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Therapiegruppe zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Depression

(Leitung der Gruppe: Christine Hofheinz, M.Sc.)


Was versteht man unter Depressionen?

Depressive Episoden sind mehr als eine vorübergehende schlechte Stimmung oder Erschöpfung. Betroffene erleben eine Reihe von typischen Symptomen wie Niedergeschlagenheit, Interessenlosigkeit, Antriebsschwäche und den Verlust des Selbstwertgefühls. Auch körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit oder innere Unruhe können Anzeichen einer Depression sein. Von einer depressiven Episode spricht man, wenn mehrere dieser Symptome über mindestens zwei Wochen hinweg die meiste Zeit des Tages über vorhanden sind. Viele Betroffene erleben im Laufe ihres Lebens mehrere solcher Episoden. In diesen Fällen spricht man von einer rezidivierend depressiven Störung.

Depressive Episoden machen es für die Betroffenen sehr schwer ihren Alltag zu bewältigen, z.B. ihrer Arbeit nachzugehen oder sich um ihren Haushalt zu kümmern. Auch das Aufrechterhalten von sozialen Kontakten fällt vielen Menschen in diesen Phasen schwer.

 

Behandlungsangebot

Depressionen sind mit Hilfe von Verhaltenstherapie gut behandelbar. In unserer Ambulanz bieten wir eine Gruppentherapie speziell für Menschen an, die aktuell unter einer Depression leiden. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um die erste depressive Episode handelt oder ob diese Episoden häufiger vorkommen. In dem Gruppenkonzept werden bewährte und wissenschaftlich fundierte Interventionen mit neuen Ansätzen der Depressionsbehandlung kombiniert. Dazu gehören unter anderem:

-    der Aufbau von werteorientierten Aktivitäten

-    Strategien zum Umgang mit Grübeln und Sorgen

-    die Verbesserung von Kommunikationsfähigkeiten und sozialen Kompetenzen und

-    Strategien zum Umgang mit depressiven Rückfällen.

 

Literatur

Hofheinz, C., Heidenreich, T. & Michalak, J. (2017). Werteorientierte Verhaltensaktivierung bei depressiven Störungen. Therapiemanual. Weinheim: Beltz.