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Uni findet Geschichte

Foto: Karla Fritze
Foto: Karla Fritze

7. wissenschaftlicher Salon - "25 Jahre Uni Potsdam - Rückblicke und Perspektiven"

Montag, 06. Juni, 19 Uhr

Buchpräsentation • Bildungsforum, Am Kanal 47, 14467 Potsdam, 4. Etage Raum Schwarzschild

Im „Wissenschaftlichen Salon“ wird Herr Prof. Dr. Görtemaker sein Buch „25 Jahre Universität Potsdam“ vorstellen und mit Ihnen über die Geschichte der Universität Potsdam diskutieren.

Prof. Dr. Görtemaker ist seit 1992 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. Gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Safferling ist er leitendes Mitglied der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erforderlich. Um einen Kostenbeitrag von 5€ (für Snacks und Getränke) wird gebeten.

E-Mail: unigesellschaft@uni-potsdam.nomorespam.de | Tel. 0331 – 977 5089

Foto: Karla Fritze
Foto: H. Immel/HBPG
Kutschstall am Neuen Markt

Magie der Museen - wie entstehen Ausstellungen?

Dienstag, 07. Juni, 14:40 Uhr

Workshop • Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Referentinnen: Geraldin Fritzsche und Stefanie Urban, Universität Potsdam

Wann wird aus einem Ausstellungsstück ein magisches Objekt? Welche Kontextualisierung braucht der Besucher? Gibt es DEN Besucher überhaupt? Museen liefern fertige Erzählungen, als Beziehung zwischen Objekt und Beschriftung zwischen Ausstellungstexten und Installationen.

 

Wir schauen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen hinter die Kulissen und ermöglichen den BesucherInnen, sich mit diesen Fragen intensiver auseinanderzusetzen.

Ziel des einstündigen Workshops ist es, Mittel der Inszenierung zu erkennen und damit Ausstellungen leichter lesen zu lernen.

Gearbeitet wird von 14.45 bis 15.45 Uhr im oberen Foyer und im Studio des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG). Treffpunkt ist der Eingang des HBPG um 14.40 Uhr.

Foto: H. Immel/HBPG
Kutschstall am Neuen Markt
Foto: K. Fritze

Führung im Grottensaal im Neuen Palais

Dienstag, 07. Juni, 16-18 Uhr

Führung • Treffpunkt: Besucherzentrum Neues Palais (Parkseite)

Die Sonderführung wird von Herrn Dr. Martin Ziemann (Universität Potsdam) und Frau Dr. Käthe Klappenbach (zuständige Kustodin der SPSG) durchgeführt.

Bereits seit 1996 besteht zwischen dem Institut für Erd- und Umweltwissenschaften der Universität Potsdam und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) eine intensive Zusammenarbeit bei der Erforschung und Dokumentation des Grottensaals im Neuen Palais.

Mit der Sonderführung soll den Besuchern Einblick in die Geschichte des Grottensaals  gegeben werden, in dessen weltweit einmaliger Präsentation von über 25.000 Mineralen, Gesteinen, Fossilien und Artefakten an den Wänden nicht nur die Erdgeschichte sondern vor allem auch interessante preußische Geschichte verborgen ist. Dabei werden die mineralogische Vielfalt sowie einige Höhepunkte der Wandgestaltung vorgestellt, bei denen die Ergebnisse von naturwissenschaftlichen Vor-Ort Untersuchungen wichtige Informationen über diese kostbaren Einzelstücke lieferten.

Es handelt sich um zwei gestaffelte Führungen, 16-17 und 17-18 Uhr.

Um Anmeldung wird gebeten bis 07. Juni 10 Uhr: sabine.rieder@uni-potsdam.de

Foto: K. Fritze

Die Sonderführungen im Grottensaal um 16 Uhr und um 17 Uhr sind leider ausgebucht.

Zur Geschichte und zum Wiederaufbau des Palastes Barberini

Dienstag, 07. Juni, 17 Uhr

Vortrag • Bildungsforum, Am Kanal 47, 14467 Potsdam, 4. Etage, Raum Süring

Referenten: Tobias Büloff, Landeshauptstadt Potsdam

                       Dr. Ortrud Westheider, Direktorin vom Palast Barberini

Der Palast Barberini, 1772 unter König Friedrich II. errichtet und im 19. Jahrhundert zu einem Gesellschaftshaus ausgebaut, bestimmte bis zu seiner Zerstörung 1945 architektonisch den Alten Markt Potsdams.

