uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

Informationen für ausländische Programmstudierende

Ansprechpartnerin bei Fragen: Dr. Wolf-Bleiß

 

Nützliche Links:

Stundenplan für ausländische Programmstudierende für das SoSe 2017

Akademisches Auslandsamt 

Zentrum für Sprachen und Schlüsselkompetenzen (Zessko) 

Ziele und Methoden des Germanistischen Teilstudiums

Das Institut für Germanistik leistet seit Beginn der 90er Jahre seinen Beitrag zu Internationalisierung von Studium und Lehre, indem es ein spezifisch zugeschnittenes Lehrangebot für ausländische Germanistikstudierende anbietet.

Was ist das Spezifische des Germanistischen Teilstudiums (GT)?

Das GT, dessen Lehrangebotskonzept mit dem Akademischen Auslandsamt abgestimmt ist, ist ein Studienmodell, das in besonderer Weise das Sprachniveau der ausländischen Studierenden fördern und die Kommunikationskompetenz anhand anspruchsvoller landes- und kulturkundlicher Themenbereiche entwickeln will. Die Lehrveranstaltungen sind vorwiegend linguistisch und praxisorientiert konzipiert und fremdsprachendidaktisch aufbereitet, um zur intensiven Entwicklung der wissenschaftlichen Qualifikation und der Sprachfertigkeiten beizutragen.

Es werden landeskundliche und interkulturell-kommunikative Lehrangebote unterbreitet sowie ausgewählte Probleme der Morphologie, Syntax, Lexikologie, Phonologie/Phonetik, Text-und Pragmalinguistik behandelt. Außerdem ermöglicht dieses spezielle Angebot den ausländischen Studierenden eine effektive Integration in das germanistische Regelangebot, da die Seminare auf die sprachlichen Anforderungen und Themen des germanistischen Regelstudiums zugeschnitten sind, das die Studierenden parallel zu den Kursen des GT besuchen können.

Den unterschiedlichen akademischen Lern- und Lehrtraditionen, nationalen Traditionen des Studierens der entsendenden Hochschulen kommt dieses Programm so weit wie möglich entgegen, um eine effektive Angleichung der bestehenden unterschiedlichen Studienvoraussetzungen der Studierenden zu gewährleisten. D.h., das vorwiegend aus linguistisch konzipierten Seminaren bestehende Lehrangebot für die ausländischen Germanistikstudierenden, die meist kurz vor dem Abschluss ihres Bachelorstudiums stehen, orientiert sich speziell an deren Bedürfnissen und denen ihrer Heimatuniversitäten.

Zielgruppe:

Ausländische Germanistikstudierende, deren fremdsprachliche Kompetenz zu allgemeinsprachlichen Themen gut entwickelt ist, deren Diskursfähigkeit in der Fremdsprache allerdings noch nicht dem an einer Universität des Zielsprachenlandes üblichen Standard entspricht, um sich in den für Sprecher mit hohen Sprachkompetenzen (in der Regel Muttersprachler) konzipierten wissenschaftlichen Veranstaltungen mit Erfolg behaupten zu können.

Ziele der Veranstaltungen:

  • Verknüpfung fachorientierter und zugleich fertigkeitsentwickelnder sowie Methodenwissen vermittelnder Standards,
  • eine effektive Integration in die allgemeinen germanistischen Lehrveranstaltungen, indem die Seminare auf die sprachlichen Anforderungen und Themen eines Germanistikstudiums in der Fremdsprache zugeschnitten werden,
  • die Vervollkommnung und weitere theoretische Fundierung der Sprachkompetenz, indem auf die normativ geregelte Standardsprache, aber auch auf den sprachlichen Wandel des modernen Deutschs und dessen tatsächlichen Sprachgebrauch sowie einen wissenschaftsbezogenen Sprachgebrauch für Germanisten eingegangen wird.
  • Vermittluing von Kompetenzen in grundlegenden Schlüsselqualifikationen, wie:

    • der Entwicklung von situations- und partnerangemessenen Kommunikationsstrategien,
    • dem praktischen Umgang mit neuen Medien im Fremdsprachenunterricht zur Entwicklung sprachlich-kommunikativen Handelns,
    • dem Erlernen einer wissenschaftsbezogenen Gesprächs-, Diskussions- und Argumentationsführung,
    • dem Erlernen von modernen Präsentationstechniken.

Die Seminare sind vorwiegend theoretisch orientiert und gehen daher weit über rein sprachpraktische Übungen hinaus.