Neuere Geschichte I (19./20. Jahrhundert)
Gegenstand der Professur ist die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt von Forschung und Lehre steht die politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung Deutschlands vom Kaiserreich bis zur Gegenwart. Die Prozesse des politischen und sozialen Wandels werden dabei in vergleichender europäischer Perspektive betrachtet. Dies schließt die Geschichte der europäischen Integration ein.
Einen zweiten Schwerpunkt bilden die internationalen Beziehungen und die Zeitgeschichte, die durch den Masterstudiengang Zeitgeschichte zusätzliche Bedeutung erhält. Module des Studiengangs sind unter anderem die "deutsche Frage" im 19./20. Jahrhundert, die Diktaturen des 20. Jahrhunderts im Vergleich, der Ost-West-Konflikt und die Entwicklung seit dem Epochenbruch 1989/90.
Ein besonderes Interesse besteht hinsichtlich der Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen im Ausland. Studierende sind angehalten, einen Studienaufenthalt an einer ausländischen Universität anzustreben.
An die Professur angebunden ist eine Arbeitsstelle für Medizingeschichte, die sich primär der Erforschung des Fürsorgewesens in Brandenburg widmet und damit vor allem regionalgeschichtliche Bedeutung besitzt.
Letzte Meldungen
Vortrag von Stefan Mäder über Bismarcks Kampf gegen die Sozialdemokratie am 23. Mai 2012
Im Rahmen des Forschungskolloquiums zur Neueren und Neuesten Geschichte hält STEFAN MÄDER (Potsdam) am 23. Mai 2012 von 12 bis 14 Uhr einen Vortrag zum Thema "Bismarcks Kampf gegen die Sozialdemokratie am Beispiel der Berliner Arbeiterbewegung". Der Vortrag findet im Haus 12 am Neuen Palais im Raum 1.12.0.14 statt. Interessenten sind herzlich willkommen.
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden durch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière eröffnet
In der Buchreihe "Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert" erscheint im Frühjahr 2012 ein weiterer Band:
Carsten Kretschmann, "Zwischen Spaltung und Gemeinsamkeit. Kultur in Deutschland 1945-1989".
Die Reihe wird von Manfred Görtemaker, Frank-Lothar Kroll und Sönke Neitzel (Bild links vor dem Deutschen Historischen Museum in Berlin) herausgegeben. Für den Herbst 2012 sind zwei weitere Neuerscheinungen geplant:
- Frank-Lothar Kroll, "Jahrhundertwende. Politik, Kultur und Gesellschaft im deutschen Kaiserreich 1900-1917"
- Hans-Christof Kraus, "Versailles und die Folgen. Deutsche Außenpolitik 1919-1933"
Von der auf insgesamt 16 Bände angelegten Reihe werden dann 14 Bände erschienen sein. Vor allem jüngere Historiker wenden sich darin dem vor zwölf Jahren zu Ende gegangenen "deutschen Jahrhundert" zu. In den populär geschriebenen Bänden untersuchen sie Alltag, Kultur, Politik und Wirtschaft vom Kaiserreich bis zur Berliner Republik. Die Bücher sind auch als Einzelbände im Buchhandel erhältlich. (Näheres unter "HI Aktuell")