Gegenwärtig wird der Palast Barberini originalgetreu zum Kunstmuseum Barberini wieder aufgebaut und trägt wesentlich zur Wiederentstehung der im Zweiten Weltkrieg zerstörten historischen Mitte bei.

Der Vortrag zeichnet die Geschichte dieses Gebäudes auf, geht den überlieferten Erinnerungen an den Palast nach und reflektiert zudem kritisch die städtebaulichen Bemühungen der Wiedergewinnung historischer Stadtstrukturen.

Foto: Getty Images/CSA Images/RF

Die deutschen Geheimdienste im 20. Jahrhundert oder warum James Bond ein Brite ist

Dienstag, 07. Juni, 18 Uhr

Vortrag • Friedenssaal in der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam”, Eingang: Lindenstraße 34a, 14467 Potsdam

Referent: Prof. Dr. Sönke Neitzel, Universität Potsdam

Seit Edward Snowden sind die Geheimdienste in aller Munde. Heftig wird darüber diskutiert, wie  insbesondere die amerikanische NSA oder das britische GCHQ weltweit Datenströme abschöpfen. Der BND erscheint in diesem Zusammenhang meist als ein nativer oder willfähriger, in jedem Fall als ein wenig professioneller Gehilfe der USA. Interessanterweise waren Geheimdienste in Deutschland nie populär und die Berichterstattung über sie war meist negativ. Dies war in anderen Ländern ganz anders. Allen voran in Großbritannien hat sich zu Anfang des 20. Jahrhunderts geradezu ein Kult um Spionage und Nachrichtendienste gebildet. Der Vortrag sucht nach den Wurzeln nationaler Geheimdienstkulturen und fragt danach, was das öffentliche Bild von Nachrichtendiensten eigentlich mit deren Arbeit zu tun hat. Er spürt dabei auch den Kontinuitätslinien der Intelligencearbeit vom Kaiserreich bis zur Berliner Republik unserer Tage nach.

Foto: Getty Images/CSA Images/RF
Bild: Friedrich Georg Weitsch
Alexander v. Humboldt

Auf Humboldts Spuren in Potsdam

Mittwoch, 08. Juni, 14 - 16 Uhr

Führung • Treffpunkt vor dem Hotel Mercure (gegenüber dem Stadtschloss)

Referentinnen: Julia Bayerl und Aniela Mikolajczyk, Universität Potsdam

Alexander von Humboldts „Amerikanische Reisetagebücher“ geben einzigartige Einblicke in das Leben und Forschen des Wissenschaftlers. In einem Verbundprojekt der Universität Potsdam und der Staatsbibliothek zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz werden sie derzeit genauer untersucht und ausgewertet. Die Potsdamer Forschergruppe lädt zu einer Bustour mit Stadtführung auf Humboldts Spuren ein. Die zweistündige Tour beginnt und endet auf dem Parkplatz des Hotels Mercure, gegenüber dem Stadtschloss.

Um Anmeldung wird gebeten: bayerl@uni-potsdam.nomorespam.de.

