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Institut für Biochemie und Biologie, Biodiversitätsforschung/ Spezielle Botanik - Prof. Dr. Jasmin Joshi

 

Dr. Tina Heger            

                                                                                                                                                                  

 

                                                                                                                                                                

Über mich:

 

Ökologische Neuartigkeit (Ecological novelty): Novel ecosystems und biologische Invasionen

Globaler Wandel bringt zahlreiche Veränderungen mit sich, die auch dazu führen, dass Arten mit Bedingungen konfrontiert werden, unter denen sie nicht evolviert sind. Dies finde ich den interessanten Aspekt an biologischen Invasionen und an ‚novel ecosystems‘. Ich beschäftige mich mit den Mechanismen biologischer Invasionen und den Folgen ökologischer Neuartigkeit für Organismen. Besonders interessiert mich die Frage welchen Einfluss fehlende öko-evolutionäre Erfahrung auf Invasionserfolg haben kann. Im Arbeitspaket ‚novel ecosystems‘ im BMBF geförderten Projekt Bridging in Biodversity Science beschäftige ich mich mit konzeptionellen Aspekten ökologischer Neuartigkeit.

 

 

Konzeptionelle Ökologie und Meta-Theorie der Ökologie

Auf allgemeinerer Ebene interessiere ich mich dafür, wie Ökologie funktioniert, und wie man die Verbindung zwischen Daten und Theorie verbessern kann. Zusammen mit Jonathan Jeschke habe ich die Hypothesenhierarchie-Methode (HoH approach) entwickelt, die man verwenden kann, um vorhandenes Wissen zu sortieren, und zu prüfen, inwiefern in der Literatur verwendete Hypothesen von empirischen Daten gedeckt werden (s. Journal of Ecology Blog  zu einem Workshop zu diesem Thema). Eine weitere Verwendungsmöglichkeit ist als konzeptionelles Hilfsmittel für die Entwicklung und Ausarbeitung neuer Forschungsideen. In einem gemeinsam herausgegebenen Buch (Jeschke and Heger, eds: Invasion Biology – Hypotheses and Evidence; CABI Publishing, Wallingford, UK; Frühjahr 2018) verwenden wir diese Methode, um zu prüfen, wie gut zwölf große Hypothesen in der Invasionsökologie von empirischen Daten gestützt werden. Zukünftige Pläne sind, auf dieser Grundlage ein Hypothesennetzwerk in Form eines Internetportals bereitzustellen.

 

 

Evolutionäre Ökologie invasiver Pflanzen

Wenn Arten in ein Gebiet außerhalb Ihres Herkunftsareals transportiert werden, führt das meist dazu, dass sie mit Bedingungen konfrontiert werden, die anders sind als die in ihrer Heimat. Mich interessiert, was dieser Unterschied für den Invasionserfolg bedeutet. Es ist bislang nicht sehr gut untersucht, inwieweit sich Pflanzen lokal an ihre Nachbarn anderer Arten anpassen. Für den annuellen Reiherschnabel (Erodium cicutarium) scheint es so zu sein, dass zumindest die Struktur der umgebenden Pflanzen zu lokaler Anpassung führt (Heger et al. 2014, Heger 2016). Mich interessiert, ob solche lokalen Anpassungen zu Unterschieden im Etablierungserfolg in einem neuen Gebiet führen können.

 

 

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Kontakt:

 

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Biodiversitätsforschung / Spezielle Botanik
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14469 Potsdam
Tel: +49 (0)331 - 977 4823
Fax: +49 (0)331 - 977 4865
email: tina.heger[at]uni-potsdam.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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