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Simon Riehle

Jahrgang 1979. Referent des Vorstands und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei NAFFO – Nahost Friedensforum e.V. in Berlin.

Wann haben Sie in Potsdam studiert?

2000-2002 und 2003-2009

In welchem Studiengang bzw. welcher Fächerkombination haben Sie Jüdische Studien studiert?

Jüdische Studien (1. Magisterhauptfach) und Politikwissenschaft (2. Hauptfach)

In welchem Zusammenhang steht das Studium der Jüdischen Studien mit Ihrer jetzigen Tätigkeit? Welche im Studium vermittelten Inhalte und Methoden sind Ihnen für Ihre jetzige Tätigkeit von Nutzen?

Generell habe ich durch mein Studium das (geistes-)wissenschaftliche Arbeiten, also Denken, Einordnen, Schreiben gelernt. Das kann ich in meiner jetzigen Tätigkeit exzellent anwenden. Was die Fachkenntnisse anbelangt, so profitiere ich jetzt davon, dass ich mir im Studium etwas mehr Zeit gelassen habe, denn so konnte ich mich sowohl in der Breite als auch in der Tiefe bilden. Sehr nützlich für meine jetzige Arbeit sind mir z.B. die Seminare, die ich zum Nahen Osten, zu Israel, aber auch zum Islam besucht habe.

Wie verlief der Übergang von Studium und Beruf?

Leider nicht ganz reibungslos, sondern in der für Geisteswissenschaftler wahrscheinlich üblichen Art und Weise: Ich war erst ein dreiviertel Jahr auf Stellensuche, hatte dann zunächst eine Teilzeitstelle, dann zwei Teilzeitstellen und schließlich eine Vollzeitstelle mit angemessener Bezahlung.

Bitte beschreiben Sie eine besonders eindrückliche Erinnerung/Anekdote aus der Zeit Ihres Studiums in Potsdam.

Besonders schön fand ich die ruhige und grüne Lage der verschiedenen Institute am Neuen Palais, aber auch (damals noch) im Park Babelsberg und in Griebnitzsee: Schöne Orte, um sich geistig zu vertiefen. Mir als waschechtem „Wessi“ hat aber auch der besonders zu Anfang meines Studiums noch deutlich spürbare „morbide DDR-Charme“ gefallen, wenn beispielsweise auf den Stühlen noch Stand: „Eigentum der Hochschule für Staat und Recht der Deutschen Demokratischen Republik“. Wie schön, so dachte ich, dass an diesem Ort jetzt „Ossis“, „Wessis“ und Menschen von überall her zusammenkommen können.

 

Weitere Informationen und Kontakt

Falls ihr mit Herrn Riehle in Kontakt treten möchtet, könnt ihr eine Mail an das Organisationsbüro der Jüdischen Studien (rblase@uni-potsdam.nomorespam.de) schicken.