Bild: Friedrich Georg Weitsch
Alexander v. Humboldt
Foto: A. Geißler

Rundgang über den Jüdischen Friedhof auf dem Pfingstberg

Mittwoch, 08. Juni, 15 Uhr

Führung • Eingang des Jüdischen Friedhof, Puschkinallee 18, 14469 Potsdam

Referentin: Anke Geißler, Universität Potsdam

Der Jüdische Friedhof in Potsdam ist der einzige authentische Gedächtnisort, der vom Lebenszyklus der in der ehemaligen preußischen Residenz- und Garnisonstadt lebenden jüdischen Bevölkerung zeugt. Er spiegelt ihre soziokulturelle Entwicklung in einer sich verändernden gesellschaftlichen Umwelt wider, sowie ihre wechselseitigen Beziehungen. Er ist Ausdruck des unterschiedlichen Umgangs der Nachgeborenen mit ihrem Kulturgut. Die Einzigartigkeit dieser akut bedrohten Memorialstätte speist sich aus weiteren Aspekten: So ist der Friedhof derzeit als einziger in Deutschland durch die UNESCO als Welterbe anerkannt. Er ist die flächengrößte Anlage ihrer Art im Land Brandenburg und hier die einzige, auf der noch nach jüdi­schem Ritus bestattet wird. Obwohl Potsdam Landeshauptstadt und Touristenmagnet ist, ist ihre jüdische Geschichte bislang nur wenigen bekannt. Ziel ist, Interessierten Anregungen zu bieten, sich mit einem speziellen Teil Potsdamer Geschichte vertraut zu machen und Unbekanntes zu entdecken.

Herren benötigen eine Kopfbedeckung. Eine Kippa kann am Eingang auch geliehen werden.

Wegweiser zum Jüdischen Friedhof.

Foto: A. Geißler
Foto: MMZ

Das neue Judentum in Deutschland - ein Blick auf die vergangenen 25 Jahre

Mittwoch, 08. Juni, 17 Uhr

Vortrag • Moses Mendelssohn Zentrum, Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam

Referent: Dr. Olaf Glöckner, Moses Mendelssohn Zentrum (An-Institut der Universität Potsdam)

In der Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland wurde ab den 1990er Jahren ein neues, überraschendes Kapitel aufgeschlagen. Erstmals seit dem Holocaust wanderte eine größere Zahl an Juden nach Deutschland ein, die allermeisten von ihnen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Nunmehr konnte wieder eine größere Zahl von Synagogen gebaut, jüdische Kindergärten, Schulen und Gemeindezentren eröffnet werden. Entsteht damit ein „neues Judentum“ in Deutschland? Wie integrieren sich die Menschen mit osteuropäisch-jüdischer Herkunft in die deutsche Gesellschaft, und welche eigenen Vorstellungen bringen sie ein? Und was hat es auf sich mit der wachsenden Zahl junger Israelis, die in Berlin leben wollen? Dr. Olaf Glöckner vom MMZ, einem An-Institut der Uni Potsdam,  geht in seinem Vortrag diesen Fragen nach und zeichnet einige aktuelle Trends nach.

Foto: MMZ
Foto: Oliver Max Wenske, Propsteikirche St. Peter und Paul Potsdam
Johann Peter Benckert, Maria Magdalena

Die katholische Kirche in Potsdam im 18. Jahrhundert

Mittwoch, 08. Juni, 18 Uhr

Führung • Propsteikirche St. Peter und Paul, Am Bassin, 14467 Potsdam

Referent: Dr. Thomas Fischbacher, Universität Potsdam

Seit fast dreihundert Jahren findet sich in Potsdam wieder katholisches Glaubensleben: 1723 wurde die erste Kirche für die Katholiken vom Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. auf dem Gelände der Gewehrfabrik am Kanal errichtet. Das Gebäude existiert heute nicht mehr, aber Teile der kostbaren Ausstattung haben sich in dem Nachfolgebau, der Propsteikirche St. Peter und Paul auf dem Bassinplatz, erhalten. Die Führung nimmt dabei die Gemälde, Skulpturen und kunstgewerblichen Objekte des 18. Jahrhunderts genauer in den Blick und eröffnet einen Zugang zu einer eigentlich untergegangenen Welt, die unser heutiges Leben gleichwohl noch immer prägt.

Foto: Oliver Max Wenske, Propsteikirche St. Peter und Paul Potsdam
Johann Peter Benckert, Maria Magdalena

Potsdam exklusiv - Die Sahneschnittchen der Stadt und ihre Schattenseiten

Freitag, 10. Juni, 17 - 19 Uhr

Führung • Treffpunkt:Tramhaltestelle „Ludwig-Richter-Straße” Tram 93 Richtung „Glienicker Brücke”

Referent: Prof. Dr. Manfred Rolfes, Universität Potsdam

Während der zweistündigen Exkursion werden Potsdamer Orte des Wohlstands, der Exklusivität und der Repräsentation näher beleuchtet. Exklusives Wohnen in der ersten deutschen Gated Community Arcadia sowie prominentes Wohnen in der Berliner Vorstadt wird ebenso kritisch in den Blick genommen wie die in historischem Ambiente restaurierte Neue (alte) Mitte mit Stadtschloss, Garnisonskirche, Lustgarten und Hotel Mercure. Der Regionalwissenschaftler Prof. Dr. Manfred Rolfes von der Universität Potsdam zeigt und erläutert, inwieweit private Investoren und zivilgesellschaftliche Interessengruppen die Potsdamer Stadtentwicklung mitprägen und welche Konflikte diese Entwicklungen begleiten. Die Exkursion endet am Stadtschloss.

