Statements untereinander  und gaben sich gegenseitiges Feedback. Dabei sollte vor allem über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der amerikanischen und deutschen Bildungspolitik diskutiert werden. Durch das Zusammentreffen verschiedener kultureller  Perspektiven konnten die Studierenden so ein tieferes Verständnis über die Thematik gewinnen und ihre Lehrinhalte im internationalen Kontext vergleichen.