Historisches Institut

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Die Geschichtswissenschaft am Historischen Institut der Universität Potsdam weist ein Profil auf, das dem besonderen Standort der Universität entspricht. Es ist durch enge Kooperation mit den historisch orientierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Potsdam geprägt:

  • dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien
  • dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
  • dem Zentrum für Zeithistorische Forschung

    Dabei wird ein Geschichtsverständnis zugrunde gelegt, das bisherige Epochengrenzen zu überwinden sucht und Entwicklungslinien von der Antike über das Mittelalter und die Frühe Neuzeit bis zur Gegenwart verfolgt. Demzufolge sind alle Epochen der Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart in Forschung und Lehre vertreten. Sie werden im Bachelorstudium als "Allgemeine Geschichte" studiert, während im Masterstudium eine Spezialisierung erforderlich ist. Hierzu werden vier Masterstudiengänge angeboten:

  • Lehramt (B.A./Master of Education, konsekutiv)
  • Military Studies - Militärgeschichte / Militärsoziologie
  • Kulturelle Begegnungsräume der Frühen Neuzeit
  • Zeitgeschichte

  • Letzte Meldungen


    IllustrationCall for Papers: Konferenz über "Demographic Concepts, Population Policy, Genocide - The First World War as a Caesura?" vom 29. September bis 1. Oktober 2016

    Vom 29. September bis 1. Oktober 2016 findet eine gemeinsam vom Lepsiushaus Potsdam und dem Lehrstuhl für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt organisierte Konferenz zum Thema "Demographic Concepts, Population Policy, Genocide - The First World War as a Caesura?" statt. Interessenten werden gebeten, Papiere einzureichen, die auf dieser Konferenz präsentiert werden könnten. Letzter Termin für die Einreichung von Papieren ist der 15. April 2016. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Datei "The First World War as a Caesura?".

    Interview: "Wir hatten nicht nur ein Stasi-Problem" - DDR-Altlasten an der Universität Potsdam (Potsdamer Neueste Nachrichten, 27. Januar 2016)

    Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Gründung der Universität Potsdam bietet das Interview, das der PNN-Redakteur Jan Kixmüller mit Manfred Görtemaker führte, einen Rückblick auf die Entwicklung seit 1991. Dabei werden insbesondere auch die Probleme angesprochen, die sich aus der Übernahme eines großen Teils des Personals aus den drei Vorgängereinrichtungen der Universität - der Pädagogischen Hochschule "Karl Liebknecht" am Neuen Palais, der Akademie für Staat und Recht der DDR in Griebnitzsee und der sogenannten "Juristischen Hochschule Potsdam" des Ministeriums für Staatssicherheit in Golm - ergaben.

    IllustrationMit Riccardo Bavajs Studie "Der Nationalsozialismus" erscheint jetzt der letzte Band der Buchreihe "Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert"

    Das 20. Jahrhundert gilt - mit seinen historischen Marksteinen, dem Beginn des Ersten Weltkriegs als »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts« und dem Ende des Kalten Krieges mit dem Fall der Mauer in Deutschland - vielen Historikern als das »kurze« im Gegensatz zum »langen« 19. Jahrhundert: ein kurzes Jahrhundert, das von Deutschland ebenso geprägt wurde, wie umgekehrt die historischen Ereignisse tiefgreifende Auswirkungen auf die Gesellschaftsordnung und das Selbstverständnis der deutschen Nation hatten. Ein Jahrhundert auch, dessen Aufarbeitung sich die deutsche Geschichtsschreibung - vielleicht stärker als viele andere Chronisten - verpflichtet fühlt. Mit der im Berliner be.bra verlag erscheinenden 16bändigen Buchreihe "Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert", die am 24. April 2008 im Deutschen Historischen Museum in Berlin vorgestellt wurde und von Manfred Görtemaker gemeinsam mit Frank-Lothar Kroll (TU Chemnitz) und Sönke Neitzel (London School of Economics) herausgegeben wird, wendet sich eine jüngere Generation von Historikern dem vergangenen »deutschen Jahrhundert« zu. In den 16 populär geschriebenen Bänden werfen sie einen Blick auf Alltag, Kultur, Politik und Wirtschaft vom Kaiserreich bis zur Berliner Republik. Nun erscheint der letzte Band dieser Reihe: Riccardo Bavaj, "Der Nationalsozialismus. Entstehung, Aufstieg und Herrschaft". In dieser Einführung in die NS-Geschichte untersucht Bavaj (School of History der University of St Andrews) die politischen und kulturellen Erfolgsbedingungen der NS-Bewegung und ordnet die Weltanschauung der Nationalsozialisten in ihren ideengeschichtlichen Kontext ein. Für die Zeit nach 1933 richtet sich der Blick vor allem auf die Strukturen, die den sozialen Raum der »Volksgemeinschaft « geprägt haben: auf öffentlichen Plätzen wie in den »eigenen vier Wänden«, in der Kirche wie in der Schule, im Bunker wie an der Front.

    Kontakt

    Universität Potsdam
    Historisches Institut
    Am Neuen Palais 10
    14469 Potsdam

    Ansprechpartner
    Angela Zellner-Zimmermann

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