Um Anmeldung wird gebeten: sabine.rieder@uni-potsdam.nomorespam.de

Diese Führung ist leider ausgebucht.

Foto: H.-Peter Einhorn, Potsdam
Großes Waisenhaus zu Potsdam

Führungen durch das barocke Treppenhaus der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam” und das Waisenhaus-Museum

Samstag, 11. Juni, 13 - 16 Uhr

Führung • Treffpunkt: Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam”, Breite Str. 9a, 14467 Potsdam

Initiator: René Schreiter, Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam” (Absolvent der Universität Potsdam)

Unter Monopteros und Caritas

Im Rahmen der Aktionswoche „Uni findet Stadt“ gibt die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ am 11. Juni 2016 historische Einblicke in ihre fast 300-jährige Geschichte. Das barocke Treppenhaus in der Lindenstraße, das Kunst- und Bauhistoriker als eines der schönsten Europas bezeichnen, hat von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Um 13:15, 14:00 und 14:45 Uhr führt der Historiker der Stiftung, René Schreiter, jeweils ca. 30 Minuten durch dieses Treppenhaus und über das Gelände des ehemaligen Militärwaisenhauses. Zusätzlich stehen zwischen 13:00 und 15:00 Uhr die Türen des Waisenhausmuseums für Sie offen. Um 15.30 Uhr lädt das fünfstimmige A-cappella-Ensemble „VocaYou“ zu einem kleinen Familienkonzert ins Treppenhaus. – Gelegenheit, den Nachmittag stimmungsvoll ausklingen zu lassen.

Ablauf:

13.00–16.00 Uhr
Öffnung des barocken Treppenhauses

13.15 Uhr, 14.00 Uhr, 14.45 Uhr
Führungen durch Treppenhaus und Waisenhaus-Gelände

15.30 Uhr
Treppenhaus-Konzert mit „VocaYou“
A-cappella-Musik für Kleine und Große

Foto: H.-Peter Einhorn, Potsdam
Großes Waisenhaus zu Potsdam
Foto: K. Fritze
Campus Griebnitzsee, Haus 1

Vom Roten Kreuz zum Hakenkreuz – Führung über das Gelände des ehemaligen Präsidiums des DRK in Potsdam-Babelsberg 1937 bis 1945 

Samstag, 11. Juni, 14 Uhr

Führung • Treffpunkt Südlicher Regionalbahnsteig Bahnhof Griebnitzsee

Referent:  Markus Wicke, Förderverein Potsdam Museum e.V. (Absolvent der Universität Potsdam)

Die Geschichte des Preußischen und des Deutschen Roten Kreuzes ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eng mit Potsdam-Babelsberg verbunden. Aus einem Lager für Seuchenbaracken entwickelte sich bis zu den 1930er Jahren das DRK-Hauptlager, das im Zweiten Weltkrieg die logistische Zentrale für das gesamte Deutsche Reich und die von Deutschland besetzten Gebiete wurde. Seit 1937 siedelte sich dort das DRK-Präsidium an, dessen Geschäftsführender Präsident Ernst Robert Grawitz gleichzeitig  als Reichsarzt SS für die unmenschlichen Verhältnisse in den Konzentrationslagern und die dort durchgeführten Menschenversuche verantwortlich war. Markus Wicke wird in seiner Führung die wechselvolle Geschichte des DRK-Geländes südlich des Bahnhofs Griebnitzsee nachzeichnen, dort, wo sich heute ein Campus der Universität Potsdam befindet.

Um Anmeldung wird gebeten bis 09. Juni, 10 Uhr: sabine.rieder@uni-potsdam.de

Foto: K. Fritze
Campus Griebnitzsee, Haus 1

Diese Führung ist leider ausgebucht.