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Foto: Thomas Hölzel

Imitation

Maß für die Entwicklung wichtiger Lern- und Denkprozesse

Das Imitationsverhalten von Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern findet in entwicklungspsychologischen Forschungsprojekten viel Beachtung. Die Imitation (Nachahmung) dient als Maß für die Entwicklung wichtiger Lern- und Denkprozesse. Durch das Nachahmen von Verhaltensweisen anderer Personen können sich Kinder komplexe Verhaltensmuster innerhalb kurzer Zeit aneignen. Ergebnisse zum Imitationsverhalten ermöglichen uns, Rückschlüsse auf die erstaunlichen geistigen und motorischen Fähigkeiten von Kindern zu ziehen. In Imitationsstudien führen wir Kleinkindern meistens mit Spielzeugen verschiedene Bewegungen vor, welche dann anschließend von den Kindern spielerisch nachgeahmt werden. In Begleitung eines Elternteils nehmen die Kinder einzeln an einer oder mehreren Erhebungen teil, welche in unseren Räumen der Universität Potsdam stattfinden. Für die Auswertung der Daten wird das Verhalten des Kindes per Videokamera aufgezeichnet.

 

Foto: Thomas Hölzel

Eine Testleiterin macht eine Bewegung bei einem Spielzeug vor
Kind sitzt mit Mama und Testleiter am tisch und spielt mit Spielzeug
Man sieht über die Schulter eines Testleiters hinweg seine Perspektive auf den PC-Monitor, der die spielsituation zeigt

Wir machen vor...

... und die Kinder machen mit.

und so sieht es von der Technik aus