Ende gut, alles gut

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Jugendlichen der U 20. Die Endrunde stand in Berlin-Lankwitz auf dem Programm. Nachdem in der vergangenen Saison der Abstieg knapp verhindert werden konnte, wollten die Jungs, unterstützt durch Margaryta, diesmal um die Qualifikation für die Deutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft, der Königsdisziplin der Nachwuchs-Vereinsmannschaftsmeisterschaften, kämpfen. Die Saison begann mit zwei Unentschieden gegen Aufbau Elbe Magdeburg und Empor Berlin nicht ganz so wie erhofft, dafür gab der knappe Sieg gegen den letztjährigen Sieger USV Halle in der dritten Runde neuen Mut. Der Stamm mit unserem Neuzugang Jann-Christian hatte sich gefunden und die Jungen motivierten sich auch untereinander. Die nächsten Runden konnten sicher gewonnen werden. Mirko versuchte immer wieder Tipps zu den Partievorbereitungen zu geben.

 Der Samstag, am 13.05.2017, bescherte dann wieder „nur“ ein Remis gegen USC Magdeburg. Aber die Jungs gingen am Sonntag mit starker Besetzung in den Kampf gegen Mattnetz. Beide Mannschaften standen vor der letzten Runde gemeinsam auf Platz 1, es wurde also ein echtes Endspiel. Es war der erwartet schwere Kampf. Unser neuer „Joker“ Alex konnte dabei die Mannschaft in Führung bringen. Letztendlich reichte es dann wieder „nur“ zu einem Remis. Jetzt die bange Frage: Hat es gereicht? Gleich vier Mannschaften hatten nun 14 Mannschaftspunkte. Der USV Halle war lachender Dritter durch das Remis im Spitzenkampf und gewann mit einem Vorsprung von zwei Brettpunkten. Mit Mattnetz teilte wir nicht nur die gleiche Anzahl an Mannschafts- und Brettpunkten, sondern auch der direkte Vergleich ging remis aus. Die vierte Wertung hieß: „die Anzahl der als gewonnen gewerteten Partien“. Hier war der Stand: 33 zu 32 für Potsdam. Jetzt wurde noch diskutiert, ob auch die „kampflos“ gewonnenen Partien so gewertet werden konnten. Als das bejaht wurde, stand das Ergebnis fest: Der USV Potsdam darf als Zweiplatzierter zur Endrunde nach Düsseldorf fahren!!! Einen kleinen Schreck gab es dann noch zu Hause: Auf der JBL-Seite war Mattnetz vor uns. Das diente dem LSBB gleich zur Meldung und Glückwunsch zum dritten Platz. Aber die Nachfrage beim Staffelleiter konnte uns beruhigen, es war ein Fehler: Wir sind und bleiben Zweiter! Die Mühen haben sich gelohnt.

Und noch eine gute Nachricht: Jann-Christian brachte am Sonntag den von Nils in der Saison angemahnten Kuchen für Neulinge in der Mannschaft mit. Sein selbstgebackener Schokoladenkuchen war wirklich lecker!

(Jana Eichstaedt)

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