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Band 17

Elisabeth Küttler:

Die Menschenrechtskammer für Bosnien-Herzegowina

 

Nach dem Friedensschluß von Dayton/Ohio sucht Bosnien-Herzegowina seinen Platz im politischen Europa. Hierfür und für den inneren Frieden des Landes spielt der Schutz der Menschenrechte eine Schlüsselrolle. Entsprechend wurde 1995 im Dayton-Abkommen die Einsetzung der Menschenrechtskammer für Bosnien-Herzegowina vereinbart, die sich aus einheimischen und anderen europäischen Richtern zusammensetzt und – hauptsächlich im Rahmen von Individualbeschwerdeverfahren – staatliches Handeln am Maßstab der EMRK und weitrer Abkommen misst.

Diese Kammer ist das Untersuchungsobjekt der vorliegenden Arbeit. Dabei werden im ersten Teil der Arbeit Rechtsgrundlagen der Kammer, ihre Arbeitsweise, das Verfahrensrecht und die Zulässigkeitskriterien vorgestellt und erörtert. Im zweiten Teil wird die Rechtsprechung der Kammer zu materiellen Rechtsfragen analysiert und herausgearbeitet, welche Menschenrechtsstandards die Kammer anwendet und welche sie dabei selbst entwickelt hat.

 

Inhaltverzeichnis:

Seite 1

Seite 2

Seite 3

Seite 4

Seite 5

 


Berlin: BVW · BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG, 2003
ISBN: 3-8305-0311-3